Das Mädchen das den Himmel berührte Seite 10 – Seite 110


  • Zitat von amazon

    wie wird ein junger tagedieb, der seine kindheit in einer höhle verbracht hat, zu einem glühenden verfechter der freiheit? Wie wird ein jüdischer betrüger zu einem berühmten arzt? Und wie wird ein junges mädchen ohne perspektive zu einer einflussreichen modeschöpferin?
    Die antwort liegt in venedig. Denn dort, im labyrinth der gassen und kanäle der geheimnisvollsten lagune europas, zwischen der pracht san marcos und dem elend der spelunken von rialto findet sich das gesamte panorama des lebens.

  • Hallo Steffi!


    Ich habe gestern abend im Bett noch angefangen zu lesen und schwupps war ich auf Seite 50.
    Normalerweise fallen mir abends im Bett schnell die Augen zu, nicht so bei Luca Di Fulvio.
    Das Buch ist genau wie sein Vorgänger fesselnd von der ersten Seite an.
    Ich liebe seinen Schreibstil.


    Man kann sich so in die Kinder und die anderen Protagonisten hineinversetzen und deren Elend direkt spüren.

  • Ich finde Mercurio und seine Freunde ja ziemlich ausgebufft. Das war eine coole Aktion, wie sie dem Kaufmann das Geld abgenommen haben.


    Die Idee mit dem Medaillon das gegen Skorbut hilft ist auch nicht ohne.

  • Du bist ja wieder schwer begeistert Karin, das ist schön. Ich habe ja den "Jungen" noch auf dem SuB und sollte den wohl langsam mal anpacken ...
    Liest hier eigentlich noch jemand mit ?

  • Hallo Karin,


    ich leihe mir das Buch von einer Freundin und hoffe am WE dann auch miteinsteigen zu können. Bin schon sehr gespannt.

  • Ja, ich habe nämlich bei zwei Büchergewinnspielen mitgemacht.
    Und die Bücher falls ich sie denn gewinne, müßten beide im April gelesen und rezensiert werden.


    Daher schaue ich, ob ich das Buch im März noch schaffe.


    Es ist ein sehr dicker Schmöcker, aber es läßt sich sehr flüssig lesen.

  • Gerade habe ich den ersten Teil beendet.
    Ich finde die Protagonisten durchweg symphatisch.
    Mercurio gibt sich nach außen hin immer sehr stark und gibt vor, keine Freunde zu wollen.
    Doch fühlt er sich sehr einsam in seinem Kanal und ich denke, er ist doch froh, daß er jetzt mit ihnen nach Venedig geht.
    Schade, daß Ercole sterben mußte. Ich bin gespannt, ob Mercurio den Kaufmann wirklich getöt hat.
    Als ihn die Polizisten fanden, hat er ja noch gelebt.


    Auch Isacco und seine Tochter haben es als Juden nicht leicht.


    Inwzischen haben sich die Wege von Mercurio und Isacco gekreuzt und die beiden scheinen sich wegen ihrer Geheimnisse sehr gut zu verstehen. :)

  • Hallo Karin,


    habe in der letzten Zeit den ersten Abschnitt geschafft. Leider waren dann die Kinder krank und mir fehlte die Zeit fürs Forum.
    Ich schreibe meine Eindrücke dann heut abend wenn alle im Bett liegen.

  • So nun komme ich doch erst heute dazu, da ich gestern auf dem Sofa eingeschlafen bin.


    Mich hält das Buch von der ersten Seite gleich gefangen.


    Mir tun die Kinder um Mercurio wirklich leid, was sie damals alles machen mußten nur um Unterkunft und Essen zu haben.
    Mercurio ist eher der Typ harte Schale weicher Kern, bin gespannt wie er sich entwickelt.


    Guidetta und ihr Vater sind auch ein nettes Gespann und wirklich traurig das das Mädchen in dem Wirtshaus sterben mußte, weil auch damals schon so ein Hass gegen die Juden gelebt wurde.


    Ich möchte immer weiter lesen, aber leider geht das nicht.
    Hätte niht gedacht, dass sich das Buch soooo gut lesen wird.

