Inusa, Manuela: Wintervanille


  • Autor: Inusa, Manuela

    Titel: Wintervanille

    Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag

    Erschienen: 30. September 2019

    ISBN 10: 3734107881

    ISBN 13: 978-3734107887

    Seiten: 458 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Serie: Kalifornische Träume Band 1

    Preis: 10,00 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Mit viel Liebe führt Cecilia ihre Vanillefarm im kalifornischen Napa Valley. Sie handelt aber nicht nur mit dem Gewürz, sondern stellt auch leidenschaftlich gern köstliche Produkte damit her. Leider lässt ihre Passion Cecilia kaum Zeit für ihre beste Freundin Julia, geschweige denn für ein Liebesleben. Ein TV-Bericht über Cecilias Plantage und ihre besonderen Vanillekreationen weckt das Interesse von Richard Banks, dem Inhaber eines luxuriösen Hotels, der sie prompt einlädt, dort an einem Gewürzseminar teilzunehmen und selbst Vorträge zu halten. Cecilia ist begeistert, denn das Resort liegt am verschneiten Lake Tahoe – die perfekte Gelegenheit, echte Winterstimmung zu erleben! Sie ahnt nicht, dass Richard nicht nur ihre Vanillekekse zuckersüß findet...

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Cecelia, kurz genannt CeCe, bestitzt eine Vanillefarm, die ihr Vater nach dem Tod seiner Frau aufgebaut hat, da sie Vanille so sehr liebte. Und auch CeCe hat sich ganz der Vanille verschrieben und betreibt einen Onlineshop, wo sie selbstgemachte Produkte anbietet, die sie auch in ihrer näheren Umgebung zum Verkauf anbietet. Dadurch wird ein Fernsehteam auf sie aufmerksam, die dann auch direkt an sie herantreten um eine Reportage über sie und ihre Vanille zu machen. Diese Sendung sieht auch Richard, dem ein Hotel gehört, und er ist sofort begeistert von CeCe. So sehr, das er ein Gewürzseminar auf die Beine stellt und sie dazu einlädt.


    Mit CeCe konnte ich leider nicht so wirklich viel anfangen, sie war mir oft zu sehr von sich und ihrer Vanille überzeugt. Es ist ja schön, das sie voll hinter ihren Produkten und gerade der Vanille an sich steht, aber wie sie das manchmal rüber gebracht hat wirkte schon ziemlich arrogant auf mich. Außerdem ist sie teilweise viel zu impulsiv und manövriert sich so in Situationen hinein, die einfach nicht sein müssen, vor allem weil sie damit nicht nur sich in Gefahr bringt. Julia, CeCes beste Freundin, fand ich da deutlich angenehmer, weil sie auch mal Sachen hinterfragt und auch CeCe die Meinung sagt. Richard und Mitchell waren ganz ok, aber sie blieben irgendwie die ganze Zeit über eher blass.


    Am Anfang fand ich die Geschichte noch ganz ok, aber das hat sich dann doch recht schnell geändert. Das Vanillethema wird meiner Meinung einfach zu sehr ausgereizt und auch ansonsten plätschert die Story nur so vor sich her. Bis CeCe mal auf Richard trifft vergehen etliche Seiten und dann passiert nicht mal wirklich was, ihre Gefühle füreinander habe ich den beiden auch irgendwie nicht wirklich abnehmen können, vor allem CeCe nicht. Da waren Julia und Mitchel irgendwie authentischer, auch wenn ich das mit seiner Freundin irgendwie seltsam fand. Und auch die Ex-Freunde von CeCe und Julia fand ich komisch, gerade auch das sie plötzlich mit den beiden reden wollten, zu fast der gleichen Zeit, aber worum es dabei ging wurde halt nicht erwähnt, weil die beiden ja nicht wollten, was ich zwar verstehen kann, aber ich fand es für die Geschichte dann halt auch nicht wirklich von Belang. Für mich hat sich das Buch jedenfalls ziemlich gezogen und ich fand es leider eher langweilig.


    Veröffentlicht am: 20.01.2020