Hetmann, Frederik: Zeitenwende


  • Autor: Frederik Hetmann
    Titel: Zeitenwende
    Originaltitel: Zeitenwende
    Verlag: Bastei
    Erschienen: 2008
    ISBN-10: 3404922808
    ISBN-13: 978-3404922802
    Seiten: 288
    Einband: Taschenbuch


    Zitat von amazon.de

    Frederik Hetmann, der Autor von "Trauklänge", bezaubert seine Leser abermals mit einer märchenhaften Geschichte. Der Museumsdirektor Thomas Hauser versucht, die Ermordung seiner Geliebten Juana Milagro aufzuklären und wird dabei in den Strudel wundersamer Begebenheiten gezogen. Im Mittelpunkt steht das Geheimnis einer Maya-Ausgrabung. Hauser will das Rätsel lösen, doch er wird zum Spielball der Ereignisse. Er muss sich auf eine phantastische Reise begeben, wie sie noch nie ein Mensch erlebt hat ...


    Meine Meinung:


    Als ich diesen Klappentext gelesen habe, war ich hellauf begeistert und dachte dieses Buch wäre das richtige für mich, nur leider hat der Klappentext nicht gehalten was er versprochen hat.


    Der Museumsdirektor Hauser lernt Juana Milagro kennen, eine renommierte Wissenschaftlerin im Bereich der Maya Kulturen. Zuerst sind scheinen sie auf keinen grünen Zweig zu kommen, da sie verschiedene Ansichten haben, aber schlussendlich verlieben sie sich und beginnnen eine stürmische Affäre.


    Bei einem Besuch in Mexico, wird Juana erschossen als sie gerade Exponate für eine Ausstellung in Deutschland verladen will. Voller Schmerz begibt sich Thomas nach Mexico und erfährt, dass Juana dort war um eine Maya Glyphe zu übersetzen.


    Er lernt Juanas Kollegin Nicte kennen, und empfindet große Sympathie für sie. Um mehr über die Umstände des Todes seiner Geliebten herauszufinden begibt er sich mit Nicte in das mexicanische Dorf,dass von Widerstandskämpfern bewohnt wird und dass Juana zuletzt besucht hat. Dort erfährt er, dass dies Glyphe vor dem Zugang zu einem Stollen gefunden wurde, und die Widerstandskämpfer erst hineingehen wollen, wenn sie wissen was die Glyphe bedeutet. Er erklärt sich bereit zu versuchen die Glyphe zu übersetzen.


    Auf dem Weg zurück nach Deutschland fällt er in ein Koma, und findet sich plötzlich in der Maya Zeit wieder, wo ihm auch Nicte begegnet und erfährt mehr über ihre Kultur, das Leben und die Mentalität der Maya. Ich muss sagen dies ist auch der einzige interessante Abschnitt in dem Buch, da ich finde, dass diese Beschreibung wirklich spannend und vor allem sehr aufschlussreich gelungen ist.


    Nach seinem Trip in die andere Zeit, gelingt die Übersetzung und Nicte und Thomas können sich mit der Übersetzung in das mexicanische Dorf begeben.


    Ich finde Zeitenwende ist absolut kein empfehlenswerter Roman. Die Sprache des Autors war mir stellenweise zu vulgär und die Vorgänge in der heutigen Zeit waren mir einfach zu langweilig beschrieben. Und von einer träumerischen Stimmung kann bei diesem Buch wahrlich nicht die Rede sein. Nach dem besseren Mittelteil mit den Maya wollte ich dem Buch noch eine ehrliche Chance geben, aber das Ende war so schlecht, dass ich wirklich nur sagen kann, ich bin froh, dass ich das Buch endlich weglegen kann.


    Veröffentlicht am 31.01.08