Kinder ihrer Zeit: Teil 3 + 4


  • Zitat von Amazon.de

    Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ...



    LG Karin

  • Damit bin ich nun auch durch und Emma und Alice haben sich endlich wieder gefunden, allerdings scheint das alles ja nur mit Problemen behaftet zu sein. Ich befürchte ja, das Alice spionieren soll und das sie und Emma politisch nicht auf einer Wellenlänge liegen ist ja auch nicht gerade von Vorteil. Das könnte noch zu einigen Konflikten führen, vor allem mache ich mir nun noch mehr um Max Sorgen. Der hat ja eh mit Kais Vater schon jemanden, der ihm das Leben schwer machen möchte. Und wer ist wohl der eingeschleuste Spion bei der KgU?! Überhaupt scheint da ja jeder jeden auszuspionieren, ob nun wissentlich oder unwissentlich. Wen hat z.B. Irma angerufen, Markov eventuell?! Und hat Sergej wirklich nichts mit den nichtbekommenen Briefen zu tun?!


    Momentan ist das alles noch recht undurchsichtig und ich bin mir auch noch nicht wirklich sicher, wem man jetzt vertrauen kann und wem nicht.


    Alice hat übrigens genau die Fragen gestellt, die ich mir ja bezüglich ihrer Mutter auch gestellt habe, weil sie nicht nach ihr gesucht hat. Und ich finde da gibt es auch keine Ausreden. Das ihre Mutter nun nicht mehr lebt um das alles selbst zu beantworten und auch mitzukriegen, das Alice noch lebt finde ich allerdings echt schade. Wobei, wer weiß, vielleicht wäre die Mutter dann kurz danach gestorben, ihr Herz war ja schwach und wenn dann Alice aufgetaucht wäre und sie mit Fragen überschüttet hättet, wäre das wahrscheinlich zu viel für sie gewesen.

  • Ich bin auch gerade fertig geworden. So schade mit Rosa. Du hast es ja schon vermutet Sabrina, dass sie doch zu krank war. Das tut mir so leid, dass sie nicht mehr miterlebt hat, dass Alice doch noch lebt. Vielleicht ist es aber wirklich besser so, denn ich könnte mir auch vorstellen, dass Alice Fragen zuviel für sie geworden wären. Vor allem, da Rosa dann ja erkannt hätte, dass sie Alice eigentlich im Stich gelassen hat.


    Bin ebenfalls gespannt, wie es mit Emma und Alice weitergeht. Klar, dass sich jede anders entwickelt hat in den zwölf Jahren. Aber dass jetzt eine im Osten ist und die andere im Westen ist natürlich nicht von Vorteil.

    Genau Deine Fragen stelle ich mir auch und ich denke, dass Sergej schon von den unterschlagenen Briefen wußte. Wen Irma angerufen hat, frage ich mich auch und ich würde momentan auch niemanden trauen. Ich befürchte auch, dass Alice spionieren soll und sie wird bestimmt so unter Druck gesetzt, dass sie das auch macht. Das wird bestimmt noch sehr spannend.


    Kais Vater bereitet mir ebenfalls Magenschmerzen, er wird seine Drohungen bestimmt wahr machen.


    LG Karin

  • Das kommt natürlich noch dazu, nicht nur das der Schock über Alice Wiedersehen gewesen wäre, Rosa hätte sich dann natürlich noch mehr Schuld gegeben, weil sie eben nicht nach ihr gesucht hat, sondern sie einfach abgeschrieben hat.


    Ich finde den Buchtitel deswegen auch ziemlich gut gewählt, denn die Zeit in der Emma und Alice leben und natürlich auch wo und wen sie um sich haben, prägt beide natürlich total. Aber ich finde es trotzdem gut das Alice wenigstens misstrauisch ist und nicht mehr alles einfach so glaubt was Sergej sagt. Aber selbst wenn sie da raus wollte, wird das garantiert nicht leicht, da sie halt engen Kontakt mit Sergej hat und Markov ihr nicht traut. Ich frage mich ja auch, ob Emma und Alice vielleicht später mal die Plätze tauschen, einfach um die andere Seite besser kennenzulernen, aber das wäre natürlich auch total gefährlich.