Wood Johnson, Lana: Wenn zwei sich texten


  • Autor: Wood Johnson, Lana

    Titel: Wenn zwei sich texten

    Originaltitel: Technically, you started it

    Verlag: Carlsen

    Erschienen: 30. Juli 2020

    ISBN 10: 3551584192

    ISBN 13: 978-3551584199

    Seiten: 381 Seiten

    Einband: Broschiert

    Empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

    Preis: 14,00 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Als Haley eine Nachricht von Martin Munroe bekommt, ist ihr sofort klar, wer da schreibt. Obwohl es an ihrer Schule zwei Jungs mit dem Namen gibt. Aber dieser Martin, der nach einer Klassenarbeit fragt, ist eindeutig der, den sie nicht nervig findet. Zum Glück. Denn aus einem lustigen ersten Schlagabtausch wird schnell ein Chat über Privates: seltsame Ängste, geheime Wünsche, schräge Vorlieben. Während sie in der Schule Abstand halten, bringt das Texten sie immer näher. Es gibt nur ein Problem: Haley hat den falschen Martin im Visier.

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Haley bekommt eine Nachricht, in dem sie gefragt wird, ob sie Haley Hancock aus Geschichte sei. Sie fragt natürlich gleich nach wer das wissen möchte und bekommt als Antwort: "Martin Nathaniel Munroe II". Und da es zwei Jungs mit diesem Namen an ihrer Schule gibt wird natürlich auch gleich gefragt welcher von beiden. Da Martin mit "der Gute" antwortet ist sich Haley direkt sicher um welchen von den beiden es sich handelt und in dem Wissen schreibt sie ihm. Doch wie könnte es anders sein, Haley hat sich getäuscht und schreibt nun die ganze Zeit mit genau dem anderen Martin, den sie eigentlich nicht so sympathisch findet.


    Martin mochte ich richtig gerne und man merkt auch genau wann ihm bewußt wird, das Haley ihn für den anderen Martin hält, wo er mir echt leid tat. Aber er ist wirklich nett, sein Humor ist toll und ich finde es wirklich schön was er alles macht um Haley auch im richtigen Leben besser kennenzulernen, was sie natürlich nicht weiß. Haley mochte ich eigentlich auch, allerdings fand ich es schon etwas speziell, das sie nie merkt, das sie sich geirrt haben könnte, vor allem als die Zwei planen sich auch mal zu treffen und es meistens schief geht. Die meisten anderen Charaktere werden eigentlich nur angeschnitten, so ein richtiges Bild konnte man sich daher nicht wirklich von ihnen machen.


    Dieses Buch ist wirklich nur im Message-Stil geschrieben und das finde ich zwischendurch ja echt super zum lesen. Die Geschichte hat mir auch ziemlich gut gefallen, nur das Ende war mir ein wenig zu schnell abgehakt und etwas unpersönlich, aber durch den Erzähl-Stil wäre es anders wohl auch schwer gewesen, da etwas mitzubekommen. Außerdem gefiel es mir, das man sich nicht zu lange mit Streitigkeiten aufgehalten hat, bzw. man das so extrem gar nicht richtig mitgekriegt hat. Da wurde dann von einer Seite vielleicht mal etwas länger geschwiegen, aber das hat sich dann nicht so sehr gezogen durch den Chat-Stil. Außerdem war Martin halt echt ein sympathischer Charakter und ich habe schon mit ihm mitgefiebert. Auch wurde "World of Warcraft" öfters mal erwähnt und das fand ich auch super, da ich das Spiel ja selbst spiele.


    Veröffentlicht am: 25.09.2020