Die Fliedertochter: Seite 100 - Seite 184 (Ende Kapitel 7)

  • Berlin 1936. Die Sängerin Luzie Kühn steht ganz am Anfang ihrer Karriere und träumt von einem Leben im Rampenlicht. Doch als Jüdin fühlt sie sich nicht mehr sicher und verlässt Berlin in Richtung Wien. Sie verliebt sich in den charismatischen Bela Król und schwebt im siebten Himmel, doch schon bald wird klar, dass Luzie auch in Wien nicht sicher ist ...Berlin 2018. Paulina Willke wird von ihrer mütterlichen Freundin Antonia gebeten, in Wien ein Erbstück für sie abzuholen. Sie ahnt nicht, dass die Reise nach Wien ihr Leben verändern wird ...

  • Nun ist Luzie also schwanger und das mitten in diesen schweren Zeiten. Das sie Bela nichts von ihrer Herkunft sagt kann ich einerseits verstehen, andererseits ist es schon hart, weil sie es ja auch Arthur Hellmer erzählt hat und mit dem ist sie ja nicht so eng. Aber Bela ist halt auch gerade ziemlich unberechenbar und da ist ja auch noch Richard, für den sie ebenfalls Gefühle hat.


    Hätte ich so ein Tagebuch von früher würde ich, wie Paulina, auch dauernd darin lesen, sowas ist halt auch einfach interessant. Auch wenn natürlich auch viel schreckliches darin steht.


    Das Wagner sich jetzt noch sicherer fühlt und es Luzie so schwer macht hatte ich ja schon befürchtet, da kommt sicher auch noch was auf sie zu. Richtig leid tun mir gerade Manni und Luzies Großeltern, die sollten da echt schnell weg, bevor es gar nicht mehr geht.

  • Scheibenhonig Luzie hat sich in eine Unmöglich SItuation mit ihrer Schwangerschaft gebracht.


    1. Der Vater ist ein Jude

    2. Bela und sind nicht verheiratet

    3. Es sind noch Gefühle für Richard da


    Weiss nicht was sie sich dabei gedacht hat.


    Wagner ist so ein Drecksack. Aber zu diesen Zeiten gab es leider viel von dieser Sorte.


    Die Familie und Freunde in Berlin sind also durch die Nazis in ihrem Leben stark eingeschränkt.


    Hoffen wir Luzies Herkunft kommt nicht ans Tageslicht.


    Wenn ich so ein Tagebuch hätte würde ich Tag und Nacht lesen.

  • Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, das Luzies Herkunft wirklich geheim bleibt, aber wer weiß, vielleicht hat sie ja doch Glück deswegen. Trotzdem wird man wohl immer in Angst vor Entdeckung leben.


    Bei uns in der Familie hat leider keiner Tagebuch geschrieben, ich fände so einen persönlichen Bericht schon interessant. Ich weiß ja nur das was meine Oma mir erzählt hat und sie war da auch recht offen, aber es waren halt meist nur Fragmente.