Martin, Ricarda: Insel der verlorenen Liebe


  • Autor: Martin, Ricarda
    Titel: Insel der verlorenen Liebe
    Verlag: Droemer/Knaur
    Erschienen: 4. Oktober 2010
    ISBN 10: 3426507072
    ISBN 13: 978-3426507070
    Seiten: 619 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 8,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die Insel St.Kilda vor der schottischen Küste im Jahre 1860. Die kleine Màiri genießt trotz aller Entbehrungen ihr Leben. Nichts scheint sich auf der abgeschiedenen Insel zu verändern bis zu jenem Tag, an dem vor der Küste ein Schiff in Seenot gerät. Nur ein Mann kann gerettet werden: Adrian. Doch er hütet ein Geheimnis, das das Leben des Mädchens zu zerstören droht...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    "Insel der verlorenen Liebe" war mein erstes Buch von Ricarda Martin, aber sicher nicht mein letztes, denn die Autorin versteht es einen zu begeistern. Die Geschichte um Màiri ist wirklich spannend und interessant geschrieben, man möchte dauernd wissen, wie es weitergeht und was Màiri in ihrem Leben noch so alles erwartet und ob sie endlich mit den Dämonen aus ihrer Vergangenheit abschließen kann.


    Màiri ist mir gleich sympathisch gewesen, aber auch Neill, Julia, Emma und Judith mochte ich sehr gerne, sie sind alle wirklich gute Freunde von Màiri. Dafür fand ich Ervin, Donald Munro und Wilhelmina Steel am unsympathischsten, da wäre man manchmal am liebsten ins Buch gesprungen und hätte ihnen ordentlich die Meinung gesagt.


    Beindruckend fand ich auch St. Kilda und wie die Menschen dort ihr Leben gemeistert haben, es ist wirklich erstaunlich wie sie mit so wenig auskommen konnten, zwar kannten sie es halt auch nicht anders, trotzdem finde ich es bewundernswert, auch das jeder jedem geholfen hat und alles gerecht aufgeteilt wurde fand ich einfach klasse, nur auf die Hygiene hätten sie vielleicht etwas mehr achten sollen, denn dann wären sicher viele Krankheiten gar nicht erst aufgetaucht.


    Auch die Beschreibungen der Insel waren sehr gut, so daß man sich vieles ganz genau vorstellen konnte, man hatte das Gefühl manchmal selbst in der Villlage Bay zu stehen oder auf dem Oiseval.


    Das Ende ist übrigens genau nach meinem Geschmack gewesen und das Nachwort der Autorin beinhaltet nochmal einige interessante Details zu St. Kilda in der Vergangenheit und Gegenwart.


    Veröffentlicht am: 11.02.2013