Roux, Madeleine: Aufstieg der Schatten


  • Autor: Roux, Madeleine

    Titel: Aufstieg der Schatten

    Originaltitel: World of Warcraft: Shadows Rising (Shadowlands)

    Verlag: Panini

    Erschienen: 25. August 2020

    ISBN 10: 3833239549

    ISBN 13: 978-3833239540

    Seiten: 316 Seiten

    Einband: Broschiert

    Preis: 15,00 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    „Die Horde ist gar nichts!“ Mit diesen markigen Worten verriet Sylvanas Windläufer die Horde, der sie zu dienen geschworen hatte. Die Dunkle Fürstin und ihre Vasallen schmieden ihre Pläne nun in den Schatten, während Horde und Allianz, einschließlich ihrer eigenen Schwester Alleria, versuchen, ihren nächsten Schachzug vorauszuahnen. Der junge König Anduin hat unterdessen alle Hände voll damit zu tun, die erdrückende Last der Führerschaft zu meistern und beauftragt daher Alleria und den Hochexarchen Turalyon mit der Jagd nach Sylvanas. Die Horde hingegen steht am Scheideweg. Die verschiedenen Fraktionen haben einen Rat gebildet und verzichten vorerst auf die Ernennung eines neuen Kriegshäuptlings. Thrall, Lor'themar Theron, Baine Bluthuf, die Erste Arkanistin Thalyssra und einige andere Helden der Horde stellen sich dieser neuen Herausforderung. Doch die Bedrohungen sind zahlreich und das Misstrauen zwischen den Fraktionen sitzt tief. Als der Rat durch einen fehlgeschlagenen Attentatsversuch auf Talanji, die Königin der Zandalari, eine wichtige Verbündete verliert, entsenden Thrall und die anderen Ratsmitglieder den jungen Trollschamanen Zekhan auf eine aussichtslose Mission, um Talanji zu helfen, die wachsende Bedrohung gegen sie aufzudecken. In der Zwischenzeit verfolgen Nathanos Pestrufer und Sira Mondhüter den heimtückischen Plan Sylvanas, den Troll-Gott Bwonsamdi zu vernichten. Sollten sie Erfolg haben, ist die dunkle Fürstin durch nichts mehr aufzuhalten …

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Dieses Buch ist die Vorgeschichte zu Shadowlands, der neuen Erweiterung von "World of Warcraft", die letzten Monat erschienen ist und es ist auf jeden Fall eine gute Überleitung. Sylvanas ist so gesehen Staatsfeind Nummer 1, sowohl die Allianz als auch die Horde sind auf der Jagd nach ihr. Doch sie weiß genau wie sie sich verstecken kann und so kommt sie auch so gut wie gar nicht in diesem Buch vor. Nathanos erledigt mal wieder ihre ganzen Aufträge und mit ihm die Anhänger des Witwenbiss, die sich gegen Königin Talanji gestellt haben.


    Mit Talanji kann ich leider so gar nichts anfangen und man hat hier auch wieder gut gemerkt, das sie noch viel zu lernen hat. Auch das sie Jaina unbedingt vernichten will macht sie mir nicht gerade sympathisch, gehört Jaina doch zu meinen Lieblingscharakteren. Sie hat mir hier deswegen auch mit am besten gefallen, gerade auch im Gespräch mit Thrall und Anduin, der mir übrigens etwas Sorgen macht, denn er läßt sich zu Sachen hinreißen, die er früher nie gemacht hätte. Er führt diese zwar nicht selbst aus, aber hat auch irgendwie keine Bedenken mehr. Viele werden das sicher begrüßen, da sie Anduin als König immer zu schwach angesehen haben, dabei war dieses Mitgefühl und genaustens darüber nachdenken eher eine Stärke von ihm, wie ich finde.


    Es geht hier viel um Zandalar und halt Talanji, was mir nicht ganz so gut gefallen hat. Ich bin auch im Spiel lieber in Kul´Tiras gewesen, als auf Zandalar, die ganze Atmosphäre hat mir da viel besser gefallen und so war es hier halt auch, aber wenigstens hat Bwonsamdi die Parts manchmal etwas aufgelockert. Auch wenn ich nicht wirklich weiß wie man jetzt zu ihm stehen soll, denn manchmal ist er mir nicht wirklich geheuer, aber eigentlich denke ich ja, das er ganz in Ordnung ist. Das Ende hat mir bezüglich Anduin allerdings ein großes Fragezeichen hinterlassen und ich hoffe, das das dann im Spiel geklärt wird. Übrigens kann man jetzt im Spiel genau da ansetzen wo das Buch endet und das war gerade was Nathanos angeht schon gut gemacht, allerdings weiß man natürlich auch nicht, ob das nun so endgültig ist oder ob da wieder ein Plan hinter steckt.


    Veröffentlicht am: 27.12.2020