Benedict, A.W.: Ein Whisky zu viel


  • Autor: Benedict, A.W.

    Titel: Ein Whisky zu viel

    Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.

    Erschienen: 31. Mai 2020

    ASIN: B0896R3T3Z

    Dateigröße: 845 KB

    Seiten: 146 Seiten

    Einband: E-Book

    Serie: Beanstock Band 5

    Preis: 0,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Der Parsley Field Blumencup steht vor der Tür. Viel zu tun für die Angestellten auf Parsley Manor. Welches Geheimnis verbirgt der Gärtner William Herringbone? Holen ihn die Schatten der Vergangenheit doch noch ein? Was verbindet Herringbone mit einer Society aus London, kindlichen Taschendieben und dem Pub Three Chattering Ducks? Arthur Reginald Beanstock, Butler und Hobbydetektiv, wird wieder mitten hineingezogen in einen neuen Kriminalfall. Ein mörderischer Rächer treibt sein Unwesen in der Gegend um Parsley Field. Und ein Whisky zu viel erweist sich als fataler Fehler.

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Nachdem ich ja in meiner Rezi zum vierten Band angemerkt hatte, was wohl der Gärtner für ein Geheimnis hat, wird dies nun tatsächlich näher beleuchtet und ich war ziemlich gespannt darauf. Es ist jedenfalls nicht ohne, auch wenn William Herringbone eigentlich gar nicht so viel mit gewissen Leuten zu tun hatte, aber ich kann seine Anspannung und auch seine Vorwürfe an sich selbst verstehen, er hat sich da halt für was einspannen lassen, was nicht gerade gut war.


    Ich mag den Gärtner auf jeden Fall immer noch total gerne, genauso wie seinen Kater Mortecai, der ja ein doch eher eigenwilliger Zeitgenosse ist, aber ich finde ihn toll. Beanstock taut auch weiter auf, manchmal hat er zwar immer noch seine Momente, aber es wird besser. Das merkt man vor allem an Luci und auch Gonzales, die beiden sind ihm nämlich mehr ans Herz gewachsen als er sich bisher eingestehen möchte. Die eine Szene im Auto, wo Gonzales eher in sich gekehrt ist, wo er doch sonst immer ganz anders ist, war nämlich schon recht bezeichnend.


    Den Prolog fand ich erstmal ziemlich aufwühlend, das ist so ein Thema was ich halt nicht mag, bzw. nicht gerne drüber lese, aber da "Beanstock" ja eigentlich ein Cozy-Krimi ist, zumindest wird es oft so geschrieben, habe ich mir später dazu nochmal meine Gedanken gemacht. Ich fand die Geschichte ganz ok, aber irgendwie ging es am Anfang wieder so zackig vonstatten, man konnte sich daher irgendwie so gar nicht richtig in das Buch einfühlen, was ich etwas schade fand. Mit der Zeit wurde es zwar besser, aber mir fehlte da halt irgendwie was auf den ersten Seiten. Trotzdem freue ich mich schon auf den nächsten Band von "Beanstock" und ich hoffe er läßt nicht allzu lange auf sich warten, denn die Charaktere wachsen einem ja doch sehr ans Herz.


    Veröffentlicht am: 14.07.2020