Das Weihnachtswunder von Chicago - Abschnitt 1: Prolog S. 7 - Kapitel 7 S. 51


  • Zitat

    Ruth ist mit ihren gerade einmal 24 Jahren ganz allein auf der Welt. Alle geliebten Menschen sind längst von ihr gegangen, nur ihr Kater Snuggles leistet ihr an einsamen, kalten Wintertagen noch Gesellschaft. Als der Weihnachtsabend naht, macht Ruth sich wie jedes Jahr auf zum Flughafen von Chicago, um dort in der Ankunftshalle all die fröhlichen Menschen zu beobachten, die sich zur Begrüßung in die Arme fallen. Doch dieses Jahr ist etwas anders, denn ein junger Mann setzt sich zu ihr - und sein Name ist Noel ...

  • So, die ersten 50 S. sind gelesen.

    Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht ganz was ich davon halten soll. Ich glaube mir fehlen einfach die Hintergründe um wirklich mitfiebern zu können. Man wird in eine Welt voller Verlust geschmissen, aber die Menschen, die Ruth verloren hat lernt man gar nicht kennen. Und ja, das ist alles traurig, aber wirklich warm werde ich nicht mit Ruth. Ich finde sie ist viel zu negativ eingestellt bzw. es wird alles viel zu negartiv hingestellt. Und das finde ich auch ziemlich deprimirend.

    Irgendwie wird sich hier auch ziemlichen Klischees bedient. Ruth muss natürlich erst ganz am Boden liegen bevor was gutes entsteht. Besonders bei Weihnachtsbüchern ist das ja sehr bliebt. Bei Ruth find ich das aber besonders übertrieben. Es wirkt viel deprimierter als es im Klappentext angeprisen steht. Außerdem finde ich bei so einem dünnen Buch die Vorgeschichte zu lang und das mit ihren Familienangehörigen finde ich traurig, wird mir aber zu sehr thematisiert. Und dass der Kater auch noch sterben musste war ja klar.

    Dass sie sich aber gleich umbringen will finde ich doch sehr übertrieben. Sie könnte ja auch was draus machen. Klar, sie hat nicht viel Geld (auch sehr klischeehaft), aber sie könnte ja zumindest versuchen einen besseren Job zu kriegen oder sowas. Und vor allem sollte sie sich mehr an Trina halten. Die zwei scheinen doch gut befreundet zu sein, aber dennoch wirkt Ruth auf mich eher verschlossen. Aber Trina hat ihr ja angeboten Weihnachten bei ihr zu verbringen und es wirkte als würden die zwei sich so gut verstehen, dass Ruth das ruhig hätte annehmen können. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Trina es gut fände, wenn sie noch eine andere Erwachsene und nicht nur die Kinder im Haus hätte. Ich denke sie fühlt sich auch oft alleine.

    Den Chef finde ich überigens schrecklich. Ich seh auch keinen Sinn darin wie er seine Angestellten behandelt. Er kann froh sein, dass er sie hat. Ich finde es sowieso verwunderlich, dass sich noch keine einen anderen Job gesucht hat. Das muss man sich nun wirklich nicht antun. Klar meistens sind sie dann wirklich auf den Job angwiesen, aber sie könnten ja wenigstens versuchen woanders was zu finden.

    Mir ist das einfach alles etwas too much. Zu dick aufgetragen. Ich hoffe diese Stimmung bleibt nicht so depressiv. Allerdings scheint Ruth nicht besondrers positiv eingestellt zu sein. Gott sei Dank ist das Buch nicht so lang.

    Hätte nicht gedacht, dass ich doch so viel dazu schreibe.

  • Ich hab 50 Seiten auch geschafft.


    Ich finde das auch alles sehr depressiv und traurig bisher und der Klappentext lässt jetzt auch wirklich nicht so etwas heftiges erwarten.


    Das mit ihrem Kater habe ich mir zwar auch schon gedacht, aber ich finde das hätte nun wirklich nicht sein müssen und es ist zu viel. Finde ich jetzt für ein Weihnachtsbuch auch total übertrieben. Was soll an so negativen Dingen bitte gut und weihnachtlich sein. Um einiges weniger traurig wäre besser gewesen.


    Ich finde auch das sie Trinas Einladung hätte annehmen sollen, wie du sagst und auch aus deinen genannten Gründen!


    Ich verstehe auch nicht warum sie sich nicht wieder einen Bürojob gesucht hat wenn sie das so gut konnte und wenn sie gut darin war und auch besser verdient hat!!


    Der Chef ist echt ein riesen Arschloch!! Geht gar nicht der Typ!


    Ich hätte mir auch gewünscht wenn zu erfahren warum ihre Eltern tot sind, bzw wie du schon geschrieben hast die Menschen besser kennenzulernen. Sie werden nur kurz angeschnitten das sie tot sind und dabei bleibt es! Finde ich doof. Ich finde das auch negativ für das Buch das ihre gesamte Familie tot ist und nun auch noch der Kater stirbt, negativer und depressiver gehts glaube ich kaum. Was hat das bitte mit Weihnachten zu tun?


    So nun habe ich genug geschrieben! Ich hoffe du verstehst was ich meine, weil ich manchmal nicht so gut ausdrücken kann was ich genau meine!

  • Zitat

    Ich finde das auch alles sehr depressiv und traurig bisher und der Klappentext lässt jetzt auch wirklich nicht so etwas heftiges erwarten.

    Ja, genau. Das mit dem Klappentext finde ich auch. Da erwartet man was leichtes.


    Zitat

    Ich verstehe auch nicht warum sie sich nicht wieder einen Bürojob gesucht hat wenn sie das so gut konnte und wenn sie gut darin war und auch besser verdient hat!!


    das hab ich auch nicht verstanden. Vermutlich war es so bequemer.