Vom ersten Moment an: Start - Seite 103 (Ende Kapitel 4)

  • Ein Mittelalterfestival. Emily hat sich allen Ernstes überreden lassen, bei einem Mittelalterfestival als Schaustellerin mitzumachen. Ihre Nichte will unbedingt daran teilnehmen, ohne erwachsene Aufsichtsperson darf sie nicht, und da ihre Schwester einen Unfall hatte, springt Emily ein. Was tut man nicht alles für die Familie? Tatsächlich könnte das Ganze sogar lustig werden, wenn da nicht Simon wäre. Simon, der Organisator des Festivals. Simon, die Anachronismus-Polizei. Simon, die Spaßbremse. Die beiden können sich vom ersten Moment an nicht leiden. Aber auf dem Festival schlüpfen sie in andere Rollen. Und plötzlich wird aus dem ernsten Simon ein verruchter Pirat. Der ganz eindeutig mit ihr flirtet! Und Emily bekommt genauso plötzlich weiche Knie. Aber wer flirtet da miteinander? Die Tavernendirne und der Pirat? Oder Emily und Simon?

  • Ich bin mit dem ersten Abschnitt schon durch und bisher gefällt es mir ziemlich gut. Aus den Charaktere könnte man zwar mehr raus holen und manchmal zieht es sich, aber sonst hab ich kaum was zu meckern. Es ist endlich mal wieder was ganz anderes und angenehm zu lesen.

    Was ich von Simon halten soll weiß ich noch nicht. Ich glaube er ist sehr tiefgründig und wenn er auftaut auch sympathisch, aber allgemein noch etwas steif. Wenn er lächelt gefällt er mir besser. Und was war da eigentlich mit seinem Bruder und wo ist der jetzt?

    Mitch gefällt mir ja ziemlich gut, aber der hatte mich schon ziemlich am Anfang als er mit Captain America verglichen wurde. Ich mag aber auch seine lockere, leichte, fröhliche Art. Auch wenn er noch etwas oberflächlich wirkt. Den Spitznamen Park find ich ja cool.

    Ich find es schön, dass Emily einfach so dabei ist und gar nicht groß überlegt hat und das auch für Cait tut. Und ich mag ihre Verbindung zu Cait und das sie enger wird.

    Was ich von April halten soll weiß ich noch nicht. Klar sie hat er nicht leicht, aber sie schien auch vorher schon verschlossen gewesen zu sein. Ob sie ohne Cait noch da leben würde? Sie scheint sich ja nicht richtig wohl zu fühlen.

    Die Sache mit den Kilts erinnert mich an Outlander. Deswegen kann ich mir das gut vorstellen. Sie haben was, aber ich fand sie auch immer etwas albern. Das Mitch noch sein Shirt darüber trägt fand ich ja interessant, aber noch trainieren sie ja. Außerdem ist er Lehrer.

    Die Anprobe von Emilys Kleid ist gut geschildert. Beim gucken merkt man gar nicht wie eng die Dinger sind.

    Auch das mit dem Festival und dem drum herum Find ich gut gemacht. Das ist mal wieder was völlig anderes und das hat mich auch Im Klappentext angesprochen.

    Die Szene in der Buchhandlung fand ich gut. Da kam Simon mehr aus sich heraus. Auch das Thema Bücher gefällt mir und das Harry Potter gucken


    Emily mag ich ganz gerne, auch wenn sie so Ihre Macken hat und manchmal etwas verklemmt ist

    Scheint eine sehr moderne Schule zu sein.



    Bin gespannt wie es weiter geht.

  • Ich habe den ersten Abschnitt auch gerade beendet. Habe ihn in einem Rutsch gelesen, weil es mir so gut gefällt.


    Ich habe bisher auch nichts zu meckern, ich genieße einfach alles daran, vor allem das Setting und die Charaktere, die mir gut gefallen.


