Charbonneau, Joelle: Nur die Besten überleben


  • Autor: Charbonneau, Joelle
    Titel: Nur die Besten überleben
    Originaltitel: The Testing (Book I)
    Verlag: Penhaligon
    Erschienen: 26. August 2013
    ISBN 10: 3764531177
    ISBN 13: 978-3764531171
    Seiten: 415 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Die Auslese Band 1
    Preis: 16,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese. Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Cia ist sechzehn Jahre alt und hat ihren Abschluß in der Tasche, sie ist jetzt offiziell eine Erwachsene und ihr größter Wunsch ist es für die Auslese ausgewählt zu werden. Als dies tatsächlich geschieht ist ihr Vater überhaupt nicht begeistert davon und erzählt ihr einige sehr schlimme Sachen, auch wenn er sich eigentlich nicht mehr an gewisse Dinge erinnern sollte, denn schließlich wird denen, die die Auslese überstehen, die Erinnerung an diese Zeit genommen. Bei Cia hat sich nun anstatt Freude Angst eingeschlichen, aber da sie nun zu den Auserwählten gehört will sie alles dafür tun um auch an der Universität zugelassen zu werden, doch dabei möchte sie auch sie selbst bleiben, was manchmal gar nicht so leicht ist.


    Cia fand ich total sympathisch, sie versucht immer nett und freundlich zu sein und schämt sich regelrecht, wenn sie mal etwas über die Strenge schlägt und jemanden etwas gröber anfährt, obwohl derjenige es sogar verdient hat, aber sie möchte sich halt nicht auf eine Stufe mit diesen Personen stellen. Auch versucht sie immer jedem zu helfen, obwohl das gerade in der letzten Stufe der Auslese nicht gerade von Vorteil ist, wie sie dann auch leider auf sehr harte Tour erfährt. Das einzige wo ich sie kritisiere ist, das sie nicht wirklich auf ihren Vater gehört hat, als er meinte, sie solle niemandem vertrauen, denn das ist schon ein sehr guter Rat von ihm gewesen, aber Cia tut sich schwer damit zu glauben, das jemand böse sein könnte, vor allem wenn es das Auslese-Team betrifft, aber auch da wird sie schnell eines besseren belehrt.


    Wen ich noch recht interessant und eigentlich auch ziemlich nett fand war Michal und ich hätte zu gerne mehr über ihn erfahren, besonders seine Vergangenheit und Motivation gerade Cia zu helfen würde mich interessieren und ich hoffe, das da vielleicht etwas im zweiten Band zu kommt. Richtig unangenehm fand ich dagegen Tomas, obwohl er ja recht freundlich dargestellt wird, aber er hat irgendwas an sich was ich einfach unheimlich finde und wenn man da an eine Szene denkt, dann denke ich, kann er auch ganz anders sein, nämlich richtig böse. Außerdem finde ich das er und Cia überhaupt nicht zusammen passen, manchmal habe ich das Gefühl sie binden sich nur so stark aneinander weil sie aus der gleichen Kolonie kommen. In einer Person habe ich mich leider auch total getäuscht und ich hätte nicht gedacht, das diese zu so etwas fähig ist.


    Die Geschichte hat mir ziemlich gut gefallen und ich fand das Thema mit der Auslese recht spannend, aber auch sehr erschreckend, denn die verschiedenen Testphasen sind echt nicht ohne und nicht alle halten diesem Druck stand. Und auch wenn die Prüfer eigentlich immer recht harmlos und freundlich wirken, so haben sie doch noch eine andere Seite, die einfach nur grausam ist und ich habe mich dauernd gefragt, wie man eigentlich so skrupellos sein kann. Aber man will ja um jeden Preis die neuen Anführer rausfiltern und da scheint ihnen jedes Mittel für recht zu sein. Am interessanten zu lesen fand ich übrigens die ersten drei Testphasen, die vierte fand ich manchmal etwas zäh und in die Länge gezogen. Dafür hatte das Ende es nochmal in sich, so daß ich nun ganz gespannt auf den zweiten Band warte um zu erfahren wie es mit Cia weitergeht.


    Veröffentlicht am: 09.01.2014