Das Winterkarussell: Anfang - Seite 85 (Ende Kapitel 11)

  • Nachdem die fünfzehnjährige Antonia ihre Mutter bei einem Unfall verloren hat, findet sie sich bei ihrem bislang unbekannten Großvater Otto auf dessen Bauernhof im Taunus wieder. Die Annäherung zwischen dem mürrischen Greis und dem Teenager gestaltet sich schwierig – bis Antonia ein altes Karussell in der Scheune entdeckt. Sie ist ganz verzaubert von dem nostalgischen Fahrgeschäft, und eines Abends beginnt ihr Großvater schließlich zu erzählen: von damals, als er noch ein junger Schausteller war und sich auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt zum ersten Mal im Leben unsterblich verliebte …

  • Den ersten Abschnitt habe ich beendet, das Buch läßt sich aber auch gut lesen und ich mag die Geschichte, auch wenn sie teilweise echt traurig ist und eine gewisse Melancholie versprüht. Aber dieses ruhige gefällt mir und ich finde Antonia und Otto sympathisch, auch wenn er sich natürlich manchmal wie ein Griesgram benimmt, aber er scheint auch schon sehr lange alleine zu sein.


    Am Anfang hatte ich echt einige Tränen in den Augen, als das mit Antonias Mutter halt kam und wie Antonia sich da verhalten hat und an was sie gedacht hat, das tat mir so leid. Und wie muss das für Otto sein plötzlich zu erfahren, das er eine Tochter hatte, die er aber nun nicht mehr kennenlernen kann.


    Die Passagen aus dem Jahr 1938 finde ich auch sehr gelungen, man kann sich diese Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt und insbesondere auf dem Karussell gut vorstellen. Ich seh es direkt vor mir, wie es dort aussah. Im Phantasialand gibt es auch so ein altes Karussell, genauso wie in de Efteling und ich finde die einfach bezaubernd.


    Ich bin gespannt wie es weiter geht und freue mich aufs weiterlesen.

  • Ich bin auch gerade mit dem Abschnitt fertig geworden und mir gefällt die Geschichte ebenfalls richtig gut. Ich finde sie sehr berührend.

    Ich hatte auch Tränen in den Augen, als Antonias Mutter starb und als sie zu Otto sagte, sie hat jetzt nur noch ihn.

    Es war auch schlimm, was sie Judith hat sagen hören. Aber das ist ja oft so, dass Außenstehende meist nicht wissen, wie sie mit der Trauer anderer Leute umgehen sollen. Aber gerade jetzt würde Antonia ja eine Freundin dringend brauchen.


    Ich mag Otto auch, wer weiß, wie das alles mit Angelika gelaufen ist und warum er so griesgrämig geworden ist. Das werden wir aber bestimmt noch alles lesen.

    Das Jahr 1938 gefällt mir auch gut und bei uns auf dem Christkindlmarkt gibt es auch so ein Karussell. Das sehe ich jetzt richtig vor mir.


    Bin sehr gespannt, wie es weitergeht.


    LG Karin

  • Judiths Worte waren wirklich nicht sehr schön, aber ich hatte schon im Krankenhaus befürchtet, das die Freundschaft das wahrscheinlich nicht verkraftet, weil Judith ja da schon gezeigt hat wie ihr das zusetzt. Ich kann es schon verstehen, denn sowas ist nie leicht, aber ich denke Antonia hätte es einfach gerne gehabt wenn sich Judith wie vorher benommen hätte und halt einfach weiter ihre beste Freundin gewesen wäre. Schade, das sie das nicht konnte.


    Findet Euer Christkindlmarkt dieses Jahr statt?! Unser Weihnachtsmarkt soll ja bisher statt finden, aber wir haben so ein altes Karussell hier leider nicht. Bei uns ist immer das Riesenrad die Attraktion.

  • Das weiß ich gar nicht, es heißt immer noch, wegen der Pandemie ist derzeit nicht absehbar, ob und unter welchen Bedingungen der Christkindlmarkt stattfindet. Die Meldung ist allerdings noch vom September. Was neueres habe ich noch nicht gefunden.

    Da unser Christkindlmarkt aber eher klein und sehr überlaufen ist, denke ich eher nicht. Allerdings wird offenbar über einen Alternativplatz nachgedacht.

    Wir hätten da schon noch größere Geländer, wo man die Buden schön verteilen könnte. Mal abwarten.


    LG Karin

  • Bei uns soll es auch alles mehr verteilt werden und man kann dann wohl auch nur an einer Seite rein und muss dann einem vorgegebenen Weg folgen. Aber wie das dann an den Buden gemacht werden soll weiß ich nicht. Theoretisch muss man ja dann immer Abstand halten und erst dahin wenn die vor einem weg sind darf man dahin. Stell mir das bei den Essensbuden und dem Glühweinstand besonders schwer vor. Und darf man überhaupt dort essen und trinken, weil ja dort auch Maskenpflicht herrscht :confused: Unsere Stadt will wohl allen auch die Gebühren erlassen, weil die ja übers Jahr nun kaum Gewinn gemacht haben und der Weihnachtsmarkt soll länger als sonst gehen. Aber wer weiß ob das wirklich alles so klappt, wo die Zahlen jetzt immer mehr steigen.

  • Ich bin gespannt, wie das alles wird. Wie gesagt, auf dem ursprünglichen Platz geht es auf keinen Fall, der ist einfach zu klein. Was ja eigentlich schön romantisch ist, ich liebe unseren Weihnachtsmarkt. Aber zur jetzigen Zeit geht es natürlich nicht.


    Wir hätten den Platz, wo sonst immer unsere Dult ist. Der wäre riesig, da könnten die Buden schön weiter auseinanderstehen. Oder auch der Platz, wo immer unsere Niederbayernschau ist. Wie das allerdings mit essen und trinken ist, bin ich auch gespannt.

    Aber ehrlich gesagt glaube ich, dass mir heuer die Lust auf Christkindlmarkt vergeht :(


    LG Karin

  • Jetzt musste ich erstmal gucken was ein Dult ist :D: Ich habe dieses Jahr auch keine Lust auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen, selbst wenn er ein super sicheres Konzept hat. Vor allem, wenn der wirklich nur einen Weg hat und man dann so gar nicht irgendwohin ausweichen kann, wenn einem das doch alles zu viel wird, dann ist das erst recht nichts für mich.