Gier, Kerstin: Was man bei Licht nicht sehen kann

    • Offizieller Beitrag


    Autor: Gier, Kerstin

    Titel: Was man bei Licht nicht sehen kann

    Verlag:‎ FISCHER

    Erschienen: 29. September 2021

    ISBN 10:‎ 3949465006

    ISBN 13:‎ 978-3949465000

    Seiten: 479 Seiten

    Einband: Hardcover

    Serie: Vergissmeinnicht Band 1

    Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

    Preis: 20,00 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Quinn ist cool, smart und beliebt. Matilda entstammt der verhassten Nachbarsfamilie, hat eine Vorliebe für Fantasyromane und ist definitiv nicht sein Typ. Doch als Quinn eines Nachts von gruseligen Wesen verfolgt und schwer verletzt wird, sieht er Dinge, die nicht von dieser Welt sein können. Nur – wem kann man sich anvertrauen, wenn Statuen plötzlich in schlechten Reimen sprechen und Skelettschädel einem vertraulich zugrinsen? Am besten dem Mädchen von gegenüber, das einem total egal ist. Dass er und Matilda in ein magisches Abenteuer voller Gefahren katapultiert werden, war von Quinn so allerdings nicht geplant. Und noch viel weniger, sich unsterblich zu verlieben …

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Quinn und Matilda sind eigentlich nicht unbedingt Freunde, Quinn weiß eigentlich nicht mal wirklich, das es sie gibt, da er sie immer mit ihrer Cousine Louise verwechselt. Doch dann kommt es eines Tages zu einem schwerwiegenden Unfall und für Quinn ist nichts mehr wie es mal war. Als Matilda dann vor seiner Tür steht und seine Mutter sie zu ihm führt, damit er endlich mal wieder Kontakt zu jemand in seinem Alter hat, beginnt eine große Reise für die Beiden, in dessen Verlauf sie einander besser kennenlernen als sonst jemanden.


    Matilda fand ich echt super, sie ist so nett und ich mag ihre Art wirklich total gerne. Nur was ihre Familie angeht, das ist echt heftig, also ihre Eltern sind so schlimm und ich finde es schade, das Matilda sich bei ihnen dann auch eher unterbuttern lässt, obwohl sie sonst eigentlich nicht auf den Mund gefallen ist. Aber wahrscheinlich würden sie eh alles abschmettern, nur gut, das Matilda so eine gute beste Freundin namens Julie hat und eine tolle Tante, die auch gleichzeitig die Stiefmutter von Julie ist. Quinn fand ich eigentlich auch sofort sympathisch und ich war ehrlich gesagt etwas irrtiert, das er Matilda gegenüber so fies sein konnte, denn das hat irgendwie so gar nicht zu ihm gepasst. Jedenfalls ergänzen sich Matilda und Quinn echt toll und ich mag die Zwei wirklich gerne zusammen.


    Mir hat die Geschichte echt gut gefallen, ich mochte die Ideen und fand sie auch wirklich gut umgesetzt. Außerdem muss man echt aufpassen wem man alles vertraut, denn der erste Schein trügt manchmal. Es gibt zwar auch eine Szene, die ich nicht so sehr mochte, aber damit hatte ich eigentlich schon gerechnet, denn man kann Sachen nicht ewig verheimlichen, irgendwann kommen sie immer raus. Aber ich fand es gut, das sich das nicht so ellenlang hingezogen hat und auch noch in diesem Band geklärt wurde. Auch schön fand ich, das Xemerius kurz erwähnt wurde, ihn kennt man ja aus der "Edelstein"-Trilogie, die mir ebenfalls recht gut gefallen hat. Ich freue mich jetzt jedenfalls schon total auf den zweiten Teil, der ja dieses Jahr noch rauskommen soll, aber wahrscheinlich erst wieder so im Zeitrahmen wie Band 1. Das heißt noch so lange warten ;)


    Veröffentlicht am: 12.04.2022