Harper, Molly: Nette Mädchen beißen nicht


  • Autor: Harper, Molly
    Titel: Nette Mädchen beißen nicht
    Originaltitel: Nice Girls Don`t Have Fangs
    Verlag: Egmont Lyx
    Erschienen: Oktober 2010
    ISBN-10: 3802583388
    ISBN-13: 978-3802583384
    Seiten: 368
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 9,95 €


    Zitat

    Kurzbeschreibung:


    Die Bibliothekarin Jane hat ihren Job verloren und versucht nun, ihren Kummer in einer Bar zu ertränken. Dort trifft sie auf den charmanten Vampir Gabriel, dem sie ihr Herz ausschüttet. Als Jane auf dem Heimweg tödlich verletzt wird, taucht Gabriel in letzter Sekunde auf. Er rettet ihr das Leben, indem er sie in eine Vampirin verwandelt. Doch damit fangen Janes Probleme erst richtig an …
    Quelle: Egmont Lyx


    Meine Meinung:


    Dies ist das erste Werk der Autorin und die Inhaltsangabe machte mich sehr neugierig.
    Das Cover hat mich angesprochen. Darauf zu sehen ist im Vordergrund eine junge Frau, ich nehme an, sie soll Jane darstellen, die einen roten Handschuh trägt und daran mit den Zähnen zieht.
    Im Hintergrund sieht man einen dunklen, kahlen Baum, auf dem eine Krähe sitzt, und den Vollmond. Der Schriftzug ist weiß und ein Großteil des Covers ist in Rot gehalten.


    Die Geschichte handelt von der 27-jährigen Jane. Sie bekommt ihren Job in der Bücherei gekündigt und ertränkt ihren Frust in Alkohol. Auf dem Heimweg wird sie erschossen. Doch plötzlich wacht sie als Vampir wieder auf und steht Gabriel, ihrem „Erzeuger“, gegenüber. Nun muss sie lernen, mit dem Vampirdasein klarzukommen. Dadurch ergeben sich viele Probleme. Und dann gibt es da noch jemanden, der ihr das Leben als Vampir zur Hölle machen möchte.


    In die Geschichte habe ich sehr schnell hineingefunden und es hat auch großen Spaß gemacht, sie zu lesen. Der Schreibstil war spannend und flüssig und in die Charaktere konnte ich mich sehr gut hineinversetzten. Jane war mir sehr sympathisch und auch Gabriel hatte etwas Sympathisches an sich. Über die Mutter von Jane musste ich lachen. Spannend war es, mit herauszufinden, wer Jane das Leben schwer machen möchte. Auf diese Figur wäre ich nie im Leben gekommen. Am Ende war ich dann überrascht darüber.


    Fazit:


    Ein schönes Romandebüt mit Witz und Spannung.


    Veröffentlicht am: 12.04.2013

    "Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele" (Cicero)


    :lesen-buch35:


    Ganz viele liebe Grüße


    MANU


    Lese ich gerade:


  • Meine Meinung:


    Jane liebt ihre Arbeit in der Bücherei von Half-Moon Hollow, aber leider wird sie wegen angeblicher Sparmaßnahmen gefeuert und da sie das sehr mitnimmt, begibt sie sich ins Shenanigans um sich dort ein wenig zu betrinken, denn ihre Abfindung war ein Gutschein über 25 Dollar für genau diese Bar. In dieser lernt sie Gabriel kennen, den sie ziemlich interessant findet. Auf dem Weg nach Hause bleibt dann Janes Wagen stehen und sie macht sich in tiefster Dunkelheit auf den Weg nach River Oaks, doch dabei passiert ihr ein Unglück und nach einigen Tagen wacht sie plötzlich ziemlich verändert, in Gabriels Haus, auf. Für Jane ist das alles erstmal sehr verwirrend und so beginnt eine recht turbulente Zeit.


    Jane fand ich eigentlich ganz ok, einige ihrer Sprüche sind ganz lustig, aber trotzdem hätte ich mir manchmal mehr Entschlossenheit von ihr gewünscht, gerade was ihre Familie, insbesondere ihre Mutter und ihre Schwester, angeht. Die beiden scheinen Jane nämlich das Leben zur Hölle machen zu wollen, auch wenn ihre Mutter das dauernd unter dem Deckmantel tut, das sie sich ja nur um Jane sorgen würde. Die Gespräche zwischen den dreien fand ich daher auch oft etwas anstrengend, vor allem, weil meistens immer das gleiche gesagt wird. Gabriel fand ich am Anfang auch noch recht nett, aber irgendwie wird er immer mehr zur Nebensache je weiter die Geschichte voranschreitet. Richtig sympathisch fand ich dafür Tante Jettie, aber die kommt leider viel zu wenig vor.


    Die Geschichte selbst hat mir auch nicht so wirklich zugesagt, obwohl ich den Anfang noch am vielversprechendsten fand, so im nachhinein betrachtet, gerade die Idee bezüglich der Vampire fand ich ganz gut und die Sätze aus dem Leitfaden für frischgebackene Untote, die am Anfang jeden Kapitels stehen waren auch ziemlich interessant. Das Zusammenspiel der Charaktere fand ich allerdings nicht so gut, das wirkte auf mich öfters sehr bemüht. Ich konnte auch nicht wirklich mit Jane mitfühlen und die Auflösung am Ende fand ich ziemlich unspektakulär. Das Buch konnte mich also leider nicht so wirklich begeistern, auch wenn es teilweise echt gute Ansätze hatte, aber mir war das alles zu sprunghaft, blass und unspannend, darum werde ich jetzt auch erstmal nicht zum zweiten Band greifen, sondern erst einmal ein wenig Zeit vergehen lassen, bevor ich mich wieder nach Half-Moon Hollow begebe.


    Veröffentlicht am: 28.06.2013