Wolff, Sylvie - Die Stadtwölfin


  • Autor: Wolff, Sylvie
    Titel: Die Stadtwölfin
    Verlag: Self-Publishing
    Erschienen: 23. März 2012
    ASIN: BOO7O916X8
    Seiten: ca. 236
    Einband: eBook
    Preis: 3,49 €


    Inhalt:

    Zitat

    Chick-Lit "mit Biss", die den Mythos vom "Bösen Wolf" gehörig auf den Kopf stellt:


    „Das bin ich nicht!“ - Eva, die unscheinbare BWL-Studentin, kann nicht glauben, was sie im Spiegel sieht: Seit einem harmlosen Flirt in der Bonner Altstadt hat ihr Körper ein haariges Eigenleben begonnen. Mit der aufregenden Figur, den neuen langen Beinen und ungewohnt scharfen Sinnen könnte sie ja leben, aber wieso hat sie auf einmal Heißhunger auf das WG-Meerschweinchen? Und wie soll sie alles dem Tierarzt Thorsten erklären, der längst ein Auge auf sie geworfen hat? - Doch auch die internationale Werwolf-Gemeinde reagiert verstört auf den ungeplanten Neuzugang …


    Quelle: Autorenwebsite


    Meine Meinung:
    Etwas Sonderbares geschieht hier!


    Eva ist eine Studentin aus Bonn. Sie ist im Begriff, einen großen Fisch für ihre Firma an Land zu ziehen. Als die zuständigen Damen der neuen Partnerfirma plötzlich Interesse an ihrer Person haben. Mit besseren Konditionen und sonstigen Extras wollen sie Eva abwerben. Diese kann ihr Glück kaum fassen.
    Gleichzeitig machen ihr plötzlich mehrereHherren sozusagen den Hof, was ihrem Selbstbewusstsein einen Auftrieb gibt.
    Und als wären das nicht schon extreme Ereignisse, passieren Dinge mit ihr, die unglaublich sind.


    Die Autorin schaft es, dass ich zu Beginn nur eine oberflächliche Verbindung mit der Hauptfigur aufbaute. Evas Art, an Probleme oder Unvorhergesehenes heranzugehen, ließ mich doch immer wieder schmunzeln. Sie wirkte auf mich nicht immer 100%ig wie eine Studentin, eher wie ein unerfahrenes Teenagermädchen.
    Die junge Dame ist meiner Ansicht nach ziemlich naiv und nimmt alles ungefragt einfach so hin, wenn sich etwas Seltsames in ihrer Umgebung oder mit ihr selbst passiert.
    Aber mit der Zeit ließ Evas Naivität nach und der Roman entwickelte sich richtig interessant.


    Die Geschichte spielt in Bonn, doch von der Umgebung bekam ich irgendwie nicht viel mit. Zwar beschrieb sie die Örtlichkeiten, doch waren diese nicht so detailliert. Das fand ich ein Wenig schade, denn ich finde es schön, wenn ein Roman in Deutschland spielt und mir die Gegend der Geschichte etwas genauer beschrieben wird.


    Die Story an sich entwickelte sich mit der Zeit immer besser, wie es Eva mit ihrem neuen „Ich“ auch tat. Je weiter ich in die Geschichte vordrang, umso realer wurde die Protagonistin. Ihre Art die Dinge anzupacken veränderte sich zusehends und so wuchs sie mir auch immer mehr ans Herz.


    Anfangs wirkte der Schreibstil von Silvie Wolff auf mich etwas abgehakt und unerfahren. Doch auch das gab sich mit der Zeit, und so hatte ich nach anfänglichen Schwierigkeiten einen tollen Roman der sich flüssig lesen ließ.


    Nach dem abschließenden Ende hin würde ich mich sehr darüber freuen, wenn es mit der Studentin Eva und ihrem zweiten „Ich“ weitergehen würde.
    Und somit vergebe ich diesem tollen Roman vier von fünf Sterne.