Die Rosengärtnerin: Seite 482 - Ende

  • Frankreich 1958: Jeanne verzaubert in den Fünfzigerjahren ganz Paris mit ihren Chansons. Nun lebt sie mit ihrem Mann in einem Château im malerischen Loire-Tal und widmet sich leidenschaftlich ihrer großen Liebe, der Rosenzucht. Doch ein Schatten liegt über ihrem Glück, denn Jahre zuvor musste sie das, was sie am meisten liebte, zurücklassen, um zu überleben ...

    Hamburg 2017: Die Journalistin Ella erbt ein verfallenes Anwesen in Frankreich. Sie ahnt nicht, dass das Vermächtnis ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Und dass es ein Geheimnis birgt, das zu Ellas Wurzeln an der ostfriesischen Küste zurückreicht ...

  • Ich bin durch und leider war das so gar nicht mein Buch. Ella hat sich auch absolut kindisch verhalten, als sie einfach die Koffer gepackt hat nach den ganzen schrecklichen Aktionen und dem Kuss von Paul und seiner Ex. Sie hat das ganze Dorf im Stich gelassen und anstatt mal mit Paul zu reden und vielleicht zu klären was da war haut sie ab. Ich fand die Ausrede von Paul aber sowieso seltsam, also ich würde niemanden auf den Mund küssen um eine Beziehung abzuschließen, vor allem, wenn man schon in einer neuen ist. Fand ich irgendwie unnötig, aber Paul mochte ich eh nicht und Ella fand ich am Ende auch nur noch unsympathisch. Ich meine, man hätte doch auch sicher noch andere Wege finden können das Haus und das Grundstück zu halten. Zimmer vermieten, zwischendurch immer solche Feste feiern, irgendwas wäre sicher gegangen. Aber sie hat ja nun die Weinflaschen gefunden, was ein Zufall.


    Das Edo und auch Jan nie erfahren haben, das Jeanne seine Mutter ist fand ich echt bescheiden. Klar kann ich verstehen, das Gesine an ihm hing und nach zehn Jahren ein Kind aus einer intakten Familie zu holen wäre schon übel, aber wenigstens die Wahrheit hätte er verdient gehabt, genauso wie Edo. Ich mag solche Lügen gar nicht. Und man weiß ja auch nicht ob Jan sich nicht mal gefragt hat, ob da was ist, was ihn von den anderen unterscheidet, ob er innerlich so ein Gefühl hat. Vor allem wäre Gesine sicher immer seiner Mutter geblieben, auch wenn man es ihm gesagt hätte, aber es hätte vielleicht vieles erklärt, auch für Edo.


    Das der Neffe des Barons hinter all dem steckt war ja klar, von Anfang an hat man ja eigentlich nur auf diesen großen Schlag gewartet, finde ich. Aber wir hatten ja eh schon festgestellt, das die Geschichte ziemlich vorhersehbar ist.