Lott, Sylvia: Die Rosengärtnerin


  • Autor: Lott, Sylvia

    Titel: Die Rosengärtnerin

    Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag

    Erschienen: 20. Mai 2019

    ISBN 10: 373410632X

    ISBN 13: 978-3734106323

    Seiten: 589 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Frankreich 1958: Jeanne verzaubert in den Fünfzigerjahren ganz Paris mit ihren Chansons. Nun lebt sie mit ihrem Mann in einem Château im malerischen Loire-Tal und widmet sich leidenschaftlich ihrer großen Liebe, der Rosenzucht. Doch ein Schatten liegt über ihrem Glück, denn Jahre zuvor musste sie das, was sie am meisten liebte, zurücklassen, um zu überleben. Hamburg 2017: Die Journalistin Ella erbt ein verfallenes Anwesen in Frankreich. Sie ahnt nicht, dass das Vermächtnis ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Und dass es ein Geheimnis birgt, das zu Ellas Wurzeln an der ostfriesischen Küste zurückreicht ...

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Ella bekommt ein Chateau vererbt, von der berühmten Chansonsängerin Jeanne, doch wieso das Ganze?! Was verbindet Ella und Jeanne?! Ella möchte das auf jeden Fall heraus finden und fährt nach Frankreich um die Bedingungen, die an das Erbe geknüpft sind, anzunehmen und durchzuführen. Allerdings weiß sie nicht ob sie das Gebäude und das Grundstück überhaupt halten kann, denn es müßte einiges getan werden und Ella lebt eher in den Tag hinein und macht sich erstmal nicht so wirklich Gedanken.


    Ella fand ich leider überhaupt nicht sympathisch, am Anfang ging es noch einigermaßen, aber je weiter das Buch voranschreitet desto weniger mag ich sie. Ich finde ihre Art teilweise echt anstrengend, sie denkt irgendwie viel zu eindimensional und kurz vor Schluß benimmt sie sich richtig unreif. Sie läßt alle im Stich und aufklären will sie auch nichts. Ich war richtig froh als ihre beste Freundin Anna ihr mal die Meinung gesagt hat. Auch wenn ich deren Verhalten gegenüber ihrer Tochter auch nicht gut fand und Paul war auch nicht wirklich mein Fall. Die Nebencharaktere ware da irgendwie interessanter.


    Jeanne war ganz ok und ich habe auch verstanden wieso sie als junge Frau diesen Weg gegangen ist. Aber mich konnte ihrer Geschichte leider nicht wirklich erreichen, es blieb mir alles irgendwie zu oberflächlich, was auch bei Ellas Zeitstrang der Fall ist. Die Bohlmanns waren zwar auch ganz nett, auch Gesine, trotzdem bin ich immer noch für die Wahrheit und auch wenn es zu einem gewissen Zeitpunkt nicht gut gewesen wäre, wenn sowas rausgekommen wäre, so war es doch später nicht mehr der Fall. Ich finde jeder hat das Recht gewisse Dinge zu erfahren und selbst zu entscheiden was er daraus macht, denn so baut das ganze Leben ja auf einer Lüge auf.


    Ich mochte das Buch leider nicht so gerne, ich habe auch ziemlich lange dafür gebraucht, da es mich einfach nicht so wirklich interessiert hat wie es weiter geht, vor allem, weil vieles halt auch sehr vorhersehbar war. Man wußte eigentlich schon auf den ersten Seiten worum es geht und was passiert ist und das fand ich schon schade. Wäre es vielleicht emotionaler oder spannender gewesen wäre es vielleicht nicht so schlimm gewesen, das man schon alles weiß, aber ich fand die Geschichte hat sich ziemlich gezogen und war für mich leider auch oft recht langweilig, was echt schade ist, denn Potenzial hat die Idee auf jeden Fall gehabt. Außerdem häuften sich zum Ende die Fehler im Text, was ich vor allem bei den Namen nicht so gut fand, denn die wurden öfters mal vertauscht. Da war Ella dann mal Jeanne oder Paul plötzlich Henri.


    Veröffentlicht am: 24.05.2020