Die Rosengärtnerin: Seite 287 - Seite 381 (Ende Kapitel 33)

  • Frankreich 1958: Jeanne verzaubert in den Fünfzigerjahren ganz Paris mit ihren Chansons. Nun lebt sie mit ihrem Mann in einem Château im malerischen Loire-Tal und widmet sich leidenschaftlich ihrer großen Liebe, der Rosenzucht. Doch ein Schatten liegt über ihrem Glück, denn Jahre zuvor musste sie das, was sie am meisten liebte, zurücklassen, um zu überleben ...

    Hamburg 2017: Die Journalistin Ella erbt ein verfallenes Anwesen in Frankreich. Sie ahnt nicht, dass das Vermächtnis ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Und dass es ein Geheimnis birgt, das zu Ellas Wurzeln an der ostfriesischen Küste zurückreicht ...

  • MIr gefällt das Buch leider immer weniger und auch Ella wird mir immer unsympathischer. Ich finde ihre Lebensart teilweise echt anstrengend, denn sie scheint sich ja so gar nichts aus ihrem Besitz zu machen. Und die Leute, die da dauernd kommen und bei ihr wohnen kennt sie ja nicht mal alle und wenn die sich dann daneben benehmen sagt sie nicht mal was, die paar Sätze waren ja auch nichts halbes und nichts ganzes. Ich finde das Violetta, Alma, Pépin und auch den Bewohnern des Dorfes nicht gerade fair gegenüber, die sind eh schon verzweifelt und dann kommt sie mit ihrer Egal-Einstellung daher. Ich hätte da schon längst welche rausgeschmissen, gerade die, die man nicht persönlich kennt. Und das mit ihr und Paul ist ja auch irgendwie unspektakulär. Und wer da an den Schotten des Wehrs rumgespielt hat ist ja eigentlich auch klar.

  • Und wer da an den Schotten des Wehrs rumgespielt hat ist ja eigentlich auch klar.

    Der Neffe des Barons. Wer sonst-


    Könnte mir nie vorstellen in einem Haus wildfremde Menschen einzuladen. Künstler sein ist ja schon gut und recht, aber eine Verantwortung zu übernehmen gehört auch zum Leben.


    Jeanne hat sich den falschen Mann ausgesucht. Scheibenkleister. Er ist bereits verheiratet. Wäre noch der Hammer wenn sie nochmals Schwanger werden würde.

  • Ella scheint irgendwie aus dem Rahmen fallen zu wollen, sie ist ja auch immer gleich eingeschnappt wenn jemand was deswegen sagt, obwohl man es ja nicht mal böse meint. Aber man kann doch nicht einfach mehreren Leuten alles erlauben und sie dann noch da gratis wohnen lassen und sie verköstigen. Vor allem wenn man doch eigentlich dort wohnen bleiben möchte und Geld bräuchte. Aber mit Geld scheint sie ja eh nicht so wirklich umgehen zu können, bzw. will sie sich nicht davon abhängig machen, aber man braucht es nun mal für gewisse Sachen.