Martaler, Sophie: Die Heimkehr


  • Autor: Martaler, Sophie

    Titel: Die Heimkehr

    Verlag: Goldmann

    Erschienen: 15. März 2021

    Seiten: 496

    ISBN10: 344249141X

    ISBN13: 978-3442491414

    Serie: Die Erben von Seydell

    Einband: Broschiert

    Preis: 13,00 Euro


    Inhalt lt. Amazon.de:

    1922: Der Krieg ist seit vier Jahren vorüber, doch für Alexander von Seydell gibt es keinen Frieden. Nachdem er unter Mordverdacht aus Navarra fliehen musste, wird er erneut eines Verbrechens beschuldigt. Auch auf Seydell drängen die Sorgen. Krankheit und Hyperinflation bedrohen die Existenz des Gestüts. Dann erhält Luise eine Nachricht, die alles ändert. Kurz entschlossen reist sie zu ihrem Sohn Robert, der inzwischen in England lebt, und trifft dort nach all den Jahren auf ihre große Liebe Alexander. Finden die beiden endlich zueinander? Wenig später nimmt Robert seine Nichte Elisabeth bei sich auf und beschließt, dass der Familienzwist mit ihr enden soll, nicht ahnend, was er ihr damit aufbürdet …


    Meine Meinung:

    Schade, dass diese tolle Trilogie, die für mich ein absolutes Meisterwerk war und es jeder Band auf meine Jahresbestenliste geschafft hat, nun zu Ende ist.

    Ich fand alle drei Bände gleich gut, jeder Handlungsstrang war spannend, hört mit einem Cliffhanger auf, was es einem fast unmöglich machte, das Buch zur Seite zu legen.

    Wir begleiten die Seydells durch fast sechs Jahrzehnte, beginnend mit der Rivalität der zwei Brüder, die der Beginn der generationsübergreifenden Schicksale war.

    Der Schreibstil von Sophie Martaler ist sehr flüssig, mitreisend und bildhaft, ich konnte mir die Gestüte und den Duft und das Schnauben der Pferde wunderbar vorstellen.

    Aber auch die Charaktere, die unglaublich wandlungsfähig sind und mir schon sehr vertraut waren, konnten mich begeistern, ich war emotional sehr mit ihnen verbunden und habe mitgefiebert und mitgebangt.

    Vor allem Luise hat mich sehr zwiegespalten, einerseits würde sie alles für ihre Familie tun, aber andererseits ist sie auch unglaublich egoistisch. Mein Lieblingsprotagonist Alexander, hatte es besonders schwer und zog das Unglück förmlich an. Aber auch das Schicksal von Robert und Mary ging mir ganz besonders zu Herzen.

    Alle Handlungsstränge wurden zu meiner Zufriedenheit aufgelöst und am Ende kann sogar jeder selber spekulieren, wie er sich den weiteren Fortgang wünschen würde.


    Fazit: Eine geniale Trilogie mit Suchtfaktor, toller Kulisse, sehr ansprechenden Charakteren und wo ich mir wünschen würde, dass es als Serie verfilmt wird.


    Veröffentlicht am: 28.04.2021


    LG Karin