King, Stephen: Shining


  • Autor: Stephen King
    Titel: Shining
    Originaltitel: Shining
    Verlag: Bastei
    Erschienen: 1985
    ISBN-10: 3404130081
    ISBN-13: 978-3404130085
    Seiten: 624
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 9,99


    Zitat von amazon.de

    Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Haumeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren. Mit Shining gelang Stephen King ein moderner Klassiker des Grauens, ein Buch, das die Ängste unserer Zeit erfasst und jeden Leser in seinen emotionalen Grundfesten erschüttert.


    Meine Meinung:
    Shining ist wohl neben Es das bekannteste Werk von Stephen King. Nachdem ich mich vor Jahren mal der Film Version von Stanley Kubrick versucht habe, konnte ich den Hype darum nicht verstehen,da ich den Film einfach nur schlecht fand. Doch trotzdem packte mich die Neugier und ich habe mir das Buch aus dem Regal hervorgeholt. Und eines muss man sagen, der Master of Horror macht seinen Namen zum Programm.


    Die Geschichte handel von der Familie Torrence, bestehend aus Jack, Danny und Wendy. Jack ist ein alkoholkranker ehemaliger Lehrer, der versucht seine Familie über Wasser zu halten. Endlich trocken, nimmt er eine Stelle im Overlook Hotel an. Er soll den Winter über das Hotel in Stand halten und als Hausmeister fungieren. Das Hotel ist über die Wintermonate geschlossen,da man witterungsbedingt fast keine Möglichkeit findet, das Hotel zu erreichen. So kommt es, dass Jack und seine Familie den Winter allein in dem großen Gebäude verbringen sollen. Doch nach und nach überfallt Jack eine düstere Aura und er beginnt an seinem Verstand zu zweifeln. Das Hotel strahlt eine unheimliche Macht aus und es gelingt ihm, Jack den Verstand zu rauben.


    Der junge Danny ist 5 Jahre alt und hat eine Gabe - genannt das Shining. Er hat Vorahnungen und kann die Gedanken und Gefühle anderer Menschen erkennen. Danny liebt seinen Vater abgöttisch, auch wenn er weiß, dass dieser eine dunkle Seite in sich trägt. Doch als Jack dem Alkohol abgeschworen hat, hat auch Danny wieder Hoffnung, dass sich alles zum Guten wendet. Doch als er ins Overlook Hotel kommt, merkt er schnell, dass hier nicht alles mit rechten Dingen vor sich geht. Er sieht tote Menschen und es scheint, dass das Hotel ihm Böses will. Es will ihn unbedingt in seine Fänge bekommen.


    Shining ist zu Recht Stephen Kings Meisterwerk. Der Autor schafft es den Leser in seinen Bann zu ziehen. Die Geschichte wird langsam und behutsam aufgebaut, die Charaktere eingeführt und man kann die dunkle Aura des Hotels spüren, sobald die Protagonisten es betreten. King spielt mit den Urängsten des Menschen und ich muss gestehen, ich konnte dieses Buch nicht in den dunklen Abendstunden lesen. Noch nie hat mir ein Buch solche Angstschauer eingejagt wie dieses. Es gibt hier keinen brutalen Serienkiller, der sich alle möglichen Foltermethoden für seine Opfer ausdenkt. Nein es ist viel schlimmer. Ein scheinbar normaler Familienvater wird in seinen Grundfesten erschüttert, mit seinen schlimmsten Abgründen konfrontiert und verliert diesen Kampf. Dabei lässt einem die Geschichte um das Hotel Overlook das Blut in den Adern gefrieren.


    Mein Fazit: Ein Meisterwerk der Horrorliteratur.


    Veröffentlicht am 01.01.14