Spiel des Engels I. Akt Kapitel 1 Seite 1 bis Kapitel 11 Seite 109


  • Das Spiel des Engels
    von Carlos Ruiz Zafón



    [QUOTE=Ulrike Künnecke, Literaturtest, amazon]David Martín ist siebzehn, als er die Chance seines Lebens erhält: Der Chefredakteur einer Regionalzeitung fragt ihn, ob er für einen ausgefallenen Beitrag Ersatz liefern könne. Und David Martín kann: seine Erzählungen "Geheimnisse von Barcelona" werden ein Riesenerfolg. Doch im Laufe der Zeit wird klar: Dieser Erfolg hat seinen Preis... Die mystisch-spannende Geschichte, die Bestsellerautor Zafón in Das Spiel des Engels entfaltet, zieht den Leser rasch in ihren Bann und entführt ihn in ein faszinierend morbides Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
    Zafóns grandioses Debüt Der Schatten des Windes begleitete den Buchhändler Daniel Sempere auf einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Das Spiel des Engels führt nun noch weiter zurück, nämlich bis zu Daniels Großvater. Der alte Buchhändler Sempere ist jetzt der väterliche Freund Davids. Nach seinem erfolgreichen Einstand verdient der aus armem Hause stammende Literat David bald sein Geld mit dem Fortsetzungsroman "Verdammte der Stadt". Doch im Laufe seiner 127 Folgen zehrt die Arbeit ihn auf, seine Liebe zur schönen Cristina bleibt unerwidert, und seine Gesundheit nimmt schweren Schaden.
    Eines Tages, als es David Martín besonders schlecht geht, nimmt der alte Buchhändler Sempere ihn mit an einen geheimnisvollen Ort, der schon im Der Schatten des Windes verzauberte: den Friedhof der vergessenen Bücher. Bald darauf erhält der inzwischen schwer kranke David eine seltsame Offerte von einem dubiosem Verleger. Für das Schreiben einer ganz speziellen Auftragsarbeit macht dieser dem Schriftsteller ein verlockendes Angebot - ein guter Deal oder ein Pakt mit dem Teufel?
    Das Spiel des Engels ist gleichzeitig Fantasy-Märchen, Liebesgeschichte, Krimi und Horrorstory. Das Buch fesselt den Leser mit den fein gesponnenen Fäden seiner Geschichte, sodass man bald nicht mehr zwischen erzählter Wirklichkeit und imaginiertem Trugbild zu unterscheiden vermag. Wie schon in Der Schatten des Windes verknüpft Zafón äußerst kunstvoll verschiedene Ebenen und Stränge miteinander. Über geheimnisvolle Orte und metaphysisch anmutende Begegnungen verdichtet sich die Handlung immer mehr - bis zu dem Punkt, da sie schließlich in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod mündet. [/QUOTE]

  • Ich bin schon äußerst gespannt auf David und sein Barcelona.


    Lieben Dank fürs Anlegen, Ulli, und gib gleich Bescheid, wenn Du das Buch hast und wir loslegen können. Egal, was ich dann lese, es fliegt beiseite :)

  • Wenn alles gut geht, hole ich es mir heute nach dem Zahnarzt. Allerdings fühle ich mich heute nicht sehr wohl und fürchte, dass eine Erkältung im Anzug ist...

  • Oki doki. Ob ich Dir noch einmal Arbeit machen dürfte, Ulli? Ich lese ja auf dem Kindle und da sind keine Seitenzahlen angegeben. Würdest Du noch die Kapitel dazuschreiben?


    Ich habe nachher einen Arzttermin, da werde ich sicher schon beginnen können. Ansonsten lege ich heute Abend los.

  • Kein Problem, Ulli, ich habe ein bisschen reingeschnuppert ins Buch. Aber heute Abend war ich zu kaputt. Da bin ich auf der Couch vorm TV hängengeblieben.

  • Moin, liebe Ulli,


    vielen Dank für die Kapiteleinteilung.


    Das Buch habe ich gestern Abend noch begonnen und bin gerade im zehnten Kapitel.
    Aus vielen Rezis weiß ich, dass das Buch zum Ende hin sehr undurchsichtig werden soll.
    Aber was für ein Buchbeginn. Ich genieße das Lesen richtig, Wort für wort, Zeile für Zeile usw.


    Schon der erste Satz hat mich gepackt:


    Zitat

    Ein Schriftsteller vergisst nie, wann er zum erste Mal für eine Geschichte ein paar Münzen oder Lob empfangen hat.


