Schneebälle ins Herz - Abschnitt 3: Kapitel 12 S. 174 - Ende




  • Lissi hat keine Zeit für die Liebe, schon gar nicht im Winter. Tagsüber arbeitet die ehemalige Rennläuferin als Skilehrerin, abends hilft sie in der Pension Schneeglöckchen der Eltern aus. Als sie den neuen Dauermieter kennenlernt, gerät die eingespielte Routine, genau wie ihr Herz, gehörig aus dem Takt. Die meisten Damen würden dem attraktiven Arzt liebend gern nach der Pfeife tanzen, aber Lissi denkt gar nicht daran.

    Die Weihnachtszeit naht, und Konstantin hat nur einen Wunsch: dass die Zeit der Besinnlichkeit und Plätzchenbäckerei möglichst schnell vorüberzieht. Der Auftrag, als Arzt in einem Skiort zu arbeiten, kommt ihm daher sehr gelegen. Zum Glück entpuppt sich die Pension, in der er sich einquartiert, als kitschfreie Zone. Doch schon das erste Treffen mit der schlagfertigen Tochter des Hauses bringt den Einsiedler trotz frostiger Temperaturen gehörig ins Schwitzen …

    Quelle Amazon

  • Ich bin durch. Leider konnte mich das Ende gar nicht mehr reizen. Es wurde viel zu ausgezerrt und nervig.

    Das Georg nun doch einen Herzinfarkt hatte fand ich schon blöd. Vorhersehbar war es auch. Andeutungen gab es ja, auch wenn es nicht so schlimm wirkte.

    Dass Franzis Verlobter fremd ging und dann auch so desinterresiert wirkte als Franzi ihn rausschmiss fand ich total unnötig und richtig nervig. Was sollte das? Das interessierte doch auch für die Geschichte überhaupt nicht. Ich fand das einfach nur unnötig und auch dämlich. Da fragt man sich wieso er überhaupt verlobt war. Ich hatte immer noch gehofft, dass das ein Missverständnis war. Ich hätte es nicht gebraucht und das hat noch mal doch einen sehr negativen Aspekt bei mir gebeben.

    Auch wurde das Ende viel zu ausgezerrt. Ich mag es nicht, wenn Veränderungen erst auf den letzen Seiten eintreffen und fand es auch unnötig. Das hätte viel eher kommen können. Dann hätte es runder gewirkt. So fand ich das Ende eher einfallslos. Irgendwann war auch mal gut. Außerdem schien es sich auch mehr ums Körperliche zu drehen und die Gefühle blieben mal wieder auf der Strecke. Vieles, was romantisch hätte sein können wirkte abgeschwächt. Und den Heiratsantrag am Ende fand ich auch übertrieben. Genau wie die Versöhnung mit dem Eltern im Epilog. (von Konstantin).

    Konstantins Mutter fand ich eh schrecklich. Da konnte ich auch mit dem Ende gar nichts anfangen. Das war mir zu gewollt Friede, Freude, Eierkuchen.

    Insgesamt gefiel mir das Buch aber schon gut. Es war die ganze Zeit nur ein Viersternebuch, da Lissi die Romantik oft ausbremste. Blöd fand ich auch, dass es hinterher wieder Konstantin war, der schlecht gemacht wurde und auf Lissi zukommen musste. Lissi hat ihn oft genug auf Abstand gehalten, aber darüber wurde kein Ton verloren.

    Toll fand ich übrigens auch Magda. Die mochte ich richtig gerne.

    Schade, dass das Ende so absackte. Sonst mochte ich das Buch und das Skiurlaubfeeling. Das konnte ich mir alles gut vorstellen. Von mir aus hätte es auch noch weihnachtlicher sein können und dass es dann doch so lange über Weihnachten hinaus ging fand ich auch etwas unnötig. Da kam vieles zu kurz.

    Aber wie gesagt. Trotz allem hat es mir ganz gut gefallen. Es war schon eins der besseren Weihnachtsbücher. Nur leider konnte mich nicht immer alles überzeugen.

