Wintervanille: Anfang - Seite 89 (Ende Kapitel 6)

  • Mit viel Liebe führt Cecilia ihre Vanillefarm im kalifornischen Napa Valley. Sie handelt aber nicht nur mit dem Gewürz, sondern stellt auch leidenschaftlich gern köstliche Produkte damit her. Leider lässt ihre Passion Cecilia kaum Zeit für ihre beste Freundin Julia, geschweige denn für ein Liebesleben. Ein TV-Bericht über Cecilias Plantage und ihre besonderen Vanillekreationen weckt das Interesse von Richard Banks, dem Inhaber eines luxuriösen Hotels, der sie prompt einlädt, dort an einem Gewürzseminar teilzunehmen und selbst Vorträge zu halten. Cecilia ist begeistert, denn das Resort liegt am verschneiten Lake Tahoe – die perfekte Gelegenheit, echte Winterstimmung zu erleben! Sie ahnt nicht, dass Richard nicht nur ihre Vanillekekse zuckersüß findet ...

  • Da ich meine Bücher soweit beendet habe, konnte ich nicht wiedersehen. 😊


    Für CeCe ist Vanille ihre Leidenschaft. Mit einem kleinen Web Shop verkauft sie ihre Erzeugnisse. Sie ist sehr erfolgreich damit. Da bekommt sie eines Tages eine Anfrage für eine Reportage. Das Buch liest sich sehr gut. Schreibsist sehr flüssig.

  • Das ist ja witzig Karin, ich dachte mir heute nachmittag auch, ich fange schonmal an und hatte dann den ersten Abschnitt auch schnell durch. :)


    Ich mag den Schreibstil ebenfalls, er erinnert mich gleich wieder an die Valerie Lane. Julia und CeCe sind mir sehr sympathisch. Sie wurden beide von ihren Freunden betrogen und das verbindet. Zudem hatte Julia eine sehr schwere Kindheit und ich finde es toll, wie sie sich abnabeln konnte und ihr eigenes Geschäft eröffnet hat.

    CeCe lebt für ihre Vanilleplantage und ich finde es gut, was man darüber erfährt. Ich wußte nicht, dass die Arbeit so aufwändig ist.


    Allerdings habe ich auch einen Kritikpunkt. Ich weiß zwar, dass das Buch Wintervanille heißt und es daher auch viel um Vanille gehen wird, aber mir wird es ehrlich gesagt etwas zuviel.

    CeCe trinkt nur Kaffee mit echter Vanille (nörgelt dann auch gleich mal rum, wenn im Kaffee nicht die echte Vanille drin ist) , trinkt nur Vanilletee bzw. heiße Schokolade mit Vanille, macht Chutney mit Vanille, bäckt die weltbesten Vanillekekse, macht ihren eigenen Vanillezucker. Ganz ehrlich, da muß einem die Vanille bald zum Hals raushängen. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich selber sehr wenig mit Vanille anfangen kann. Ich mag eigentlich nur ganz selten mal einen Vanillepudding und im Tee mag ich Vanille auch ganz gerne. Als Duft kann ich Vanille überhaupt nicht haben und ansonsten ist sie mir viel zu süß und dominant.


    Aber nichtsdestotrotz mag ich gerne weiterlesen und bin gespannt, wenn sie jetzt dann Richard begegnet.


    LG Karin

  • Ich bin nun auch endlich durch und ich finde es teilweise ziemlich ausschweifend. Nicht nur was das Thema Vanille an geht, auch das drumherum wird sehr ausgereizt.


    Aber das mit der Vanille natürlich besonders und ich fand es zwar interessant mal etwas über den Anbau zu erfahren, aber ansonsten ist es einfach zu viel des Guten. Wie Karin ja auch schon schrieb, CeCe lebt ja nur für Vanille und alles muss mit Vanille sein und schmeckt natürlich auch total super wenn sie es hergestellt hat. Wenn das jetzt so weiter geht dann wird es ein recht langweiliges Buch für mich.


    Es ist auf jeden Fall bewundernswert, das CeCe und Julia ihre eigenen Geschäfte haben und das Julia sich so ein tolles Leben aufgebaut hat, aber richtig warm werde ich bisher nicht mit den beiden. Und bei Richard muss ich noch abwarten.

  • Dann geht es Dir leider genauso Sabrina.


    Am besten gefallen mir noch die Rückblicke aus Julias Leben, die sind wirklich sehr berührend. Aber ansonsten ist es mir auch zu langweilig.


    LG Karin

  • Wobei Julias Vergangenheit ja ein ziemlicher Bruch in der Geschichte ist. Es gibt zwar auch so den ein oder anderen Schickssalsschlag, aber was ihr widerfahren ist toppt das alles ja nochmal um einiges. Hat mich auch ehrlich gesagt etwas irritiert als ihr erster Rückblick kam.