Poznanski, Ursula: Erebos 2


  • Autor: Poznanski, Ursula

    Titel: Erebos 2

    Verlag: Loewe Verlag

    Erschienen: 14. August 2019

    ISBN 10: 374320049X

    ISBN 13: 978-3743200494

    Seiten: 510 Seiten

    Einband: Hardcover

    Serie: Erebos Band 2

    Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

    Preis: 19,95 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Als Nick auf seinem Smartphone ein vertrautes Icon in Gestalt eines roten E entdeckt, glaubt er zuerst an einen Zufall. Aber dann wird ihm klar: Erebos hat ihn wiedergefunden. Der sechzehnjährige Derek hingegen ist nur kurz misstrauisch, als das rote E auf seinem Handy aufleuchtet. Zu spät begreift er, dass er selbst zu einer Spielfigur geworden ist. Und es um viel mehr geht, als er sich je hätte vorstellen können...

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Es ist einige Jahre her, das Nick mit Erebos in Kontakt getreten ist und eigentlich hat er gedacht, das er nie wieder damit zu tun haben würde, doch dann wird er wieder rekrutiert und hat keine Chance sich zu entziehen. Denn das Spiel hat noch mehr dazu gelernt und nutzt nun auch die neusten technischen Mittel um sich unvergesslich zu machen und um die Leute zu zwingen zu spielen. Sogar die Stimme von allen kann es nun annehmen und damit für Verwirrung sorgen, aber auch ansonsten hat man nichts zu lachen, wenn man sich gegen Erebos auflehnt. Neu dabei ist Derek und eine neue Rasse ist auch im Spiel hinzukommen, die Harpyien.


    Nick war eigentlich wieder ganz sympathisch, aber ich habe ihn manchmal auch nicht verstanden, denn er weiß ganz genau wozu Erebos fähig ist, vor allem auch, nach einigen neuen Beweisen, die Nick wirklich in Bredouille bringen, aber er verweigert sich oft weiterhin und fordert es gerade zu heraus, das er oder auch andere darunter leiden. Dabei könnte man ja auch subtiler gegen das Spiel vorgehen, so wie damals auch. Victor ist auch wieder mit dabei, allerdings nur kurz und auch Emily, aber auch andere Charaktere sind wieder mit am Start, die man noch von früher kennt.


    Derek ist neu dabei und hat mich an Nick erinnert, zumindest an den Nick aus dem ersten Teil, wo dieser auch noch, zumindest am Anfang, Feuer und Flamme für das Spiel war. Er ist eigentlich der perfekte Kandidat für Erebos und das wird von dem Spiel natürlich auch sofort genutzt. Derek mochte ich allerdings nicht so sehr, wobei es zum Ende hin etwas besser wurde, aber seine Art hat mir nicht wirklich gefallen und auch das mit Maia war nicht so ganz meins, vor allem, weil ich sie am wenigsten mochte, auch wenn ich sie natürlich schon ein wenig verstehen konnte, aber mir war das das zu viel des Guten und sie kam halt irgendwie sehr von sich überzeugt rüber.


    Am Anfang fand ich es total interessant wieder in Erebos zu sein, die Welt war ja schon damals sehr speziell und auch jetzt was sie wieder ziemlich facettenreich, nur irgendwie hat es sich dann doch immer mehr gezogen und es war teilweise sogar etwas langweilig. Da hatte ich dann auch nicht so sehr Lust zum Buch zu greifen, aber wenn man diese Seiten dann mal geschafft hat wird es wieder ziemlich spannend, gerade ab dem Zeitpunkt, wo eine gewisse Person verschwindet. Ab da überschlagen sich dann auch die Ereignisse immer mehr und es geht auch endlich ans nachforschen und Rätsel knacken. Was dann dabei heraus kam und wieso Erebos wieder aktiviert wurde und vor allem von wem war dann allerdings schon eine ziemliche Überraschung, denn das hätte ich nicht erwartet von dieser Person, auch wenn sie einen guten Grund hatte, aber man weiß ja noch aus dem ersten Band wie Erebos sein kann und wie sich das Spiel auch verselbstständiget, bis man halt das Ziel erreicht hat um das sich alles dreht.


    Veröffentlicht am: 24.05.2020