Zinßmeister, Deana: Der Schwur der Sünderin


  • Autor: Zinßmeister, Deana
    Titel: Der Schwur der Sünderin
    Verlag: Goldmann
    Erschienen: 19. September 2011
    ISBN 10: 3442472490
    ISBN 13: 978-3442472499
    Seiten: 480 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Jungfrau-Reihe Band 2
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Als die junge Anna Maria nach einer gefahrvollen Reise in ihr Heimatdorf Mehlbach zurückkehrt, wird ihr ein kühler Empfang bereitet. Denn mit Veit befindet sich ein geheimnisvoller Fremder an der Seite der jungen Frau, den die Mehlbacher misstrauisch beäugen. Als Veit kurz darauf mit Wölfen im Wald gesehen wird, hängt ihm bald der Ruf an, selbst ein Wolf zu sein. So schlägt das Misstrauen im Dorf in Angst um, und Anna Maria, die nun für alle die „Wolfsbraut“ ist, setzt alles daran, den Mann, den sie liebt, vor einem grausamen Schicksal zu retten...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Es geht weiter mit Anna Maria und Veit, die wir beide schon aus "Die Gabe der Jungfrau" kennen, und das Buch fängt auch genau da an, wo der erste Teil geendet hat. Ich war auch gleich wieder mittendrin in der Geschichte und die Autorin hat es wirklich geschickt angestellt einem nochmal ein paar Erlebnisse aus dem ersten Band näher zu bringen, denn dadurch, das sie diese in die Erzählungen der Charaktere mit eingebaut hat war es nicht wie eine grobe Zusammenfassung, sondern es wurde richtig lebendig geschildert und ich empfand das als sehr angenehm.


    Die Geschichte von Anna Maria und Veit hat mich sehr berührt und ich finde die beiden einfach total sympathisch und ich habe sehr mit ihnen mitgelitten. Aber auch Peter, Anna Marias Bruder, ist für mich ein wunderbarer Charakter, heimlicher Held ist für mich diesmal allerdings Hauser, denn seine ruhige Art und wie er die Dinge anpackt hat mich ziemlich fasziniert, über ihn hätte ich auch gerne noch mehr gelesen.


    Joß Fritz fand ich im ersten Teil ja ziemlich interessant, aber diesmal haben mir die Passagen über die anderen Charaktere doch etwas besser gefallen, besonders, wenn es mal wieder über Anna Maria und ihre Familie auf dem Hofmeister-Hof ging, denn auch dort tut sich einiges.


    Das Ende hat mir übrigens richtig gut gefallen, es war sehr emotional und paßte einfach wunderbar zu der Geschichte, der Epilog hätte deswegen, von mir aus, auch ruhig noch gerne etwas länger sein können.


    Schön fand ich noch, das es am Anfang eine Karte von Deutschland um 1525/1526 gibt, denn dort kann man die Wege der einzelnen Protagonisten gut mitverfolgen und man kann auch gut nachempfinden wie weit die Wege zu Fuß oder mit dem Pferd gewesen sind. Aber auch das Nachwort finde ich nochmal ziemlich interessant, denn dort schreibt die Autorin, was fiktiv ist und was historisch wirklich belegt.


    Veröffentlicht am: 11.02.2013