    Ich denke, das Simon einfach erstmal etwas Zeit braucht bei Fremden. Und Emily kann er halt noch nicht wirklich einschätzen, auch wenn er natürlich trotzdem etwas netter sein könnte. Sein Bruder wird wohl nicht mehr leben und darum hat er auch das ganze Festival übernommen, weil er wahrscheinlich denkt, das ist er seinem Bruder schuldig und es muss alles perfekt sein. Nur das er sich dabei wohl selbst so unter Druck setzt, das er vielleicht selbst gar nicht mehr so richtig Spaß hat an dem ganzen oder halt nur, wenn er seinen Kopf mal ausschaltet.


    Mitch ist ja so viel ich weiß im dritten Band einer der Hauptcharaktere.


    April erinnert mich etwas an mich, denn für mich ist sowas ja auch nicht wirklich was, wenn die Nachbarn einem so auf die Pelle rücken oder wenn man dauernd zu Schulveranstaltungen muss. Ich mache es zwar, aber ich bin froh, wenn mich dann keiner unnötig anspricht. Ich brauche das nicht und fühle mich da auch nicht wohl. Klar rede ich mit jedem, lächle und mache mit, aber das ist halt der äußere Schein, wie es in mir drin aussieht und wie schwer mir sowas fällt, das merkt eigentlich keiner.


    Da ich ja Jane Austen-Fan bin und als Jugendliche viele historische Lieberomane gelesen habe, weiß ich wie schrecklich Mieder sein können, denn es wird in den Büchern und Filmen oft erwähnt und auch bei "Bridgerton" sieht man das mit der Schnürung.


    Emily finde ich eigentlich gar nicht verklemmt, das sie nicht unbedingt mit nackten Brüsten vor Schülern und Lehrern stehen wollte kann ich schon verstehen. Und ansonsten ist sie doch eigentlich recht offen, sie hat ja auch direkt zugesagt beim Festival mitzumachen, vor allem zwar wegen Caitlin, aber das hätte sie ja trotzdem nicht machen müssen.


    Bei Sohnemann an der Schule haben sie ja auch mal ein Experiment gemacht, das hieß "Schule als Staat" und da mussten sie sich auch jeder Berufe auswählen und sie haben auch ihr eigenes Geld hergestellt usw.. Das war echt interessant, einige waren dann halt Polizisten oder Richter, andere Schauspieler, die im Theater gespielt haben, einige waren an der Bar oder im Restaurant beschäftigt. War schon toll, sowas hätte ich auch total gerne mal zu meiner Schulzeit gemacht.

  • Zitat

    Ich habe den ersten Abschnitt auch gerade beendet. Habe ihn in einem Rutsch gelesen, weil es mir so gut gefällt.


    Das ist doch schön, Sabrina. Sowas kann ich ja nicht mehr, aber ich bin gut voran gekommen.


    Zitat

    Ich denke, das Simon einfach erstmal etwas Zeit braucht bei Fremden. Und Emily kann er halt noch nicht wirklich einschätzen, auch wenn er natürlich trotzdem etwas netter sein könnte. Sein Bruder wird wohl nicht mehr leben und darum hat er auch das ganze Festival übernommen, weil er wahrscheinlich denkt, das ist er seinem Bruder schuldig und es muss alles perfekt sein. Nur das er sich dabei wohl selbst so unter Druck setzt, das er vielleicht selbst gar nicht mehr so richtig Spaß hat an dem ganzen oder halt nur, wenn er seinen Kopf mal ausschaltet.


    Kann schon sein, aber wie du schon sagst. Er muss nicht so biestig sein. Ich denke auch, dass ihm das zu viel Druck macht und der Spass verloren geht.



    Zitat

    Mitch ist ja so viel ich weiß im dritten Band einer der Hauptcharaktere.

    Ah okay. Da bin ich dann schon sehr gespannt drauf.

