Greenwood, Ed: Die Tochter des Magiers


  • Autor: Ed Greenwood
    Titel: Die Tochter des Magiers
    Originaltitel: Elminister's Daughter
    Verlag: Blanvalet
    Erschienen: 206
    ISBN-10: 3442243807
    ISBN-13: 978-3442243808
    Seiten: 512
    Serie: Der Ring der Vier


    Zusammenfassung:


    Der fünfte Teil der Legenden von Elminster beginnt mit einem Komplott in Cormyr. Die derzeit herrschenden Obaskyrs sollen vom Thron gestoßen werden. Der alte Erzmagier von Cormyr, Vangerdahast, wurde von der jungen und ambitionierten Caladnei abgelöst. Vangerdahast, ein ehemaliger Schüler Elminsters, aber möchte unsterblich werden und dem Königreich nach dem Ende seiner Amtszeit nützlich sein. Er versucht sich an einem gewagten magischen Ritual. Zur gleichen Zeit wird das Königrich von den roten Zauberer von Thay bedroht, die Vangerdahasts Plan durchschauen.


    Nebenbei begleitet der Leser aber auch Nanra aus Tiefwasser bei ihrem Diebeshandwerk. Das Mädchen ist sehr geschickt, doch eines Tages ist sie nicht schnell genug. und eine Falle schnappt zu. Als Narnra nicht mehr weiter weiss, begibt sie sich auf die Suche nach ihrem Vater, der ein mächtiger Zauberer sein soll...


    Mein Fazit:


    Als erstes möchte ich zum Cover des Buches bezugnehmen. Der Verlag Blanvalet hat einfach den Weisen aus dem Film "Krull" auf den Umschlag gebracht und diesen als Elminster ausgegeben. Warum wurde nicht das Cover des englischen Orignals genommen, das fragt man sich als Leser doch unwillkürlich.


    Wie Ihr aus meinen vorangegangen Rezessionen sicher schon bemerkt habt, bin ich ein großer Fan von Elminster und Mystra. Aber anders als in den Romanen der Serie, die ich vorher gelesen habe, wirkt Elminster in diesem Buch erstmals wirklich wie ein weiser und allmächtiger Magier. Nun, vielleicht muss er das auch sein, um seinem Ruf gerecht zu werden.
    In den ersten Folgen dieser Serie hat der Autor Elminster meistens in irgendeine Sackgasse geführt, aus welcher den Magier nur noch ein Gebet an seine geliebte Göttin Mystra und deren direkte Intervention retten konnte.
    Doch dies scheint sich geändert zu haben, Elminster kommt nun ohne seine Göttin Mystra zurecht und lehrt in diesem Band seine Gegner wirklich das Fürchten.


    Anders verhält er sich allerdings gegenüber seiner Tochter, einerseits väterlich-beschützend aber andererseits auch herablassend und hochmütig, teilweise ist es wirklich amüsant, dies zu beobachten.
    Wobei ich den Teil der von Narnra aus Tiefenwasser, Elminsters Tochter, handelt, eher einseitig und oberflächlich finde. Dabei trägt das Buch doch den Titel "Elminsters Tochter"! Ihr Charakter wirkt zu eintönig, so dass man ihr als Leser keine wie auch immer geartete Gefühlsregung entgegenbringen kann. Teile des Buches kommen auch relativ seicht herüber und scheinen keine Verbindung zu einander zu haben.


    Aber die Art wie der Autor die vergessenen Reiche und die magiebegabten Bewohner beschreibt, macht das Buch wiederum wirklich lesenswert.


    Veröffentlicht am 12.07.2008!