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  • Ich bin auch durch und mich hat die Geschichte ja schon vorher nicht richtig begeistern können, aber wie das dann am Ende noch alles in die Länge gezogen wurde mit Konstantin und Lissi war richtig anstrengend. Es kam eigentlich immer nur das Gleiche und Lissi war dann auch schon wieder eifersüchtig wegen einer Frau mit der Konstantin geredet hat, aber wer das war, wurde dann auch nicht mehr aufgeklärt. Dann hätte man es doch auch nicht erwähnen müssen.


    Das mit Lissis Vater hatte ich ja schon im ersten Abschnitt angedeutet, es war einfach naheliegend, wenn man es so erwähnt wie hier. Wieso haben sich die Lissis Eltern jetzt eigentlich doch für die Modernisierung entschieden?! Das wurde irgendwie nicht wirklich deutlich und die Begründung, das sie Lissi das nicht alleine überlassen wollten, weil es doch so anstrengend sei und sie doch so gerne herumreist fand ich auch irgendwie seltsam. Lissi hat doch dauernd gesagt, das sie die Pension gerne übernehmen würde und sie muss doch wissen ob sie damit klar kommt oder nicht, sie ist ja nun alt genug.


    Das mit Franzis Verlobtem fand ich auch unnötig, das hat ja jetzt überhaupt nichts neues gebracht, außer das gleich erstmal alle Männer blöd waren. Nur das Lissi sich ja dann direkt wieder, so betrunken wie sie war, in Konstantins Bett gelegt hat.


    Den Heiratsantrag fand ich irgendwie ziemlich lieblos, das wirkte so heruntergerattert und das dann alle plötzlich kamen um zu feiern, auch Konstantins Eltern, war echt seltsam. Natürlich hatten sie nun monatelang Zeit über alles nachzudenken, aber das war ja auch schon Jahre vorher der Fall. Was war also anders?! Das Konstantin sich gegen die Übernahme der Arztpraxis seines Vater gestellt hat oder das er jetzt eine Freundin hat?!


    Vor allem hat Lissi ja auch immer gesagt, sie wollte das mit Konstantin nicht an die große Glocke hängen und es sollte doch eher geheim bleiben. Das er dann genau das durchzieht ist doch nicht verwunderlich. Aber das ist anscheinend auch wieder so eine beliebte Sache geworden in Büchern, das sich ein Charakter lieber von der Liebe abwendet, als nochmal enttäuscht zu werden, bzw. es nicht erträgt nochmal jemanden zu verlieren und dann gleich von Anfang an alles abblockt, so wie Konstantin.


    Für mich war das Buch eher ein Flop, ich war erst bei 6 von 10 Punkten, aber nach dem Schluss ist es dann doch noch weiter abgesackt und jetzt werden es wohl nur 4 Punkte.

  • Zitat

    ch bin auch durch und mich hat die Geschichte ja schon vorher nicht richtig begeistern können, aber wie das dann am Ende noch alles in die Länge gezogen wurde mit Konstantin und Lissi war richtig anstrengend.


    das fand ich leider dann auch.

    Zitat

    Es kam eigentlich immer nur das Gleiche und Lissi war dann auch schon wieder eifersüchtig wegen einer Frau mit der Konstantin geredet hat, aber wer das war, wurde dann auch nicht mehr aufgeklärt. Dann hätte man es doch auch nicht erwähnen müssen.


    Ja, das fand ich dann ja auch, dass es sich nur noch im Kreis drehte. Das mit der Einfersucht fand ich dann auch übertrieben.


    Zitat

    Das mit Lissis Vater hatte ich ja schon im ersten Abschnitt angedeutet, es war einfach naheliegend, wenn man es so erwähnt wie hier. Wieso haben sich die Lissis Eltern jetzt eigentlich doch für die Modernisierung entschieden?! Das wurde irgendwie nicht wirklich deutlich und die Begründung, das sie Lissi das nicht alleine überlassen wollten, weil es doch so anstrengend sei und sie doch so gerne herumreist fand ich auch irgendwie seltsam.


    Ja, stimmt. Das war wirklich seltsam. Das habe ich mich auch gefragt.

    Zitat

    Das mit Franzis Verlobtem fand ich auch unnötig, das hat ja jetzt überhaupt nichts neues gebracht, außer das gleich erstmal alle Männer blöd waren. Nur das Lissi sich ja dann direkt wieder, so betrunken wie sie war, in Konstantins Bett gelegt hat.