    Zitat

    April erinnert mich etwas an mich, denn für mich ist sowas ja auch nicht wirklich was, wenn die Nachbarn einem so auf die Pelle rücken oder wenn man dauernd zu Schulveranstaltungen muss. Ich mache es zwar, aber ich bin froh, wenn mich dann keiner unnötig anspricht. Ich brauche das nicht und fühle mich da auch nicht wohl. Klar rede ich mit jedem, lächle und mache mit, aber das ist halt der äußere Schein, wie es in mir drin aussieht und wie schwer mir sowas fällt, das merkt eigentlich keiner.

    Man muss ja auch nicht überall mitmachen, aber irgendwie find ich sie schon sehr extrem zurückhaltend. Man kann ja zumindest versuchen sich etwas einzubringen. Ich meine, auch wenn Emily noch ein bisschen Schwierigkeiten hat, weil sie sich nicht überall auskennt ist sie super aufgenommen worden und ich glaube das wäre bei April genau so gewesen, wenn sie dem eine Chance geben würde. Ich bin hier im Dorf auch nicht super aktiv oder rede mit vielen, aber wenn man sich mal beim Spazieren gehen trifft oder so quatscht man auch mal kurz. Selbst mit Leuten mit denen man sonst gar nichts zu tun hat. Ich bin da einfach etwas unentschlossen, was ich von April halten soll. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Ich glaube dieses bewusste zurückziehen stört mich. Sie schien ja ähnlich wenig Kontakt zu Emily zu suchen. Ich bin auch kein Mensch, der immer Gesellschaft braucht und die letzte Woche war mir eigentlich schon zu viel, aber sich ein bisschen von der Gemeinschaft mitreißen zu lassen find ich könnte man schon. Aber ich höre auch gerne einfach mal was anderes von anderen Leuten und nicht immer nur das Gleiche. Aber ich verstehe auch, dass zu aufdringliche Nachbarn nervig sein können und man auch nicht alles gleich erzählen möchte. Manches hält man einfach zurück. Manchmal wirkt es als würde sie sich angegriffen fühlen, wenn die Leute sie ansprechen. Aber vielleicht wirkt es auch nur so. Dabei meinen sie es ja eigentlich nur nett.


    Zitat

    Da ich ja Jane Austen-Fan bin und als Jugendliche viele historische Lieberomane gelesen habe, weiß ich wie schrecklich Mieder sein können, denn es wird in den Büchern und Filmen oft erwähnt und auch bei "Bridgerton" sieht man das mit der Schnürung.

    Austen ist ja nicht so mein Fall. Historisches hab ich aber auch öfter gelesen. Aber ich find hier wird es besser beschrieben. Ah okay. Ich musste irgendwie immer an Titanic denken, wo Rose von ihrer Mutter das Kleid zugeschnürt bekommt. Das sah auch nicht so entspannt aus.

    Zitat

    Emily finde ich eigentlich gar nicht verklemmt, das sie nicht unbedingt mit nackten Brüsten vor Schülern und Lehrern stehen wollte kann ich schon verstehen. Und ansonsten ist sie doch eigentlich recht offen, sie hat ja auch direkt zugesagt beim Festival mitzumachen, vor allem zwar wegen Caitlin, aber das hätte sie ja trotzdem nicht machen müssen.

    Das mein ich auch gar nicht unbedingt und ich meine es auch nur in manchen Bereichen. Ja, sie ist recht offen, aber in manchen Teilen ihrer Meinung auch recht eingesessen. Da fehlt dann Offenheit.

    Zitat

    Bei Sohnemann an der Schule haben sie ja auch mal ein Experiment gemacht, das hieß "Schule als Staat" und da mussten sie sich auch jeder Berufe auswählen und sie haben auch ihr eigenes Geld hergestellt usw.. Das war echt interessant, einige waren dann halt Polizisten oder Richter, andere Schauspieler, die im Theater gespielt haben, einige waren an der Bar oder im Restaurant beschäftigt. War schon toll, sowas hätte ich auch total gerne mal zu meiner Schulzeit gemacht.


    Das ist ja interessant. Ja, stimmt. Sowas ist schon interessant. Heute ist aber auch mehr möglich, denke ich.

