Fleming, Ian: James Bond - Moonraker


  • Autor: Ian Fleming
    Titel: Moonraker
    Originaltitel: Moonraker
    Verlag: Cross Cult
    Erschienen: 2012
    ISBN-10: 3864250749
    ISBN-13: 978-3864250743
    Seiten: 340
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 12,80


    Zitat von amazon.de

    Die Betrügereien eines Falschspielers aufzudecken ist eigentlich eine Nummer zu klein für den Agenten mit der Lizenz zum Töten. Doch schnell merkt James Bond, dass er es mit einem verbrecherischen Industriellen zu tun hat, der die ganze Welt in Gefahr bringt.


    Meine Meinung:


    Moonraker ist der dritte Band aus Ian Flemings James Bond Reihe. Dieses mal muss es der Agent, mit der Lizenz zum Töten, mit dem Multimillionär Sir Hugo Drax aufnehmen. Ein harmloser Verdacht, der den feinen Lord als Falschspieler darstellt, führt dazu, dass 007 einer weitreichenden und gefährlichen Verschwörung auf die Spur kommt. Mit Hugo Drax hat Bond seinen bislang gefährlichsten Gegner gefunden.


    Die Geschichte von Moonraker beginnt relativ ruhig. Bond bekommt von seinem Vorgesetzten M den Auftrag herauszufinden ob der Millionär Drax ein Falschspieler ist. Dieses erste Aufeinandertreffen der beiden Männer gipfelt in einem spannenden Kartenduell, bei dem Hugo Drax den Kürzeren zieht. Doch dann wird einer seiner Mitarbeiter ermordet und Bond als Sicherheitsbeamter vom Ministerium eingesetzt. Drax begegnet seinem Kontrahenten überaus freundlich und scheint völlig kooperativ zu sein. Aber 007 wäre nicht 007 könnte er nicht hinter die Fassade des Millionärs blicken. Denn dieser hat nichts geringeres geplant als London mit einer Nuklearwaffe zu vernichten. 007 bleibt nicht viel Zeit wenn er dies verhindern will.


    Unterstützt wird Bond dieses mal nicht vom CIA Agenten Felix Leiter sondern von der sympathischen Agentin Cara Brand. Sie ist Sir Hugos Privatsekretärin, doch ihr Arbeitgeber traut ihr nicht. So kommt es, dass sich Bond und Brand schon bald in einer lebensgefährlichen Situation wiederfinden, aus der es scheinbar kein entrinnen gibt.


    Flemings Schreibstil kann und will ich auf keinen Fall kritisieren, denn seine Bücher haben nicht zu unrecht längst Kultstatus erreicht. Mit Bond hat er einen sympathischen Helden geschaffen, der es mit allen Bösewichten der Welt aufnehmen kann und muss, doch dabei muss er auch einiges einstecken können. Denn einmal mehr wird unser Held auch in Moonraker verprügelt und kann nur knapp einigen Mordanschlägen entgehen. Doch genau das macht ihn so sympathisch. Bond ist kein Superheld, sondern ein gewitzter Agent, dem es immer wieder gelingt sich aus der Misere zu befreien und die Schurken zur Strecke zu bringen.


    Mein Fazit: Moonraker ist ein weiterer grandioser Roman aus der Feder von Ian Fleming.