Strobel, Arno: Der Sarg


  • Autor: Strobel, Arno
    Titel: Der Sarg
    Verlag: Fischer
    Erschienen: 2013
    ISBN: 3596191025
    Seiten: 384
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 9,99


    Kurzbeschreibung:

    Zitat

    »Sie konnte nicht einordnen, was diese Schwärze zu bedeuten hatte. Aber sie war überall. Und es gab keinen Ausweg.«


    Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. Erstickt.
    Zur gleichen Zeit hat Eva, eine erfolgreiche Geschäftsfrau Mitte 30, einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hineingekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen …



    Wie ich zu diesem Buch kam:
    Meine Freundin fragte mich ob ich Lust hätte das mit ihr gemeinsam zu lesen, da ich es ziemlich schnell in der Bücherhalle ergattern konnte, habe ich nicht nein gesagt.


    Worum es geht (Hufies Zusammenfassung in eigenen Worten)


    Eine junge Frau wacht auf und findet sich eingesperrt in einem Sarg wieder. Ein schrecklicher Alptraum oder brutale Realität? Eva ist sich nicht sicher, weil nachdem sie erneut aufwacht liegt sie wieder in ihrem Bett zu Hause. Einzig geblieben sind die Verletzungen, die sie sich zugezogen hat, als sie versucht hat aus ihrem "Traum-Sarg" zu fliehen.


    Meine Meinung zur Story und zum Schreibstil:


    Eva ist die gewisse junge Frau, von der ich oben schon kurz erzählt hatte. Sie wacht eines Tages auf, und findet sich in einer engen stockdunklen Umgebung wieder. Ihr wird schnell klar, dass sie lebendig begraben wurde und versucht verzweifelt sich zu befreien. Aussichtslos (klar oder?) - sie klappt zusammen und wacht kurz darauf in ihrem Bett wieder auf. Sie ist völlig verwirrt und schiebt alles auf einen schlimmen Altraum, merkt aber ziemlich schnell, dass ihr alles wehtut und sie Schürf und Kratzverletzungen hat, die sie nur aus dem Sarg und von ihrem Fluchtversuch haben kann.


    Also war das doch kein Traum?!


    "Nebenbei" werden 2 Fauenleichen gefunden, die lebendig begraben wurden (in eben so einem Sarg)


    Dieses war mein erster Strobel, und ich muss sagen ich habe das lesen sehr genossen. Er hat die Fallstricke ausgeworfen und ich habe zwar Teile der letztendlichen Lösung vorausgeahnt, aber erst ziemlich zum Ende (letztes drittel) und WIE es genau zusammenhängt, das habe ich auch nicht erahnt.


    Das Buch hat sehr sympathisch kurze Kapitel und durch die wechselnden Perspektiven aus denen Herr Strobel erzählt, bleibt es sehr spannend weil überall irgendiwe was passiert. Ich mochte den Charakter Eva sehr. Habe auch von einigen lesern gehört, die damit gar nicht warm wurden, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Für mich ein schön konstruierter Thriller mit langsam aufbauendem Spannungsbogen, der sich aber bis zum Ende hält dann.


    Fazit und Bewertung:
    Für den geneigeten leser, der auf Blutlose Psychothriller steht, ist das hier ein wahrer Glücksgriff. Klare leseempfehlung von Hufie und deshalb auch verdiente 5 Hufschoner



    *****5 Sterne von mir