Fournier, Jean-Louis: Wo fahren wir hin, Papa?


  • Autor: Fournier, Jean-Louis
    Titel: Wo fahren wir hin, Papa
    Originaltitel: Où on va, papa?
    Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
    Erschienen: November 2009
    ISBN-10: 3423247452
    ISBN-13: 978-3423247450
    Seiten: 160
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 12,90 €


    Zitat

    Kurzbeschreibung:


    Wie gerne hätte der Vater seinen Söhnen ›Tim und Struppi‹ geschenkt – aber leider können sie nicht lesen. Wie gerne wäre er mit ihnen auf Berge gestiegen, hätte mit ihnen Musik gemacht, hätte mit ihnen Volleyball gespielt – aber leider können sie immer nur mit Holzklötzchen spielen. Thomas und Mathieu sind behindert und waren nie das, was sich der Vater gewünscht hätte: normale Kinder. Pointiert und mit überraschendem Witz schildert Fournier das Leben mit seinen Söhnen, die zu lieben nicht leicht war. Für die beiden wäre eine Engelsgeduld nötig gewesen, doch Fournier, so bekennt er offen, war kein Engel.
    Quelle: amazon


    Meine Meinung


    Durch eine Leseprobe bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und das rosa Cover mit einem kleinen Bärenkopf darauf und der Titel haben mich sehr neugierig gemacht. Jedoch war ich nach den ersten Seiten sehr enttäuscht von dem Werk.


    Ein Vater berichtet aus seiner Sicht aus seinem Leben mit seinen zwei behinderten Söhnen. Er sagt über die Kinder, sie haben Stroh im Kopf und redet richtig abfällig über sie. Er beginnt immer wieder im Selbstmitleid zu versinken.
    Der Schreibstil war einfach geschrieben und die Abschnitte waren manchmal nur eine halbe Seite kurz, so dass man das Buch zügig durchlesen konnte. Ich musste jedoch immer wieder eine Pause machen, da ich sehr wütend auf den erzählenden Vater wurde.
    Verständnis habe ich dafür, dass es nicht einfach ist, mit zwei behinderten Kindern zu leben, aber so über seine Kinder zu sprechen?


    Fazit:


    Wie kann man so über seine Kinder reden. Man muss dieses Buch nicht zwingend gelesen haben

    "Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele" (Cicero)


    :lesen-buch35:


    Ganz viele liebe Grüße


    MANU


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