Greenwood, Ed: Die Elfenstadt


  • Autor: Ed Greenwood
    Titel: Die Elfenstadt
    Originaltitel: Elminster in Myth Drannor
    Verlag: Blanvalet
    Erschienen: 2003
    ISBN-10: 344224224X
    ISBN-13: 978-3442242245
    Seiten: 480
    Serie: Der Ring der Vier


    Zusammenfassung:


    Am Ende des ersten Bandes „Der Zauberkuss“ hat Elminster von der Göttin Mystra einen Auftrag erhalten. Er soll sich in die Hauptstadt des alten Elfenreiches, Cormanthor, der Hochburg der Elfen, begeben und einen Zaubermeister finden, der bereit ist, ihn als Lehrling bei sich
    aufzunehmen. Dereinst wird diese Siedlung unter dem Namen Myth Drannor in die Geschichte der „Forgotten Realms“ eingehen, doch zur Zeit von Elminsters Besuch ist Cormanthor in erster Linie als Stadt der Schönheit und der Lieder bekannt.


    Auf seinem Weg in die Stadt erhält er von einem sterbenden Elfen dessen Kiira, dadurch wird es ihm ermöglicht unerkannt in die Stadt einzudringen. Als er die Kiira an den rechtmäßigen Besitzer zurückgibt, fliegt seine Tarnung auf. Elminster war nicht bewusst, wie groß der Groll der Elfen gegenüber den Menschen wirklich ist. Er muss erleben, dass er zum König gebracht wird, der eine Entscheidung treffen muß, was mit Elminster weiter geschehen soll.


    Der König, Eltargrim, allerdings möchte Cormathor für die ganze Welt
    öffnen, da er befürchtet, dass sonst immer wieder andere Lebenwesen
    unerkannt eindringen würden. Nach einer Prüfung des Königs wird Elminster zum Armathor, einem der höchsten Ränge des Elfenreichs, erhoben. Trotzdem gerät er während seines langen Aufenthalts in der alten Elfenstadt immer wieder zwischen die Fronten der elfischen Verschwörungen und Intrigen, da viele Elfen mit der Öffnung der Stadt nicht einverstanden sind.


    Elminster kann im Reich der Elfen, welchem große Veränderungen
    bevorstehen, nur überleben, da er auch von deren Seite immer wieder Hilfe bekommt. Trotzdem wird Elminster fast getötet und in ein Geisterwesen ohne Körper verwandelt. In dieser Gestalt geistert er lange Zeit in Cormanthor herum, bis er endlich von einem maskierten und sehr mächtigen Zauberer gefunden wird. Dieser gibt ihm seinen Körper zurück und nimmt ihn als Lehrling auf, das aber nicht ohne Hintergedanken.


    Mein Fazit:


    Der zweite Teil der Legenden von Elminster "Die Elfenstadt" ist meiner
    Meinung nach ebenfalls ein durchaus lesenswertes Buch, das die Abenteuer des berühmtesten Zauberers der Vergessenen Reiche weiter beleuchtet und dabei direkt an den ersten Band anschließt.


    Meiner Meinung nach sind die Schilderungen in diesem Band noch besser gelungen sind als im ersten Teil. Interessant sind auch die Informationen, die man im Verlauf des Buches über das alte Elfenreich Cormanthor und seine Bewohner erfährt, die sich doch stark von unseren jetzigen Vorstellungen einer Elfengesellschaft unterscheiden.


    Ed Greenwood vermeidet die Fehler, die er im ersten Teil begangen hat. So sind zum Beispiel die Handlungsabfolgen deutlich realistischer. Auch die Story ist deutlich weniger vorhersehbar und birgt stets Überraschungen.


    Dieses Buch ist auch Leuten zu empfehlen, die öfter einmal einen Elfen im Rollenspiel spielen und mehr über ihre Beziehung zu den Menschen und untereinander erfahren wollen. Zudem ist es auch interessant zu erfahren, wie Myth Drannor seinen Namen erhielt und weshalb ihre Pforten für alle Rassen geöffnet wurden. Dieser Roman beinhaltet auch ein großes Quellenbuch.


    Ich finde auch, dass die Übersetzung ganz gut gelungen ist, es könnte aber noch ein bißchen besser recherchiert sein. Dennoch ist das Buch jedem, der die Vergessene Reiche aus den Rollenspielen kennt und auch Fantasy-Fans zu empfehlen, denn es bietet auf jeden Fall viel Hintergrund-Infos und eine durchaus spannende Storyline.


    Veröffentlicht am 23.06.07!