McCarthy, Cori: This is [not] a love scene



  • Autor: McCarthy, Cori

    Titel: This is [not] a love scene

    Originaltitel: Now a Major Motion Picture

    Verlag: cbt

    Erschienen: 10. August 2020

    ISBN 10: 3570313409

    ISBN 13: 978-3570313404

    Seiten: 445 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

    Preis: 10,00 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Die Ferien an einem Filmset in Irland verbringen – was nach einem absoluten Traum klingt, ist für Iris der reine Horror. Denn der Film basiert auf den Büchern, die ihre Großmutter geschrieben hat – und die, da ist sich Iris sicher, haben ihre Familie zerstört. Iris wünscht sich deshalb nichts mehr, als dass der Dreh gecancelt wird. Doch einmal am Set angekommen, ist sie nicht mehr sicher, ob sie die Sache wirklich so schlecht findet. Und das liegt nicht nur an Eamon, dem süßen Co-Star des Films …

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Iris und ihr jüngerer Bruder Ryder sind auf dem Weg nach Irland, denn die Bücher ihrer Großmutter sollen verfilmt werden und die Familie wurde dorthin eingeladen. Allerdings fand nur Ryder das toll, aber da er etwas zu verarbeiten hat, hat der Vater der beiden zugestimmt, obwohl er überhaupt keinen Gefallen an den Büchern und der Verfilmung findet und auch Iris ist nicht angetan davon. Doch da ihr Vater keine Zeit hat, muss sie Ryder halt begleiten. Iris ist jedenfalls sehr unzufrieden damit und läßt das auch sehr deutlich raushängen.


    Mit Iris habe ich mich anfangs ziemlich schwer getan, denn sie ist wirklich sehr negativ eingestellt und läßt auch alle spüren, das sie nicht bei ihnen sein möchte. Das fand ich etwas schade, denn eigentlich hätte sie das alles eher jemand anderem sagen sollen und nicht den Leuten, die sich wirklich bemühen und versuchen nett zu ihr zu sein, obwohl sie so drauf haut. Allerdings fand ich es später dann auch nicht ok, das Iris manchmal zu sehr zu Sachen gedrängt wurde, die sie nicht machen wollte, weil sie sich einfach noch nicht bereit dazu fühlte. Mit der Zeit habe ich sie jedenfalls besser verstanden und sie und Ryder taten mir ziemlich leid. Richtig sympathisch war mir aber Eamon, der ist wirklich ein toller Junge und ich mochte die Szenen mit ihm und Iris recht gerne. Ziemlich schockiert war ich allerdings von den Eltern von Iris und Ryder, besonders ihr Vater hat mich oft einfach nur entsetzt und ich fand die Momente mit ihm auch echt unangenehm zu lesen.


    Ich muss sagen, das ich von der Geschichte echt überrascht war, denn ich hatte eigentlich mit einem recht lockerem Buch gerechnet, aber hier werden so einige ernste Themen angeschnitten, die mich doch mitgenommen haben. Das mit Ryder war z.B. echt heftig und man merkt, das er da noch drunter leidet, auch wenn er wirklich tapfer ist und ich denke, das vieles eher durch die Vernachlässigungen bei ihm kommt. Aber auch Krankheiten sind ein Thema und das war schon manchmal nicht leicht zu lesen. Die Filmarbeiten selbst fand ich jedenfalls recht interessant und wie das alles so gehandhabt wird. Auch das man sich in vielen Menschen täuschen kann, wenn man sie nicht richtig kennt und nur oberflächlich beurteilt war gut umgesetzt. Das alles war schon recht rund, aber manches fand ich auch etwas zu extrem, da wird vieles auch einfach kaputt geredet. Das Ende hat mir aber nochmal richtig gut gefallen, denn das war echt passend und vor allem schön, damit hatte ich ehrlich gesagt gar nicht mehr gerechnet, jedenfalls nicht in dem Ausmaß.


    Veröffentlicht am: 31.10.2021