Leopold, Kim: Hundert minus einen Tag


  • Autor: Leopold, Kim

    Titel: Hundert minus einen Tag

    Verlag: Books on Demand

    Erschienen: 24. November 2017

    ASIN: B01N8WVAZG

    Dateigröße: 236 KB

    Seiten: 102 Seiten

    Einband: E-Book

    Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

    Preis: 1,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Kurz vor Weihnachten wird Alina von ihrem Freund abserviert und das, obwohl sie gerade in den Zug steigen wollte, um ihn zu besuchen. Am Bahnhof trifft sie auf Cameron, einen amerikanischen Austauschstudenten, der sich mit einem akkurat gefalteten Stofftaschentuch einen Weg in ihr Herz erschleicht. Er entführt sie in ein magisches Münster, voll mit Weihnachtsmärkten, gebrannten Mandeln und schiefen Popsongs, bis ihr das Leben plötzlich wieder leicht erscheint. Es könnte alles so perfekt sein, wenn da nicht dieses Geheimnis wäre, das Cameron mit sich herumträgt.

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Alinas Freund macht mit ihr per SmS Schluß und das genau in dem Moment, wo sie zu ihm fahren wollte um Weihnachten bei ihm zu verbringen. Als sie so am Bahnhof steht trifft sie auf Cameron, der ihr ein Taschentuch gibt, weil sie so traurig ist und einige Tränen vergießt. Die beiden reden kurz miteinander und trennen sich dann wieder, doch Cameron, der eigentlich zu seiner Familie nach Amerika wollte, läuft Alina hinterher und würde gerne den Tag mit ihr verbringen um sie aufzumuntern. Also gehen die beiden auf die Weihnachtsmärkte in Münster und kommen sich näher.


    Alina und Cameron fand ich beide ziemlich sympathisch, auch wenn ich Cameron nicht immer verstanden habe, denn er ist ja eigentlich ein sehr offener Mensch und man merkt sofort, das er Alina toll findet. Trotzdem ist er dann immer irgendwie gehemmt, aber wieso das der Fall ist wird nie wirklich deutlich, ob es nun daran liegt, weil er eigentlich in Amerika wohnt und nur für ein Jahr in Deutschland ist, an seiner Familie, besonders an seinem Vater oder ob er einfach nur Rücksicht auf Alina wegen ihrer Trennung nimmt. Da hätte ich mir irgendwie mehr Infos zu gewünscht, denn bei Alina weiß man ja auch wieso sie manchmal so denkt und dann doch wieder ganz anders.


    Ich fand die Geschichte am Anfang echt super, wie Alina und Cameron sich kennenlernen und dann den ersten Tag miteinander verbringen ist einfach total gut rüber gebracht worden. Die Besuche auf dem Weihnachtsmarkt, die Aufgaben, die sich die beiden stellen und wie sie merken, das sie Gefühle füreinander entwickeln ist authentisch beschrieben. Außerdem fand ich die Idee mit dem Glas, wo man Zettel reinsschmeißt, auf denen drauf steht, was man mit Weihnachten verbindet toll. Denn sie wollten immer einen Zettel ziehen und dann das was darauf steht machen. Nur das Ende hat mir hier halt überhaupt nicht gefallen, da fehlte mir auch einfach was.


    Veröffentlicht am: 29.12.2019