"Bis(s) zur Mitternachtssonne" von Stephenie Meyer


  • Autor: Meyer, Stephenie

    Titel: Bis(s) zur Mitternachtssonne

    Originaltitel: Midnight Sun

    Verlag: Carlsen

    Erschienen: 4. August 2020

    ISBN 10: 355158446X

    ISBN 13: 978-3551584465

    Seiten: 844 Seiten

    Einband: Hardcover

    Serie: Twilight Band 5

    Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

    Preis: 28,00 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Die Geschichte von Bella und Edward ist weltberühmt! Doch bisher kennen Leser*innen nur Bellas Blick auf diese betörende Liebe gegen jede Vernunft. In "Bis(s) zur Mitternachtssonne" erzählt nun endlich Edward von ihrer ersten Begegnung, die ihn wie nichts zuvor in seinem Leben auf die Probe stellt, denn Bella ist zugleich Versuchung und Verheißung für ihn. Der Kampf, der in seinem Innern tobt, um sie und ihre Liebe zu retten, verleiht dieser unvergesslichen Geschichte einen neuen, dunkleren Ton.

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Ich war sehr gespannt auf die Geschichte aus Edwards Sicht und der Anfang war auch recht vielversprechend, doch das hat sich dann leider gelegt. Das Buch aus Bellas Sicht war da doch um einiges besser. Jeder der "Bis(s) zum Morgengrauen" gelesen hat kennt natürlich die Story. Ein Vampir und ein Menschenmädchen verlieben sich ineinander, obwohl das eine sehr unpassende Verbindung ist, doch die Beiden können nicht ohne einander.


    Ich war ja damals wirklich angetan von der Geschichte, aber jetzt war ich irgendwie enttäuscht, denn mir fehlte hier eindeutig die Romantik. Edward war gar nicht so wie ich mir das vorgestellt habe, er ist die meiste Zeit am hadern, weil er sich in Bella verliebt hat und das nicht richtig sein kann. Außerdem denkt er, das er sie in Gefahr gebracht hat und das lebt er in seinen Gedanken auch total aus. Das er sie liebt gerät dadurch total in den Hintergrund, was echt total schade ist. Auch ist er schon in diesem Teil total davon überzeugt von dem was er im zweiten Band dann umsetzt. Für ihn steht das schon die ganze Zeit fest.


    Auch Bella kann ich hier irgendwie nicht richtig Ernst nehmen, mir fehlen wahrscheinlich einfach ihre Gedanken, die ja auch Edward nicht hören kann und so wirkt sie immer als ob sie sich gar nicht richtig artikulieren kann, wenn sie mit anderen redet. Sie ist so passiv in allem was sie tut und sagt und das finde ich richtig schade. Klar sind Edwards Gedanken interessant, vor allem die ersten Seiten, denn vieles ergibt nun Sinn, aber es ist dann halt irgendwann nur noch eine Dauerschleife wie sehr er Bella liebt, dies aber nicht sein darf und das er das alles so ungerecht findet, dabei wäre es ja so einfach, aber das möchte er natürlich nicht und so dreht er sich immer wieder im Kreis.


    Ich saß ziemlich lange an dem Buch, weil es irgendwann echt zäh wird durch die ganzen Wiederholungen. Dem Buch hätten wahrscheinlich 300 Seiten weniger ganz gut getan. Interessant sind natürlich die ganzen Sachen aus der Vergangenheit also über Edward und wie er gelebt hat, ob nun mit oder ohne Carlisle. Aber auch was Rosalie, Jasper, Esme und vor allem Emmett und Alice angeht was es wirklich aufschlussreich. Zum Ende hin wird es dann auch wieder etwas interessanter, auch wenn ich diese Autoszene nicht so lang gebraucht hätte, aber ich fand auch Jacobs Gedanken immer total spannend, denn Edward hat sie ja immer mitgekriegt, überhaupt war das mit den Gedanken noch eine Sache, die ich total klasse fand, auch bei Charlie.


    Veröffentlicht am: 15.11.2020