Kinder ihrer Zeit: Teil 5 + 6


  • Zitat von Amazon.de

    Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ...



    LG Karin

  • Ich habe es ja schon geahnt, das Alice spionieren würde, ich mag sie aber auch nicht so sehr wie Emma. Das sie das Buch entwendet hat und nun viele Menschen in Gefahr sind ist einfach unmöglich. Vor allem Max muss ja auch gerade wieder besonders darunter leiden, das Hubert aber auch so tut als wäre es toll, das Kais Vater die Ermittlungen übernimmt ist echt ungeheuerlich. Er scheint ja wirklich Kai nie nach ihm gefragt zu haben, denn dann wüßte er ja was für ein Mensch dieser wirklich ist und er verbaut ja Max nun wirklich alles. Ich fand es zwar nicht sonderlich gut, das Max spionieren wollte, aber es geht ja auch um andere Sachen, die ihm verwehrt bleiben und wo er immer wieder aufs neue diskreditiert wird. Ich bin ja mal gespannt wie er nun Herrn Goldmann helfen möchte.


    Das Julius nun doch flieht ist natürlich längst überfällig gewesen, aber das Emma bei seinem Vater war war natürlich nicht so gut, ich glaube, das wird ihm gar nicht gefallen, wenn er das herausfinden sollte. Aber da haben ja alle ihre Geheimnisse und ich kann es bis zu einem gewissen Grad sogar verstehen, denn es ist ja nicht ungefährlich dort gewesen. Das Siegmund auf offener Straße entführt wurde war ja auch schlimm und das auch noch im westlichen Teil. Aber davon habe ich schon mal gelesen. Jedenfalls scheint vor allem Markov überall seine Finger mit im Spiel zu haben, den sollte man irgendwie ausschalten. Schade, das Sergej auch so Angst hat vor ihm, aber er ist ja auch eher undurchsichtig.

  • Ich finde es mega spannend.

    Mir ist Emma auch lieber als Alice und auch mir war klar, dass sie spionieren würde und dass sie das Buch gestohlen hat. Allerdings wird sie ja richtiggehend dazu gezwungen und sie hat halt wie auch Sergej richtig Angst vor Markov. Und er ist auch mords gefährlich. Vor allem weil er ja weiß, wer sie wirklich ist.


    Stimmt, Max muß wirklich viel ausbaden und es wird für ihn auch nicht besser werden, solange Kais Vater die Ermittlungen führt. Aber ich bin auch gespannt, wie er Goldmann helfen möchte.


    Ich kann Emma schon verstehen, dass sie zu Julius Vater gegangen ist. Sie hat gemerkt, sein Vater möchte selber, dass er in den Westen flieht, es aber ohne ihn nie machen würde. Nur würde ich es ihm an Emmas Stelle gleich sagen, falls die Flucht gelingt. Da bin ich mir ja aber so gar nicht sicher.


    LG Karin

  • Aber Alice könnte ja auch flüchten, sie muss ja dann auch nicht in West-Berlin bleiben. Natürlich bleibt trotzdem immer noch ein Restrisiko und Sergej wird wahrscheinlich büßen müssen, aber ich bin mir bei ihm halt auch überhaupt nicht sicher, wie weit er in diese ganze Sache verstrickt ist. Vor allem war er ja sogar dabei, als Markov Alice gebeten hat zu spionieren. Außerdem merkt Alice doch langsam selbst das vieles vielleicht doch nicht so ist wie man es ihnen immer wieder sagt. Und ich würde an ihrer Stelle Emma ja nicht mehr angucken können, genauso wenig Max, der ja besonders darunter zu leiden hat.


    Emma hätte es Julius gleich sagen müssen, Lügen sind nie gut und ich halte davon ja auch nichts, wie Du weißt. Außerdem ist Julius Vater ja jetzt eh nicht sofort mitgekommen und wird nun wahrscheinlich befragt, eventuell wird er jetzt aber auch einfach loslassen, weil er denkt Julius ist nun im Westen und nicht mehr in Gefahr, so daß er halt stirbt, bevor er nachkommen soll.

  • Sicher hätte sie fliehen können und sie hat ja mittlerweile auch einiges hinterfragt. Aber im Endeffekt steht sie ja alleine da und hätte viel zu viel Angst vor einer Flucht gehabt. Ich glaube auch, dass ihr die niemals gelungen wäre.


    Ich mag Lügen ja auch nicht, aber in diesem Fall habe ich sie gut geheißen. Emma tat es aus Liebe und wenn sie Julius gesagt hätte, dass sie seinen Vater bittet mitzukommen, hätte er das bestimmt nicht zugelassen, weil er denkt, dass er dafür zu alt ist und es selbst auch gar nicht möchte.


    LG Karin

  • Aber sie hat ja Emma, die schon öfters gesagt hat sie soll doch zu ihr kommen. Alleine ist sie also nicht, sie muss es nur auch zulassen und Emma wieder mehr in ihr Leben lassen. Aber manchmal denke ich, das sie das gar nicht will und ihr teilweise sogar die Schuld gibt an dem was passiert ist damals.


    Ich weiß nicht ob Julius das wirklich gesagt hätte, irgendwie schätze ich ihn nicht so ein. Aber wenn er jetzt davon erfährt wird es wahrscheinlich sehr enttäuscht sein und Emma vielleicht auch nicht mehr trauen. Eventuell wirft er ihr sogar vor sowas geplant zu haben weil sie für den Westen arbeitet oder so. Er hat ja gemerkt das er bespitzelt wurde und Emma hat er viel erzählt, er könnte halt auf die Idee kommen das das alles ein abgekartertes Spiel war. Vielleicht sogar eine Täuschung weil Alice ja sogar Emma hätte spielen können.

  • Das sie Emma die Schuld wegen damals gibt, kann ich mir auch vorstellen. Eifersüchtig darauf, dass sie ein Leben mit ihrer Mutter hatte, ist sie auf alle Fälle,


    Oh je, ich hoffe nicht, dass Julius sowas vermutet. Aber möglich wäre es natürlich.


    LG Karin

  • Dabei kann Emma ja nun wirklich am allerwenigsten dafür. Sie war ja damals selbst noch ein Kind, wenn dann kann man eigentlich nur der Mutter vorwerfen, das sie nicht nach Alice gesucht hat als das möglich war.