  • Freut mich Steffi, dass Du auch von Anfang an begeistert bist.
    Ich werde ja heute fertig und mir hat das Buch noch besser gefallen als "Der Junge der Träume schenkte".
    Ich mag einfach den tollen Schreibstil.
    Es ist zwar eine sehr harte Welt, aber der Autor schreibt so mitfühlend.

  • Ja worum er schreibt ist nicht die feine Gegend, aber die kennt man ja schon so oft.
    Mich interessiert auch die Welt derer die um Essen und Unterkunft kämpfen müssen.
    Sein Schreibstil wirkt manchmal auf mich etwas "schnell", z.B. gleich zu Beginn als sie den Kaufmann bestehlen. Ich habe so schnell gelesen, weil die Handlung auch schnell war und mußte es mehrmals lesen, um dann letzendlich zuwissen wer wer ist.
    Dadurch ist man aber recht schnell sehr weit im Buch.

  • Steffi, ich finde auch, die Seiten flogen nur so dahin.


    Stimmt vieles geht sehr schnell. Daraus läßt sich aber auch schließen, dass Mercurio und seine Freunde absolute Profis sind, was das stehlen betrifft. ;)

  • Ich habe das Buch und ich habe heute begonnen, darin zu lesen. Allerdings bin ich heute einfach zu müde um wirklich noch etwas kreatives zu schreiben und werde morgen berichten.

  • Zitat von Karin;10190

    Super Ulli, ich wünsche Dir ganz viel Spaß mit dem Buch. :wink1:


    Danke, Karin. Ich werde jetzt gleich berichten, ich hole mir nur etwas zum Trinken.

  • 1. Abschnitt:


    Der historische Roman von Luca Di Fulvio spielt im 1515 im heutigen Italien. Die Geschichte beginnt in Rom, wo man auf den jüdischen Kaufmann Shimon Barusch trifft, der eilends durch den Menschenmengen im Bezirk Sant'Angelo eilt um sein Geld in Sicherheit zu brinen. Dabei stösst er auf Ercole, einen riesigen Jungen. Dieser greift ihn an und ein jüdischer Junge kommt dem Kaufmann zu Hilfe. Der Junge flüchtet und wird von der römischen Bevölkerung beschimpft. Keiner achtet auf ein junges Mädchen, das bei dem Durcheinander eilig ein paar Markrellen stiehlt.


    Ein paar Gassen weiter treffen vier junge Leute auf einander und es stellt sich heraus, dass es sich um drei Diebe handelt. Ercole ist ein geistig behinderter Junge, Zolfo, Mercurio, der flüchtende Junge und Banedetta, ein hübsches Mädchen.


    Der jüdische Kaufmann merkt erst jetzt, dass sein Geld verschwunden ist...


    Im dritten Kapitel trifft man auf den jüdischen Betrüger Yits'aq Qalonimus di Negroponte und dessen Tochter Yeoudith, die mit einem makedonischen Schiff nach Venedig wollen. Da Ausländer nicht mit dem Schiff einreisen dürfen, gehen sie vorher an Land. Der Jude hat drei schwer aussehende Kisten an Bord zurück gelassen, die offensichtlich als Bezahlung dienen sollen, in denen sich aber Steine befinden.


    Der Jude beschließt sich in Zukunft Isacco de Negroponte und seine Tochter Giuditta zu nennen, die beiden nehmen nicht den Weg nach Venedig sondern maschieren in die éntgegen gesetzte Richtung, um nicht auf die Mannschaft des Schiffes zu treffen, die sie betrogen haben...


    Gleich im ersten Gasthaus gibt es Probleme, da Giuditta behauptet ihr Vater sei Arzt und das Kind der Wirtin in der Nacht stirbt, wieder flüchten die beiden.


    Auch Mercurio, Zolfo und Bernadetta müssen aus Rom flüchten, nachdem der Riese vom jüdischen Kaufmann lebensgefährlich verletzt wurde und Merucrio diesen getötet hat.


    Auf ihrer Reise treffen die beiden Gruppen auf die nach Venedig zurückkehrenden und teilweise schwerverletzten Soldaten. isacco soll als Arzt helfen und nachdem sich Mercurio als Priester ausgegeben hat, werden auch die drei Diebe in die Gruppe aufgenommen.


    Mercurio entdeckt den versteckten Schatz des angeblichen Arztes...