Foster, Alan Dean: Star Trek Into Darkness


  • Autor: Foster, Alan Dean
    Titel: Star Trek Into Darkness
    Originaltitel: Star Trek Into Darkness
    Verlag: Cross Cult
    Erschienen: 9. Mai 2013
    ISBN 10: 386425194X
    ISBN 13: 978-3864251948
    Seiten: 310 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 12,80 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Als Captain Kirk und die Besatzung der Enterprise auf die Erde zurückgerufen werden, finden sie ihre Heimat und die Sternenflotte in Trümmern wieder zerstört von einer feindlichen Macht aus ihren eigenen Reihen. Für Kirk beginnt nicht nur die Jagd nach einem dunklen, verräterischen Gegenspieler, sondern auch ein persönlicher Rachefeldzug in einer Welt, die sich im Ausnahmezustand befindet. Dabei werden er und seine Mannschaft zu Schachfiguren in einem perfiden Spiel über Leben und Tod: Liebe wird auf die Probe gestellt, Freundschaften werden auseinandergerissen und Opfer müssen erbracht werden für die einzige Familie, die Kirk noch bleibt: seine Crew.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Captain Kirk und seine Crew haben eine Routineuntersuchung auf dem Klasse-M-Planeten Nibiru, bei dem Kirk mal wieder etwas eigenmächtig handelt und somit in ziemliche Bredouille gerät, denn ein Mitglied seiner Besatzung hat einen Bericht über diese Mission an die Sternenflotte geschickt und alles ganz genau beschrieben. Für Kirk hat das ziemliche Folgen, aber diese währen nicht lange, denn es passieren einige sehr schlimme Dinge und für James T. Kirk wird es auch noch persönlich, so daß er alles daran setzt um einen gewissen John Harrison ausfindig zu machen, damit er ihm ordentlich einheizen kann, aber wie so oft kommt dann doch alles ganz anders.


    Ich mag die "neue" Crew der Enterprise recht gerne, auch wenn ich mit Spock nicht immer so ganz einig bin und ihm noch das gewisse Etwas fehlt, das den "alten" Spock so ausgemacht hat, aber vielleicht kommt das ja noch, denn einige Ansätze sind hier ja auch schon zu sehen. Kirk finde ich übrigens immer noch am besten, auch wenn er diesmal doch einige seltsame Entscheidungen fällt, aber Sulu, Chekov, Pille, Uhura und Scotty sind auch einfach klasse und ich finde es besonders schön, das gerade Sulu und Chekov irgendwie noch mehr eingebunden sind, als sonst. In John Harrison hat Kirk dann auch einen sehr würdigen Gegenspieler gefunden und auch wenn dieser wirklich böse ist, so hat er auch einen gewissen Charme, was aber nicht wirklich verwunderlich ist.


    Die Geschichte ist auf jeden Fall sehr rasant und man kann kaum aufhören zu lesen. Das Buch ist eine wirklich gute Ergänzung zum Film, denn dort werden ja oft die Gedanken der einzelnen Charaktere nicht erwähnt, so daß man hier nochmal einen ganz anderen Einblick bekommt. Gerade bei Keenser fand ich das ziemlich gut, denn im Film kommt es manchmal nicht rüber, was er wohl denkt und wie er sich fühlt. Aber auch die Stelle mit Hendorff fand ich ziemlich gut, denn dort merkt man auch nochmal was für ein Mensch Kirk ist und das er ein würdiger Captain ist, auch wenn manche das vielleicht anders sehen.


    Es gibt einige Überraschungen und manchmal auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten, mit denen ich so nicht gerechnet habe, außerdem hat es das Ende auch nochmal ziemlich in sich. Die Story hat mich auf jeden Fall alle möglichen Emotionen durchleben lassen, ich habe gelacht, war den Tränen nahe, habe über einiges näher nachgedacht, habe mich gefragt, wie ich in gewissen Situationen handeln würde usw.. Für mich sind der Roman und auch der Kinofilm eindeutig zwei Highlights im Jahr 2013 und ich hoffe, das es noch viele weitere Teile mit der "neuen" Besatzung geben wird.


    Veröffentlicht am: 22.05.2013