Liebig, Anna: Die Schneeflockenmelodie


  • Autor: Liebig, Anna

    Titel: Die Schneeflockenmelodie

    Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag

    Erschienen: 20. September 2021

    ISBN 10: 3734110653

    ISBN 13: 978-3734110658

    Seiten: 332 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Preis: 10,00 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Nina weiß nicht mehr weiter. Ballett ist ihr Leben, doch ihr Traum, eines Tages eine berühmte Tänzerin wie ihre geliebte Großmutter Maria zu werden, droht zu zerplatzen. Als Maria aufgrund ihrer voranschreitenden Demenz auch noch in ein Heim gebracht werden muss, scheint Ninas Kraft am Ende. Doch dann fällt der jungen Frau eine Schatulle mit einer alten Spieluhr und einem Notizbuch in die Hände. Diese offenbaren ihr nicht nur die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe zwischen einer Tänzerin und einem einfachen Spieluhrenmacher, sondern führen sie auch zu ihrem eigenen Glück…

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Nina liebt das Ballett, doch leider wird sie von einer neuen Tänzerin auf den zweiten Platz gedrängt und da das für sie auf keinen Fall in Frage kommt, ist sie nun erstmal ohne Engagement. Außerdem befindet sich ihre Großmutter Maria in einem Heim, denn sie leidet an Demenz. Für Nina ist dies nicht so leicht zu verkraften, denn schließlich war ihre Großmutter früher einmal eine bekannte Ballerina und die Beiden haben sich diese Leidenschaft immer geteilt, doch Maria erkennt ihre Enkelin manchmal gar nicht mehr oder befindet sich in vergangenen Tagen. Diese werden dann auch Nina durch eine Spieluhr und ein Tagebuch näher gebracht, denn ihre Großmutter hat so ihre Geheimnisse.


    Nina war eigentlich ganz sympathisch und sie tat mir auch leid, weil die Krankheit von Maria natürlich nicht so leicht zu verarbeiten ist, es ist ein ständiges auf und ab. Außerdem ist ihre Mutter Gabi jetzt auch nicht so toll, sie ist nämlich sehr wankelmütig und will auch unbedingt die Wohnung von Maria verkaufen, dabei wohnt gerade Nina darin und man weiß ja auch gar nicht wem Maria die Wohnung später mal vermachen wird. Sich also jetzt schon um sowas zu kümmern fand ich echt unmöglich. Aber es gibt auch nette Charaktere wie z.B. Patrick, Else, Eduard und Jakob.


    Die Geschichte hat mir am Anfang noch recht gut gefallen, allerdings ist Ballett jetzt nicht so meine Welt, auch wenn ich es selbst mal getanzt habe, aber leider nahm das dann auch immer mehr Raum ein und das hat mich dann auch manchmal in meinem Lesefluß gestört, denn mich hätten andere Sachen viel lieber interessiert. Die Story wird in zwei Zeitebenen erzählt, mal ist man im Jahr 1956, wo man Maria etwas besser kennenlernt und dann noch im Jahr 2010, wo es mehr um Nina geht. Ich fand das mit Maria und Jakob allerdings nicht so gelungen und auch bei Nina ist mir einfach am Ende zu viel offen geblieben. Ich habe "Das Winterkarussell" von der Autorin echt gemocht, es war eins meiner Highlights, aber dieses Buch war irgendwie ein totaler Unterschied, was ich sehr schade fand. Vieles ist hier auch einfach sehr bedrückend und richtige Weihnachtsstimmung kam leider auch nicht auf.


    Veröffentlicht am: 15.01.2022