Stoneley, Zara: Wenn Weihnachten so einfach wär


  • Autor: Stoneley, Zara

    Titel: Wenn Weihnachten so einfach wär

    Originaltitel: No One Cancels Christmas

    Verlag: Heyne

    Erschienen: 14. Oktober 2019

    ISBN 10: 3453423836

    ISBN 13: 978-3453423831

    Seiten: 428 Seiten

    Einband: Taschenbuch

    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Sarah ist stocksauer. Sie hat schon wieder einen Beschwerdebrief über die Ferienanlage Shooting Star Mountain Resort und deren unfreundlichen Besitzer Will Armstrong erhalten. Das kann ihre Reiseagentur nicht auf sich sitzen lassen, und so beschließt Sarah kurzerhand, selbst nach Kanada zu fliegen, um diesem unverschämten Kerl einmal die Meinung zu sagen. Doch als sie Will unverhofft in die Arme läuft, kann sie es kaum glauben: Unverschämt mag der Hotelbesitzer zwar sein, doch unglaublich attraktiv ist er auch...

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Sarah bekommt eine Beschwerde nach der anderen wegen dem Shooting Star Mountain Resort, was sie gar nicht verstehen kann, denn als sie, als kleines Kind dort war, war es ein wundervoller und zauberhafter Ort. Doch irgendwas hat sich anscheinend geändert und Sarah kann es einfach nicht zulassen, das das Resort so schlecht abschneidet. Also macht sie sich auf nach Kanada um mit dem Besitzer Will zu reden und ihm zu helfen, auch wenn sie findet, das er ein ziemlich ungehobelter Kerl ist, wie sie aus ihren gemeinsamen Mails weiß. Doch im Grunde ist die Reise dazu da, damit Sarah mit ihrer Vergangenheit abschließen kann, denn im Shooting Star Mountain Resort hat sich damals alles für sie geändert.


    Mit Sarah bin ich irgendwie nie wirklich warm geworden, sie war mir jetzt nicht total unsympathisch und ich fand es auch toll wie sie sich um das Resort gekümmert hat, aber im großen und ganzen konnte ich ihre Einstellung zu gewissen Dingen nicht wirklich verstehen. Ich habe am Anfang deswegen auch mehr zu Will gehalten, aber der hat dann auch plötzlich was gesagt, was ich überhaupt nicht gut fand. Die Charaktere waren aber generell nicht so wirklich mein Fall, mir wurde vieles auch etwas zu oberflächlich abgehandelt, obwohl Will und Sarah ja einiges erlebt haben. Aber auch die Gefühle, die sich bei den beiden anegblich entwickelt haben kamen für mich nicht richtig rüber, es war alles so steril und Sarah konnte ich da auch nicht so wirklich Ernst nehmen, wenn man bedenkt wie sie vorher noch über Ed gedacht hat und was sie gerne mit ihm vor hat.


    Die ersten Seiten fand ich die Geschichte noch ganz ok, aber es zieht sich schon da ein wenig in die Länge. Als Sarah dann im Resort ankommt dachte ich, das es jetzt sicher besser wird und das wurde es auch erst, aber nur kurz und dann wurde es recht langweilig. Sarah versucht irgendwie die Anlage weinachtlicher zu gestalten und dabei kommen dann auch immer wieder Erinnerungen an früher hoch. Sie denkt dort viel an ihre Eltern, ihre Tante Lynn, was ihr dort widerfahren ist und wie sie das alles geprägt hat. Aber auch Will hat so mit seinen Dämonen zu kämpfen, allerdings wurde mir das alles viel zu schnell abgehandelt und das Ende war für mich gar nicht richtig stimmungsvoll, da fehlte irgendwie total das Gefühl. Außerdem fand ich es gar nicht nett, wie Sarah immer wieder das Weite gesucht hat an den Weihnachtstagen, obwohl sich so viele um sie bemüht haben. In Kanada kam aber wenigstens das Winterliche recht gut rüber und Rosie war ziemlich niedlich.


    Veröffentlicht am: 23.12.2019