Smith, Jennifer E.: Dreizehn ist mein Glücksbringer


  • Autor: Smith, Jennifer E.

    Titel: Dreizehn ist mein Glücksbringer

    Originaltitel: Windfall

    Verlag: HarperCollins

    Erschienen: 4. Juni 2018

    ISBN 10: 3959672101

    ISBN 13: 978-3959672108

    Seiten: 351 Seiten

    Einband: Broschiert

    Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

    Preis: 14,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Alice glaubt nicht an Glück, dazu ist in ihrem Leben schon viel zu viel Schlimmes passiert. Dennoch schenkt sie ihrem besten Freund Teddy, in den sie heimlich verliebt ist, zum Geburtstag einen Lottoschein. Und das Unglaubliche tritt ein - Teddy knackt den 140-Millionen-Jackpot! Was zuerst wie die Erfüllung aller Träume erscheint, verändert alles zwischen ihnen. Teddy droht durch den plötzlichen Geldregen abzuheben und ist nicht mehr der, dem Alice ihr Herz geschenkt hat. Bedeutet das unverhoffte Glück im Spiel für sie Pech in der Liebe?

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Alice kauft für ihren besten Freund Teddy ein Lotterielos zu seinem Geburtstag und wie es der Zufall willl, gewinnt genau dieses Los den Jackpot und für Teddy und seine Mutter ändert sich alles. Doch auch Teddy selbst ändert sich, der Reichtum scheint ihm zu Kopf zu steigen und er hat plötzlich viele Freunde, die sich vorher nicht wirklich für ihn interessiert haben oder zumindest nicht in diesem Ausmaß. Alice und Leo, der ebenfalls ein guter Freund von Teddy ist und Alice Cousin, erkennen ihren Kumpel kaum wieder und vor allem Alice hat daran sehr zu knabbern, denn sie empfindet so viel mehr als Freundschaft für Teddy.


    Mit den Charakteren war es nicht wirklich einfach, bis auf Leo, seine Mutter und Sawyer, fand ich eigentlich alle recht anstrengend, allen voran Teddy und Alice. Das fing schon gleich ganz am Anfang an, Alice will irgendwie immer, das alle das tun, was sie tut und für richtig hält und sie ist wirklich engagiert und hilft wo sie nur kann, allerdings kommt es manchmal so rüber, als wollte sie das alles gar nicht in dem Umfang und sie macht es nur aus Pflichtgefühl. Und Teddy hat eine Art an sich, die ihn recht unsympathisch rüberkommen läßt. Die Gespräche zwischen ihm und Alice waren auch irgendwie oft so gezwungen. Mir war es am Ende echt egal, ob sie und Teddy überhaupt zusammenkommen, vor allem, weil ich Sawyer sowieso viel besser fand.


    Ich fand die Geschichte leider ziemlich langweilig, dabei war die Idee ja nicht mal schlecht, aber ich hatte sowas erst vor kurzem in einem Weihnachtsfilm gesehen und da kam es auch schon nicht richtig gut rüber, es wirkte alles eher aufdringlich, gerade das mit dem Gutes tun, denn eigentlich ist das ja eine wunderbare Sache, aber hier wirkte es ziemlich verkrampft, was echt schade ist. Auch hatte ich das Gefühl, als würden manche Gespräche gar nicht richtig in Fahrt kommen und am Ende fand ich eher Alice recht aufdringlich und Teddy tat mir schon leid, weil sie immer so auf gewisse Sachen gepocht hat. Wobei er sich wirklich teilweise nicht ok benommen hat. Ich habe jedenfalls schon bessere Bücher von der Autorin gelesen und hoffe, das mich ihr nächstes Werk wieder mehr begeistern kann.


    Veröffentlicht am: 06.02.2021