Johnson, Mike: Die neue Zeit 4


  • Autor: Johnson, Mike
    Zeichnungen: Molnar, Stephen & Fajar, Erfan
    Titel: Die neue Zeit
    Originaltitel: Star Trek Ongoing Vol. 4
    Verlag: Cross Cult
    Erschienen: September 2013
    ISBN 10: 3864252067
    ISBN 13: 978-3864252068
    Seiten: 104 Seiten
    Einband: Broschiert
    Serie: Star Trek - Die neue Zeit Band 4
    Preis: 14,80 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Findet in diesem brandneuen Band heraus, wie Scotty und sein Alien-Kompagnon Mr. Keenser sich kennengelernt haben! Außerdem zeigt die Geschichte Hendorff das Leben auf der Enterprise aus den Augen eines Redshirts! Und auch dieses Mal gibt es wieder eine Neuinterpretation einer klassischen Folge aus dem Star Trek Universum: Mirror, Mirror.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Im neuen Comicband von "Star Trek - Die neue Zeit" sind diesmal drei Geschichten enthalten und die ersten beiden haben mir wirklich gut gefallen, die dritte dagegen fand ich nicht ganz so toll. Es war sehr brutal und auch wenn es so eine alternative Zeitlinie wahrscheinlich wirklich gibt im "Star Trek"-Universum, so war es trotzdem nicht sehr angenehm darüber zu lesen, gerade Kanzler Gorkon betreffend war ich ziemlich entsetzt.


    Aber fangen wir mit der ersten Story an, in der es um "Schnubbelchen" Hendorff geht, der uns einen Einblick in die Welt der Enterprise gewährt, wie sie ein Sicherheitsoffizier sieht und das fand ich wirklich interessant. Auch das Gespräch zwischen ihm und Kirk hat mir total gut gefallen, daran sieht man mal wieder, was für ein toller Captain er ist. Hendorff hat sich außerdem echt gemacht, mochte ich am Anfang nicht ganz so gerne, so ist er jetzt ein fester und wichtiger Bestandteil der Enterprise-Crew, der gar nicht so unsympathisch ist.


    In der zweiten Geschichte hat man dann ein wenig mehr über Keenser erfahren, der ja mit Scotty gemeinsam auf die Enterprise gekommen ist und ich muß sagen, das war alles doch sehr überraschend. Vor allem hat Keenser am Anfang jemanden kennengelernt mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe und ich frage mich, ob er schon mit Kirk darüber gesprochen hat oder ob er das lieber für sich behält. Keenser ist wirklich ein sehr interessanter Charakter und ich fand es wirklich gut, das er eine eigene Story bekommen hat, denn die hat er sich echt verdient.


    In der dritten Geschichte geht es wie oben schon erwähnt um eine alternative Zeitlinie über die sich Scotty und Pille unterhalten und die war wirklich erschreckend, denn es ist fast das genaue Gegenteil von dem was momentan passiert und die Mitglieder der Enterprise haben mich dann auch ziemlich enttäuscht, allen voran leider Kirk. Und Uhura hat mal eine ganz neue Rolle bekommen, die aber irgendwie nicht wirklich zu ihr paßt. Auch die Zeichnungen haben mir hier nicht so gut gefallen, sie waren sehr weich gezeichnet und das wirkte bei einigen Charakteren überhaupt nicht gut, auch die Gesichter haben leider nicht immer so richtig gepaßt.


    Die Bilder bei den anderen beiden Geschichten waren aber wie gewohnt schön anzusehen, aber so wie es aussieht ist der Zeichner der letzten Story "Gespiegelt" nun auch für die nächsten Comics verantwortlich und ich hoffe einfach, das es dort dann etwas besser wird und die Charaktere auch ihren Wiedererkennungswert haben, so wie das bei den anderen Zeichnern auch fast immer der Fall war. Ganz am Schluß gibt es übrigens noch ein Interview mit Erfan Fajar, wo er berichtet wie er Comiczeichner geworden ist, wie es sich angefühlt hat Teil der "Star Trek"-Familie zu werden und wie man sich die Comicszene in Indonesien vorstellen kann.


    Veröffentlicht am: 18.11.2013