Dibben, Damian: Jake Djones und die Hüter der Zeit


  • Autor: Dibben, Damian
    Titel: Jake Djones und die Hüter der Zeit
    Originaltitel: The History Keepers 1. The Storm Begins
    Verlag: Penhaligon Verlag
    Erschienen: 24. September 2012
    ISBN 10: 3764530936
    ISBN 13: 978-3764530938
    Seiten: 349 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Jake Djones Band 1
    Preis: 16,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Jake Djones führt ein ganz gewöhnliches Leben – bis er eines Tages vom Geheimbund der Geschichtshüter erfährt. Die Agenten dieses Bundes eröffnen Jake nicht nur, dass er durch die Zeit reisen kann, sie benötigen auch noch seine Hilfe. Der skrupellose Prinz Xander Zeldt will die Vergangenheit nach seinem Willen verändern und der Welt damit für alle Zeit seine Herrschaft aufzwingen. Gemeinsam mit den besten Agenten der Geschichtshüter begibt Jake sich auf eine gefährliche Mission ins Venedig des 16. Jahrhunderts. Das Schicksal der Menschheit hängt allein von ihrer Entschlossenheit ab – in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Jake Djones Eltern sind gerade auf einer Messe in Birmingham, zumindest haben die beiden das ihrem Sohn erzählt. Allerdings stellt sich das als ziemlicher Humbug heraus, denn so wie es aussieht sind Jakes Eltern Zeitreisende, die nun während eines Auftrags verschwunden sind und der Geheimbund der Geschichtshüter hat sich nun mit Jake in Verbindung gesetzt um ihn aus London herauszuschaffen und ihn ein wenig aufzuklären. Jupitus Cole, der Mann, der Jake holen soll, stellt sich dabei aber alles andere als geschickt an, denn er ist unfreundlich und läßt Jake ziemlich im Unklaren, trotzdem läßt sich Jake nach einiger Zeit auf dieses neue Abenteuer ein und als seine Tante endlich auftaucht und ihm etwas mehr erzählt ergibt auch vieles einen Sinn.


    Jake gewöhnt sich recht schnell an die Tatsache, das seine Eltern Zeitreisende sind und für eine geheime Organisation arbeiten, die die Geschichte beschützt, damit diese sich nicht verändert, auch setzt er sich ziemlich wenig zur Wehr und seine Fragen werden oft nur sehr ungenau oder erst gar nicht beantwortet. Komischerweise nimmt Jake das oft einfach so hin, besonders wenn ihm mal jemand etwas strenger daherkommt und das fand ich schon etwas seltsam, schließlich geht es hier um seine Eltern und er läßt sich trotzdem oft ohne richtige Erklärungen abspeisen. Ansonsten fand ich Jake aber ganz sympathisch und auch Topaz und Charlie sind recht nett, nur mit Nathan konnte ich überhaupt nichts anfangen, seine Sprüche waren mit der Zeit ganz schön anstrengend, außerdem will er immer im Mittelpunkt stehen und das sagen haben und das sind Eigenschaften, die ich nicht so toll finde. Wer mir noch etwas suspekt war ist Jupitus Cole, er ist ein sehr mürrischer Mann und lächelt so gut wie nie, außerdem hatte ich von Anfang an das Gefühl, das er irgendwas verbirgt.


    Die ersten Seiten fand ich noch recht spannend und ich habe sie mit viel Begeisterung gelesen, aber irgendwie wurde es dann im Mittelteil etwas zäh, so daß ich das Buch nicht mehr ganz so oft in die Hand genommen habe, das änderte sich dann erst wieder einige Seiten vor Schluß. Da überschlagen sich die Ereignisse dann auch total und es gibt einige Überraschungen, die es wirklich in sich haben. Außerdem bleiben viele Fragen offen, so daß ich wirklich gespannt auf den zweiten Band bin, denn ich denke, das die Charaktere sich noch enorm weiter entwickeln können und vor allem interessiert mich ja wie der Autor die offenen Handlungsstränge zu Ende, bzw. weiter voran bringt. Was mir übrigens recht gut gefallen hat ist, das man noch einiges über Geschichte lernen kann, denn Damian Dibben verwebt das fiktive recht gut mit dem geschichtlichen, auch das der Kölner Dom in dem Buch drin vorkommt fand ich wirklich schön, auch wenn ihm ein nicht so guter Part angedacht wurde.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013