Bührig, Dieter - Brüllbeton


  • Autor: Bührig, Dieter
    Titel: Brüllbeton
    Originaltitel: -
    Verlag: Gmeiner
    Erschienen: Juli 2013
    ISBN-10: 3839214181
    ISBN-13: 978-3-8392-1418-3
    Seiten: 218
    Einband: Paperback
    Serie: Teil 3 der Inspector-Kroll-Serie
    Preis: 9,99 €


    Kurzbeschreibung:


    Zitat

    TÖDLICHES DOPING In Lübeck wird bei der Sanierung der als Brüllbeton in Verruf geratenen Fahrbahndecke auf der Ostseeautobahn eine Leiche entdeckt. Es ist ein Drogenkurier, dem Dopingkapseln im Magen zum Verhängnis wurden. Schnell gerät „Beton-Müller“, der Chef der Baufirma, unter Verdacht. Doch wenig später findet man auch ihn tot auf, den Rachen gefüllt mit Dopingkapseln. Alles sieht nach einem Konkurrenzkampf unter Drogenbanden aus, bis Kriminalhauptkommissar Kroll etwas in Beton-Müllers Privatleben aufspürt, das dem Fall eine überraschende Wendung gibt …


    Quelle: https://www.gmeiner-verlag.de/…itel/672-Bruellbeton.html


    Meine Meinung:


    Nachdem ich schon einen historischen Kriminalroman von Dieter Bührig gelesen hatte, wurde ich aufgrund des Klappentextes auf „Brüllbeton“ aufmerksam. Wie auch schon beim ersten Buch wurde ich beim Lesen nicht enttäuscht.


    Bei der Sanierung eines Autobahnabschnittes bei Lübeck wird eine Frauenleiche gefunden. Durch die Obduktion konnte herausgefunden werden, dass sie Drogenkurier war und an einer Überdosis starb, da ein Päckchen in ihrem Magen platzte. Kriminalhauptkommissar Kroll und sein Partner, der Kriminalbeamte Hopfinger, beginnen in diesem Fall zu ermitteln.


    Gleich zu Beginn des Lesens hatte ich die Begegnung mit einer Frauenleiche, die seziert wurde. Danach wurde beschlossen, die Leiche verschwinden zu lassen. Durch diesen Einstieg war ich sofort mitten in der Geschichte drin.


    Der einfache, jedoch spannende Schreibstil machte es mir schwer, das Buch für Lesepausen aus der Hand zu legen. Ich hatte das Gefühl, ein Teil der Geschichte zu sein. Mein Kopfkino war eingeschaltet.


    Während des Lesens konnte ich feststellen, dass ich in einem Teil der beschriebenen Landschaften als Jugendliche bei einem Schullandheimaufenthalt selbst schon war. Dort habe ich mich sofort wieder zurechtgefunden. Die Gegend um Lübeck sowie auch die Charaktere waren detailgetreu beschrieben. Die Handlung wurde aus der Sicht des Autors geschildert.


    Leider konnte mich das Ende dann nicht ganz so überzeugen. Mit diesem Ausgang hatte ich nie gerechnet. Der Abschluss wurde in Form von Drehbüchern beschrieben, was mich persönlich etwas verwirrte.


    Fazit:


    Ein toller Kriminalroman, der mich fesselte und begeisterte.

    "Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele" (Cicero)


    :lesen-buch35:


    Ganz viele liebe Grüße


    MANU


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