Lindgren, Astrid: Die Kinder aus Bullerbü


  • Autor: Astrid Lindgren
    Titel: Die Kinder aus Bullerbü
    Verlag: Oettinger
    Erschienen: 1988
    ISBN-10: 3789129453
    ISBN-13: 978-3789129452
    Seiten: 310
    Einband: Gebunden
    Preis: 16,99


    Zitat von amazon.de

    Nirgendwo ist es so schön wie in Bullerbü! Es gibt in dem kleinen Dorf nur drei Höfe, und Lisa, Bosse, Lasse, Inga, Britta, Ole und die kleine Kerstin können dort herrlich spielen. Sie bauen Hütten, gehen auf Schatzsuche oder übernachten in der Scheune. Im Sommer angeln sie und fangen Krebse und im Winter laufen sie Schlittschuh und rodeln um die Wette ... Die Gesamtausgabe enthält die Einzelbände "Wir Kinder aus Bullerbü", "Mehr von uns Kindern in Bullerbü" und "Immer lustig in Bullerbü".


    Auszug aus dem Buch:
    amazon.de schrieb:Ich heiße Lisa. Ich bin ein Mädchen. Das hört man übrigens auch am Namen. Ich bin sieben Jahre alt und werde bald acht. Manchmal sagt Mama: »Du bist ja mein großes Mädchen, du kannst mir also heute beim Abwaschen helfen.«
    Und manchmal sagen Lasse und Bosse: »Kleine Mädchen dürfen nicht mit uns Indianer spielen. Du bist zu klein.« Daher weiß ich nicht, ob ich eigentlich groß oder klein bin. Wenn die einen finden, daß man. groß ist, und andere, daß man klein ist, so ist man vielleicht gerade richtig.
    Lasse und Bosse sind meine Brüder. Lasse ist neun Jahre alt und Bosse acht. Lasse ist mächtig stark und kann viel schneller rennen als ich. Aber ich kann genauso schnell rennen wie Bosse.
    Manchmal, wenn Lasse und Bosse mich nicht dabeihaben wollen, hält Lasse mich fest, während Bosse ein Stück läuft, damit er einen Vorsprung bekommt. Dann läßt Lasse mich los und rennt mir ganz einfach davon.
    Ich habe keine Schwester. Das ist schade. Jungen sind so anstrengend.
    Wir wohnen auf einem Hof, der Mittelhof heißt. Er heißt so, weil er zwischen zwei anderen Höfen liegt. Die anderen Höfe heißen Nordhof und Südhof. Alle drei Höfe liegen in einer Reihe.


    Meine Meinung:
    Dieses Buch war das erste, das ich ganz alleine gelesen habe als Kind, darum verbinde ich auch ganz besondere Erinnerungen damit. Diese oben angeführten Sätze waren die ersten Sätze die ich ganz alleine in einem Buch gelesen habe.
    Die Kinder von Bullerbü, Lasse, Bosse, Ole, Lisa, Britta und Inga, haben mich von Anfang an fasziniert. Sie erleben die fantastischsten Abenteuer, hecken tolle Streiche aus, und tollen einfach nur umher. Wir Kinder haben oft davon geträumt, auch so zu leben wie diese Kinder, die ganz abgeschieden von der nächsten Ortschaft leben, und die besten Freunde sind, auch wenn sie sich ab und zu streiten.
    Ich habe dieses Buch als Kind sicher 20mal gelesen, immer wenn es mir nicht so gut ging, waren die Kinder aus Bullerbü da und haben mich aufgemuntert. Die Autorin schafft es mit einfachsten Worten kleine und auch große Leser zu verzaubern, und man kann dieses Buch nicht mehr weglegen, wenn man einmal darin gefangen ist,und ich erwische mich teilweise heut noch dabei, dass ich es in die Hand nehme und ein paar Geschichten daraus lese...


    veröffentlicht am 22.11.07


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