  • Wenn ich hier jemanden sehe, der mir entgegenkommt, versuche ich meist einen anderen Weg zu finden, damit ich demjenigen nicht begegne, ich will halt gar nicht reden, ich will meine Ruhe. Ich bin da natürlich ein extremes Beispiel, aber darum kann ich April momentan halt auch ganz gut verstehen. Allerdings war ich wie gesagt nie so heftig, das ich nicht was mit meinem Sohn gemacht habe, denn das fände ich schlimm, gerade als mein Mann noch bei der Marine war und nicht so oft zu Hause. Bei so einem Mittelalterfestival hätte ich darum auch mitgemacht.


    Früher wurden viele deswegen ja auch immer ohnmächtig, weil sie sich so fest ins Korsett haben spannen lassen, damit sie auch schön düünn aussahen und der Busen halt gut zur Geltung kam.

  • Zitat

    Wenn ich hier jemanden sehe, der mir entgegenkommt, versuche ich meist einen anderen Weg zu finden, damit ich demjenigen nicht begegne, ich will halt gar nicht reden, ich will meine Ruhe. Ich bin da natürlich ein extremes Beispiel, aber darum kann ich April momentan halt auch ganz gut verstehen. Allerdings war ich wie gesagt nie so heftig, das ich nicht was mit meinem Sohn gemacht habe, denn das fände ich schlimm, gerade als mein Mann noch bei der Marine war und nicht so oft zu Hause. Bei so einem Mittelalterfestival hätte ich darum auch mitgemacht.

    Ich will eigentlich auch meine Ruhe. Mir wurde ja auch schon angeboten mit anderen zu gehen, aber ich gehe lieber alleine. Aber mal ein bisschen zu quatschen ist okay. Nur bei einer Person im Ort versuche ich es zu vermeiden. Da kommt man nicht mehr so schnell weg und den mag eigentlich auch keiner. Aber ich kenne die meisten hier auch seit meiner Kindheit. Und ich nehme ja auch eher die ruhigeren Wege. Vor allem seit Corona. Aber auf meinem Hauptweg sind noch ein bis zwei andere regelmäßig unterwegs, die man immer mal wieder trifft und da ist es halt nicht schlimm. Im oberen Teil des Dorfes bin ich ja eh nicht mehr so oft, da mir da auch zu viel los ist irgendwie. Das find ich auch schade, dass sie dann nicht mal was mit ihrer Tochter macht. Ich find das sollte schon drin sein. Da ziert sie sich schon sehr. Aber das find ich gut, dass du das trotzdem gemacht hast.


    Zitat

    Früher wurden viele deswegen ja auch immer ohnmächtig, weil sie sich so fest ins Korsett haben spannen lassen, damit sie auch schön düünn aussahen und der Busen halt gut zur Geltung kam.


    Ja, kann ich verstehen. Ich mein die Leute, die Krank waren haben ja sowieso nicht so lange gelebt, aber wenn ich bedenke mit einer Lungenkrankheit in so ein Korsett. oh, wei.

  • Ich finde wenn man schon ein Kind hat oder halt Kinder, dann kann man die doch nicht aufs Abstellgleis schieben. Klar muss man nicht alles mitmachen, aber man sollte da schon eine gewisse Balance finden, aber wenn man so gar nichts unternimmt, dann ist das schon traurig. Das sind doch schöne Momente, an die man sich dann später noch erinnern kann :)


    Ich glaube, wenn man früher mit der Lunge Probleme hatte, ist man auch nicht wirklich oft ausgegangen. Die sind ja dann oft an die Küste, in England ja oft noch Bath, weil das ein Kurort für sowas war.

  • Ja so sehe ich das auch mit den Momenten das fünf ich so schade

    Das kann natürlich sein, dass die nicht ausgegangen sind aber ich denke viele mit Krankheiten sind eh nicht alt geworden. Die Menschen starben da ja eh schon jung