Roux, Madeleine: Sie kommen! - Ein Blog vom Ende der Welt


  • Autor: Roux, Madeleine
    Titel: Sie kommen! - Ein Blog vom Ende der Welt
    Originaltitel: Allison Hewitt is trapped
    Verlag: Lyx
    Erschienen: 11. Juli 2013
    ISBN 10: 380258600X
    ISBN 13: 978-3802586002
    Seiten: 371 Seiten
    Einband: Broschiert
    Preis: 12,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Buchhändlerin Allison Hewitt ist in ihrem Laden eingesperrt, während draußen die Welt untergeht: Menschen verwandeln sich in Zombies und überrennen die ganze Stadt. Zusammen mit einigen Kunden und Nachbarn kämpft Allison ums nackte Überleben.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Allison sitzt mit fünf weiteren Personen im Pausenraum des Buchladens fest, in dem sie normalerweise arbeitet. Denn als plötzlich einige Infizierte auftauchen müssen sie sich unbedingt in Sicherheit bringen und dieser Raum ist der einzige mit einer soliden und sicheren Tür um die ganzen Verdammten draußen zu halten. Allerdings hält das die Zombies nicht davon ab gegen die Tür zu donnern und das ist für alle ganz schön belastend, außerdem gehen auch langsam die Lebensmittel aus und so liegt es nah, das bald jemand nach draußen muß um diese wieder aufzustocken. Allison und Ted unternehmen diesen "Ausflug" dann und müssen sich ganz schön durchkämpfen. Überhaupt ist das Leben nur noch ein einziger Kampf und irgendwann müssen Allison und ihre Mitstreiter weiter ziehen, dabei erlebt besonders Allison eine Menge unerfreuliches und dabei will sie doch nur ihre Mutter finden.


    Allison fand ich eigentlich ganz sympathisch, sie ist nicht zimperlich und ist immer für ihre Freunde da. Außerdem behauptet sie sich in dieser neuen Welt voller Zombies wirklich gut, auch wenn sie manchmal vielleicht etwas zu radikal ist, aber es geht ums überleben und da hat Mitgefühl an gewissen Stellen wohl nichts zu suchen, wobei ich die eine Szene mit Jack schon ziemlich hart an der Grenze fand. Ansonsten mochte ich Ted, Renny und Ned noch ganz gerne. Bei Collin war ich immer irgendwie zwiegespalten, einerseits fand ich ihn ganz ok, andererseits hatte er auch etwas an sich was mich nicht wirklich angesprochen hat, er hätte vielleicht eher Klartext sprechen sollen. Und dann gab es noch Julian, er kam zwar viel zu wenig vor, trotzdem hatte er irgendwie was und ich hätte daher gerne mehr von ihm gelesen, ich denke, das wäre noch sehr interessant mit ihm und Allison geworden.


    Die Geschichte war am Anfang recht vielversprechend und interessant, allerdings wurde es mit der Zeit irgendwie etwas zäh, außerdem spielt es sich eigentlich immer nach dem gleichen Schema ab: Allison kommt in Schwierigkeiten, aber schafft es irgendwie immer glimpflich davon zu kommen, egal was es ist und wer daran beteiligt ist. Dabei wäre das Zwischenmenschliche viel spannender gewesen, zumindest ab einem gewissen Zeitpunkt, denn da bilden sich ja schon einige Gruppen, die sich ohne diese "Seuche" wahrscheinlich niemals miteinander abgegeben hätten, weil sie einfach in einer ganz anderen Welt vorher gelebt haben und da hätte man so viel mehr raus machen können, wie ich finde. Was ich aber ganz gut fand war diese Blogsache, das war mal was anderes und die Kommentare, die es nach Allisons Einträgen ab und zu gab kamen teilweise schon sehr emotional rüber, aber das bleibt ja auch nicht aus bei dieser ganzen zerstörten Welt. Das Ende hat mich allerdings leider nicht so richtig angesprochen, da das Wesentliche irgendwie nicht richtig abgeschlossen wurde und das Wichtige zur Nebensache wurde, außerdem fand ich den Kommentar von Dr. Burroughs ziemlich unverschämt.


    Veröffentlicht am: 13.11.2013