Greenwood, Ed: Land ohne König


  • Autor: Ed Greenwood
    Titel: Land ohne König
    Originaltitel: The Kingless Land
    Verlag: Blanvalet
    Erschienen: 2003
    ISBN-10: 344224241X
    ISBN-13: 978-3442242412
    Serie: Der Ring der Vier
    Seiten: 511


    Zusammenfassung:


    Die Ausgestossenen Craer und Hawkrils brechen in die Burg Silberbaum ein um die Kleider der Tochter Embra, der Herrin der Edelsteine" zu stehlen. Doch dies ist nicht so einfach, wie die beiden es sich vorstellen, denn die Burg ist magisch bewacht. Schließlich gelangen die Beiden doch in die Räume der Herrin, doch Embra erwischt sie dort und überredet sie, sie mitzunehmen, da sie in der Burg gefangen gehalten wird.


    Doch kaum ist die Flucht aus der Burg gelungen, senden die Magier von Fürst Silberbaum den Flüchtlingen verschieden magische Kreaturen hinterher. Sie flüchten in ein uraltes Gebäude des Fürsten Silberbaums, das verflucht sein soll. Dort treffen die drei auf Sarasper, den Heiler. Er erzählt der Gruppe nachdem er ihre Wunden versort hat, warum er sich hier versteckt hält. Die Vier schließen ein Bündnis und machen sich auf den Weg Sarasper's Traum zu verwirklichen...


    Mein Fazit:


    Voller Erwartung begann ich das Buch "Land ohne König" von Ed Greenwood das erste der Reihe "Der Ring der Vier" zu lesen. Von seiner Reihe "Elminster" war ich ja ziemlich begeistert. Doch diese Geschichte ist flach und hat kaum Höhepunkte. Das ganze Buch wirkt auf mich irgendwie gezwungen. Im Gegensatz zu seiner anderen Welt, wirkt diese nicht sehr kreativ, zeitweise lässt er Figurane aus D&D auftauchen, die allerdings mit dieser Welt nicht wirklich etwas zu tun haben. Auch die Zauber hat man fast alle schon in den "Forgotten Realms" gefunden.


    Das ganze Buch besteht nur aus einer Flucht und aus Kämpfen, mit der Zeit wird das einfach langweilig. Der Autor setzt einfach auf typische Rollenspielelemente aus D&D. Immer sind die Protagonisten in Bewegung und der Leser wird mit einer Schlacht nach der anderen konfrontiert. Auch die Charaktere der Protagonisten entwickeln sich nicht weiter. Die Protagonisten haben irgendwie kein Leben in sich. Es sind die typischen Rollen in D&D: ein Krieger, ein Dieb, eine schöne Magierin usw.


    Gespräche gibt es kaum und wenn dann ohne Inhalt. Es gibt einfach zu viele Standardelemente.


    Auch die Übersetzung ist schwach und die Rechtschreibfehler überwiegen. Der Schreibstil ist für Greenwood extrem einfach.


    Veröffentlicht am 05.09.2009