Kastner, Corinna: Bodden-Nebel


  • Autor: Kastner, Corinna

    Titel: Bodden-Nebel

    Verlag: Emons

    Erschienen: 25. Juli 2019

    ISBN 10: 3740806443

    ISBN 13: 978-3740806446

    Seiten: 409 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Serie: Bodden-Reihe Band 2

    Preis: 12,90 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Im nebelverhüllten Barnstorf erfährt Greta Röwer vom unerwarteten Tod einer liebenswerten alten Dame. In deren Nachlass befinden sich eine geheimnisvolle Goldkette und ein Brief von Gretas Schwiegervater aus dem Jahr 1943, in dem vier über dem Fischland abgestürzte Royal-Air-Force-Soldaten erwähnt werden. Ein Rätsel, denn eigentlich heißt es in Wustrow, dass es damals nur drei Männer waren. Greta und ihr Mann Matthias forschen nach, bis längst vergessen geglaubte Erinnerungen die beiden zu einem verborgenen Keller führen. Was sie dort entdecken, lässt alles in einem anderen Licht erscheinen ...…

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Greta ist gerade dabei eine neue Biografie zu schreiben, diesmal soll es um die Dichterin Elisabeth Martens gehen und mit Daniel hat sie da auch einen sehr guten Kontakt an der Hand, denn dieser ist Elisabeths Enkel. Als dann Daniels Tante stirbt und er findet, das das nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann werden Greta und auch Matthias neugierig, vor allem, als dann auch noch eine Leiche in einem verborgenen Raum gefunden wird, der auf dem Grundstück der Röwers ist. Auch gibt es da eine Geschichte über vier abgestürzte Soldaten, obwohl es doch eigentlich nur drei gewesen sein sollen. Die Beiden sind deswegen sehr neugierig, gerade auch, weil vielleicht Carl Röwer einen Bezug zu all dem hatte.


    Seit "Fischland-Angst" bin ich ja leider nicht mehr so begeistert von Matthias und auch hier hat sich das nicht unbedingt geändert. Konnte ich ihn im ersten Band noch einigermaßen verstehen, so fand ich hier manche Sachen nicht so gut, die er gesagt und getan hat. Er ist mir auch manchmal viel zu impulsiv und bringt sich damit nur unnötig in Gefahr. Greta Ist zwar eigentlich recht sympathisch, aber ich verstehe diese Entscheidung von ihr halt immer noch nicht und ich kann sie deswegen wahrscheinlich manchmal auch nicht mehr so ernst nehmen, was echt schade ist. Harms mochte ich und ich fand seine Anspielungen gut, auch Heinz war sympathisch, es ist halt auch schön wenn Charaktere aus der "Fischland"-Reihe auftauchen, denen fühle ich mich auch irgendwie "näher", außer halt Paul. Bei Lennart war ich ja auch etwas zwiegespalten, aber er tat mir auch leid.


    Die Geschichte selbst war aber wieder ziemlich spannend, die Vergangenheit war geheimnisvoll, konnte aber eigentlich lückenlos aufgeklärt werden und zog sich halt auch bis in die Gegenwart. Jede Tat zieht halt auch seine Konsequenzen nach sich und verbindet manchmal Leute miteinander, wo man es gar nicht erwartet, ob nun zum guten oder schlechten. Den Schreibstil von Corinna Kastner mag ich jedenfalls total gerne, es wird alles immer so schön bildlich beschrieben, so daß ich mir vieles wirklich ganz gut vorstellen kann. Überhaupt reizt mich das Fischland seit den Büchern ja eh immer mehr und ich würde deswegen wirklich gene mal hinfahren. Ich bin jedenfalls gespannt ob es noch weitere Fälle mit Greta geben wird, vielleicht ja sogar schon nächstes Jahr, es würde mich auf jeden Fall ziemlich freuen.


    Veröffentlicht am: 14.07.2020