    Und so geht es in den folgenden Kapiteln weiter. Ein richtiges "Buch über Bücher"

  • Guten Abend, Anne, ich habe nicht auf unsere Leserunde vergessen. Allerdings habe ich vorgestern und gestern nochmals "Der Schatten der Winde" gelesen um wieder hinein zu kommen...


    Heute früh habe ich dann begonnen, war allerdings den ganze Tag beschäftigt, vormittags mit Kochen und Backen. Wir haben heute den 83. Geburtstag von meinem Papa gefeiert. Bin gerade erst nach Hause gekommen und werde mich jetzt mal zu meinem Buch begeben und weiterlesen...


    Bis jetzt bin ich sehr beeindruckt von der Geschichte. Sie ist wunderbar geschrieben und von der ersten Seite an fesselnd, so das man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Ich finde das Zafón eine eigene Sprache hat, die wunderschön zu lesen ist. Ich geniese es richtig und lebe mit der Geschichte mit...


    Morgen mehr...

  • Moin, liebe Ulli,


    Familie geht immer vor.


    Das erste Buch habe ich allerdings nicht noch einmal gelesen. Das ist bei mir noch nicht so lange her, dass mich Zafón dort gefangen genommen hat. Genau wie in diesem auch wieder.
    Bisher hatte ich es nicht so mit den südländischen Autoren. Aber ich liebe es, wenn er Daniel durch Barcelona streifen lässt oder auch seine Hausbeschreibungen. Aber auch durch die Geschichte vermag er mich zu fesseln.


    Bisher hat die Geschichte ja viel mit Büchern zu tun. Mit dem Schreiben und Recherchen. Der einzige, der mir hier suspekt vorkommt, ist dieser Verleger Andreas Corelli. Wer ist er? Der Teufel? Wie soll man Davids wunderbare Heilung verstehen? Als Pakt mit ihm? Dann habe ich die Befürchtung, dass es sich noch ins Fantastische hin entwickelt.

  • Also etwas verwirrt war ich, als David zum zweiten Mal "Die Träumerei" aufgesucht hat. Hat er sich das alles nur eingebildet? Allerdings wird nicht weiter darauf eingegangen...


    Die Schilderung von Davids Kindheit fand ich echt arg. Sein Vater kehrt vom Krieg nach Hause und danach ist er in den Augen der anderen nichts mehr wert... Seine Mutter vergißt ihn einfach...


    Die Buchhandlung von "Der Schatten der Winde" also die Semperes spielen ja auch wieder eine Rolle in dieser Geschichte. Wenn ich mich nicht irre, ist der junge Sempere der Vater vo?n Daniel...


    Interessant fand ich auch Vidal und den stellvertretemdem Chefredakteur...


    Martin ist wohl verliebt in Cristina....

  • Der junge Sempere ist in Daniel Martins Alter, Ulli. Der kann nicht Daniels Vater sein :)
    Ich war erst etwas verwirrt: Daniel oder Martin, aber er heißt Daniel Martin. Im ersten Buch wurde, glaube ich, immer nur von Daniel geschrieben.


    Wegen der "Träumerei": Einige Dinge passieren wohl in seiner Einbildung, da er zwischenzeitlich ja mächtig krank ist und tablettenabhängig ist.

  • Zitat von Anne;16849

    Der junge Sempere ist in Daniel Martins Alter, Ulli. Der kann nicht Daniels Vater sein :)
    Ich war erst etwas verwirrt: Daniel oder Martin, aber er heißt Daniel Martin. Im ersten Buch wurde, glaube ich, immer nur von Daniel geschrieben.


    Wegen der "Träumerei": Einige Dinge passieren wohl in seiner Einbildung, da er zwischenzeitlich ja mächtig krank ist und tablettenabhängig ist.



    Oh, entschuldige, ich meinte, dass der junge Sempere der Vater von David aus "Der Schatten des Windes" sein müsste...


    "Träumerei" - hmmm irgendwie dachte ich da kommt noch etwas dazu, aber ich habe mich wohl geirrt.

  • Hallo Ulli,


    ich habe noch mal nachgeschaut: Der Daniel Sempere hat im "Der Schatten des Windes" Beatriz geheiratet. Sie haben einen Sohn bekommen, den sie dann Julián nach Julián Carax benannt haben.


    Habe mir gerade "Das Spiel des Engels" im Buchladen gekauft. Eine Leserunde zwischen Kindle und Print funktioniert für mich nicht. Heute Abend nehme ich mir dann die Zeit, Deine Beiträge zu lesen und selbst noch etwas dazu zu schreiben.