Kensing, Narcia: Herzen aus Asche


  • Autor: Narcia Kensing
    Titel: Herzen aus Asche
    Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
    Erschienen am: 17.Mai 2013
    ISBN-10: 1484987942
    ISBN-13: 978-1484987940
    Seitenzahl: 318
    Preis: 9,99 € / Kindle- E-Book: 2,99 €


    Klappentext


    Zitat

    "Tot ist nur, wer vergessen wird. Doch was, wenn die Toten nicht vergessen?" Die Studentin Amelie stößt auf der Suche nach einer neuen Wohnung auf eine verlockende Annonce. Eine Villa für umsonst? Sie ist skeptisch, verliebt sich jedoch sofort in das wunderschöne Anwesen. Sie darf mietfrei wohnen, verpflichtet sich aber, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren. Kein schlechtes Angebot, und noch dazu ist der junge Hausbesitzer Leif überaus attraktiv. Doch es geschehen seltsame Dinge, wie von Geisterhand zerfallen Möbel zu Asche. Nach und nach taucht Amelie immer tiefer in die Familiengeschichte der ehemaligen Hausherren ein, und auch deren Sohn Leif hütet ein dunkles Geheimnis. Als im Ort mehrere Menschen auf unerklärliche Weise zu Tode kommen, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Schon bald gerät sie selbst ins Visier jenseitiger Mächte ...


    Eigene Meinung


    Amelie ist eine junge Studentin, deren Mutter sie richtiggehend begluckt und ihr ständig einredet, dass alle Männer schlecht sind und kein gutes Haar an ihnen lässt.
    Amelie tut sich schwer, sich von ihrer Mutter zu lösen und als sie ein Angebot erhält, gratis in einer Villa zu leben, diese dafür sauber zu halten, greift sie auch sofort zu.
    Aber was hat es mit dem geheimnisvollen Vermieter Leif auf sich? Und dann entdeckt Amelie den Anfang eines Familiengeheimnisses und geht diesem auf die Spur. Ob das wirklich eine gute Idee ist? Denn als bald steht auch Amelie in Gefahr!


    Das Buch lässt sich so gut lesen und ist wirklich spannend. Es gab keine Zeit, in der ich mich langweilte oder es irgendwelche Längen gab. Die Charaktere waren so schön beschrieben, ohne das es zuviel war, man konnte sich in Amelie richtig gut rein versetzen und die Story war allemal sehr spannend und interessant.


    Fazit


    Für mich war es das erste Buch der Autorin, die hier unter einem Pseudonym schrieb. bereits unter ihrem richtigen namen (Nadine Kühnemann) habe ich eine Kurzgeschichte in dem Lyx Buch 5 Jahre - 5 Geschichten gelesen und mir hat diese schon sehr gut gefallen.
    Auch dieses Buch hier fand ich von Anfang an faszinierend und gut, es war so schön geschrieben und ich war echt in Bann gezogen von der Geschichte.


    Von mir bekommt dieses Indie-Werk volle 5 Bücher und eine klare Weiterempfehlung!!!!


    29.11.2013

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    Lesende Grüße von Nyx
    Nyx (griech. Νύξ) ist in der griechischen Mythologie die Göttin und Personifikation der Nacht. Laut Homer fürchtete sich selbst Zeus vor der Nacht.



      :lesen-buch59:


  • Meine Meinung:


    Amelie kriegt zu ihrem zwanzigsten Geburtstag ein Witchboard geschenkt und sofort wollen ihre Freunde es ausprobieren, auch wenn sie nicht wirklich daran glauben, doch dann bewegt sich das Plektrum und bildet zwei Worte. Alle sind erstmal entsetzt, denken aber das sich einer von ihnen einen Scherz erlaubt hat, doch Amelie kann das nicht ganz glauben, denn ihr Mona Lisa-Poster fängt plötzlich an mit ihr zu reden und kein anderer bekommt etwas davon mit. Trotz allem vergißt sie das ganze erstmal wieder, aber als sie zwei Jahre später in ein Haus zieht, wo Gegenstände zu Asche zerfallen denkt sie auch an diesen Vorfall zurück und irgendwie bekommt alles einen neuen Sinn, vor allem als sie erfährt warum das Haus immer mehr zerfällt.


    Sympathisch fand ich diesmal eigentlich keinen der Charaktere, Amelie ist mir zu sehr auf ihre Mutter fixiert, denkt nicht wirklich über ihr Handeln nach und scheint irgendwie ziemlich labil zu sein. Leif war mir zu unnahbar und blieb dadurch auch recht blass. Amelies Freunde geben die meiste Zeit nur blöde Sprüche von sich, so daß man nicht wirklich ein richtiges Gespräch mit ihnen führen kann, denn alles wird in Frage gestellt oder ins lächerliche gezogen. Amelies Mutter will ihrer Tochter alles verbieten und engt sie dabei total ein. Außerdem gibt es kaum nette Personen in dem Buch, wenn Amelie mal eine Frage stellt oder etwas neben sich steht wird sie gleich runtergeputzt und alles wird damit abgetan, das die Jugend von heute ja so schrecklich ist.


    Die Geschichte selbst fand ich am Anfang noch ganz ok, auch wenn sie teilweise recht zäh voran ging, aber dann gibt es dauernd irgendwelche Wiederholungen, die manchmal sogar wortwörtlich nochmal vorkommen und Amelie leistet sich Sachen, die mich echt nur kopfschüttelnd zurückgelassen haben. Außerdem gab es permanent Fehler, die mich dann auch irgendwann doch sehr gestört haben, obwohl ich da sonst eigentlich drüber hinwegsehe, aber hier hat es den Lesefluss schon sehr gestört, denn Wörter fehlen, sind falsch geschrieben, sind doppelt und Logikfehler gab es auch, auch war alles recht vorhersehbar. Und das Ende hat mich dann nur noch entsetzt, denn ich fand das Buch generell schon recht düster und nicht sehr hoffnungsvoll, aber das es dann so endet hätte ich irgendwie nicht gedacht und es hat mir auch überhaupt nicht gefallen.


    Veröffentlicht am: 06.05.2014