Frank, Jacquelyn: Gideon


  • Autor: Frank, Jacquelyn
    Titel: Gideon
    Originaltitel: The Nightwalkers 02 - Gideon
    Verlag: Lyx
    Erschienen: 7. Dezember 2009
    ISBN 10: 3802582373
    ISBN 13: 978-3802582370
    Seiten: 351 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Schattenwandler-Reihe Band 2
    Preis: 9,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Seit über tausend Jahren dient der unsterbliche Gideon seinem Volk als Heiler. Als ältester männlicher Schattenwandler ist er für seine Weisheit und Besonnenheit bekannt. Doch selbst er ist empfänglich für die alles verzehrende Begierde, welche die Schattenwandler bei Vollmond erfasst – wie er vor neun Jahren erfahren musste, als er sich in Magdalegna verliebte, die schöne Tochter des Dämonenkönigs. Entsetzt über seinen Mangel an Selbstbeherrschung versteckte sich Gideon vor seiner Geliebten. Doch nun bedrohen Nekromanten Magdalegnas Leben, und Gideon muss ihr Vertrauen zurückgewinnen, um sie und sein Volk zu retten.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Nachdem es im ersten Band um den Vollstrecker Jacob ging, der in Isabella seine Seelenpartnerin gefunden hat, geht es nun um den Heiler Gideon, der schon tausend Jahre auf Erden wandelt und somit der älteste Schattenwandler überhaupt ist. Er und Magdalegna, die die Schwester des Königs der Dämonen ist, prägen sich aufeinander und sind somit einander verfallen, trotzdem können die beiden es erstmal nicht fassen das sie zueinander gehören sollen und verhalten sich auch dementsprechend etwas ruppig. Aber mit der Zeit kommen sie sich immer näher und lernen auch voneinander, außerdem schweißt sie auch der gemeinsame Kampf gegen die Nekromanten zusammen, denn Legna hatte ja schon eine Begegnung mit ihnen.


    Mit Legna und Gideon bin ich leider überhaupt nicht warm geworden, sie waren mir beide nicht mal sonderlich sympathisch, dabei fand ich im ersten Teil Gideon noch recht interessant, aber jetzt war er ziemlich herablassend und total von sich überzeugt und das hat mir überhaupt nicht gefallen. Und Legna hatte zwar teilweise gute Ansätze, aber wie sie ihre Meinung wiedergegeben hat war schon echt anstrengend, außerdem fand ich die Gespräche der beiden recht langweilig und meistens war es eh immer das gleiche. Ich konnte daher auch nicht wirklich mit den beiden mitfühlen, dafür aber mit Isabella und Jacob, obwohl ich beide ja in Band eins auch nicht sonderlich toll fand, aber hier waren sie ganz angenehm. Richtig klasse fand ich allerdings Siena und Damien und ich kann nur hoffen, das die Bücher, wo deren Geschichte ausführlicher erzählt wird besser sind.


    Die Geschichte um Gideon und Legna hat mich wie gesagt überhaupt nicht interessiert, dafür war aber das drumherum teilweise ganz spannend, nur leider kam das halt alles etwas zu kurz, dabei hätte man da sicher einiges mehr raus machen können. Denn die Story um die Nekromanten und ihre Abneigung gegen die Schattenwandler geht ja schon recht tief und was hier deswegen passiert ist ist einfach nur grausam gewesen. Auch diese Verbindung zwischen Dämonen, Vampiren und Lykanthropen war ziemlich interessant, denn es gab ja früher auch schon mal einige Kämpfe zwischen ihnen und wie das jetzt alles geregelt wird war schon ganz spannend zu lesen und das ist halt auch ein Thema worüber ich gerne mehr gelesen hätte, nur leider war das auch wieder nur ein paar Seiten wert. Das Ende fand ich recht schnell abgehandelt und hat mich auch irgendwie überhaupt nicht richtig angesprochen.


    Veröffentlicht am: 13.01.2014