Michele, Rebecca: Die Treue des Highlanders


  • Autor: Rebecca Michele
    Titel: Die Treue des Highlanders
    Verlag: Weltbild
    Erschienen: 2006
    ISBN-10: B00358QRME
    Einband: Gebunden


    Zitat von amazon.de

    Die attraktive und erfolgreiche englische Schauspielerin Anna Wheeler verbringt zur Vorbereitung auf ihren nächsten Film, dessen Handlung im Schottland Maria Stuarts spielt, einige Zeit in den Highlands. Nach einem Streit mit dem Produzenten verirrt sie sich während eines Unwetters und findet Unterschlupf in einer einsamen Hütte an einem See. Plötzlich stolpert ein Mann in der alten Tracht der Hochlandschotten in die Hütte. Es handelt sich um Duncan Cruachan, der behauptet, durch einen Zeitsprung aus dem 16. Jahrhundert in die Gegenwart versetzt worden zu sein. Anna glaubt ihm kein Wort, und so steht den beiden Dickköpfen das größte Abenteuer ihres Lebens bevor ...


    Meine Meinung:


    Die Treue des Highlanders war der erste Roman von Rebecca Michele den ich gelesen habe und ich muss sagen, die Autorin hat es geschafft mich zu begeistern. Es gelingt ihr Geschichte und Fiktion zu vermischen und daraus eine eigenständige spannende Geschichte zu machen.


    Die Figuren sind alle bis ins letzte liebevoll beschrieben, man liebt und hasst mit ihnen und begibt sich mit Anna auf eine spannende Reise quer durch die Zeit. Die Autorin schafft es ein farbenprächtiges Bild vom Schottland des 16. Jahrhunderts zu zeichnen. Von den hygenischen Bedingungen, über die Stellung der Frau bis hin zur Medizin werden alle Themen behandelt und man wähnt sich manchmal wirklich in die damalige Zeit zurückversetzt.


    Dieser Roman zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er seinen Leser von der ersten Seite an fesselt. Von Liebe über Hass, von Vertrauen bis hin zu Betrug alles findet sich in diesem wirklich gelungenen Buch wieder. Es ist eine Geschichte, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, wenn Anna sich mal wieder von einer brisanten Situation in die andere manövriert, die einen oft laut Lachen lässt, wenn sowohl Duncan als auch Anna in der jeweils fremden Zeit von ein Fettnäpfchen ins andere treten und die einem das Herz höher schlagen lässt, wenn es zu einer romantischen Situation zur anderen kommt.
    Mein Fazit: Ein Buch zum Träumen und Genießen, dass ich sicher noch einmal zur Hand nehmen werde.


    Veröffentlicht am 26.02.08