    Ja, stimmt. Ich fand das einfach unnötig und hätte das genauso wenig gebraucht wie die ganzen Bettgeschichten.

    Zitat

    Den Heiratsantrag fand ich irgendwie ziemlich lieblos, das wirkte so heruntergerattert und das dann alle plötzlich kamen um zu feiern, auch Konstantins Eltern, war echt seltsam. Natürlich hatten sie nun monatelang Zeit über alles nachzudenken, aber das war ja auch schon Jahre vorher der Fall. Was war also anders?! Das Konstantin sich gegen die Übernahme der Arztpraxis seines Vater gestellt hat oder das er jetzt eine Freundin hat?!


    Ja, stimmt. Das war auch mein Problem. Das wirkte so unromantisch. Keine Ahnung woher der Wandel der Eltern kam. Eigentlich dürften sie doch nicht mal mit seiner Freundin einverstanden sein, oder? Vor allem seine Mutter nicht. Lissi ist doch nur Mittelklasse.

    Zitat

    Vor allem hat Lissi ja auch immer gesagt, sie wollte das mit Konstantin nicht an die große Glocke hängen und es sollte doch eher geheim bleiben. Das er dann genau das durchzieht ist doch nicht verwunderlich. Aber das ist anscheinend auch wieder so eine beliebte Sache geworden in Büchern, das sich ein Charakter lieber von der Liebe abwendet, als nochmal enttäuscht zu werden, bzw. es nicht erträgt nochmal jemanden zu verlieren und dann gleich von Anfang an alles abblockt, so wie Konstantin.


    Ja, stimmt. Scheint so. Nur ich fand es blöd, dass dann wieder alles Übel an Konstantin hängen blieb und Lissi hat ja alles richtig gemacht. Dazu gehören immer noch zwei.

    Zitat

    Für mich war das Buch eher ein Flop, ich war erst bei 6 von 10 Punkten, aber nach dem Schluss ist es dann doch noch weiter abgesackt und jetzt werden es wohl nur 4 Punkte.


    Für mich war nur das Ende ein Flop. Das ging echt gar nicht. Den Rest mochte ich ganz gerne, wenn auch nicht immer alles.

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  • Das mit dem Körperlichen fand ich hier auch ziemlich übertrieben, das hätte man auch ruhig auf ein-zweimal beschränken können, denn so wirkte es echt eher als wollten beide nur eine Affäre und nichts Ernstes, gerade weil Lissi halt auch nicht wollte, das das mit den beiden bekannt wird. Mir fehlten da so die romantischen Momente.


    Aber Lissi besitzt ja eine Pension, bzw. ihre Eltern und vielleicht ist das ja schon etwas, was Konstantins Mutter gefällt oder das er überhaupt mal eine feste Freundin hat, weil sie ja gerne wollte, das er mal jemanden hat. Aber eventuell sollte das ebenfalls nur zeigen, wie sehr sie sich geändert hat. War jedenfalls für mich nicht wirklich stimmig. Da hätte vorher vielleicht noch was kommen müssen, das Gespräch zum Beispiel, das er ja mit seinen Eltern geführt hat oder wie sich Konstantin und auch seine Eltern Gedanken über alles machen.

  • genau. Mir fehlte auch die Romantik, die man hier ruhig hätte einbauen kann. Ich hab auch nichts gegen ein wenig Körperlich, aber dann muss es passen. Hier wirkte das Körperliche aber auch nicht wirklich romantisch. Die sind ja ständig nur übereinander hergefallen.

    Ja, stimmt. Das Ende war für mich allgemein nicht sehr stimmig, was ich sehr schade finde.

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  • Mir fehlte da auch einfach die Leichtigkeit in diesen Szenen und gerade als Lissi so betrunken war und dann halt Konstantin so überfallen hat im Bett fand ich so unnötig. Vor allem weil sie sich dann ja auch direkt übergeben hat.

  • eben. Es wirkte nicht natürlich in die Handlung eingebracht sondern künstlich und das störte mich. Dann hätte sie es lieber weglassen sollen.

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