Riley, Lucinda: Das Schmetterlingszimmer


  • Autor: Riley, Lucinda

    Titel: Das Schmetterlingszimmer

    Originaltitel: The Butterfly Room

    Verlag: Goldmann

    Erschienen: 19. August 2019

    ISBN 10: 3442485819

    ISBN 13: 978-3442485819

    Seiten: 619 Seiten

    Einband: Broschiert

    Preis: 15,90 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Posy Montague steht kurz vor ihrem siebzigsten Geburtstag. Sie lebt alleine in ihrem geliebten »Admiral House«, einem herrschaftlichen Anwesen im ländlichen Suffolk. Eines Tages taucht völlig unerwartet ein Gesicht aus der Vergangenheit auf: ihre erste große Liebe Freddie, der sie fünfzig Jahre zuvor ohne ein Wort verlassen hatte. Nie konnte Posy den Verlust überwinden, aber darf sie nun das Wagnis eingehen, ihm noch einmal zu vertrauen? Freddie und das »Admiral House« bewahren indes ein lange gehütetes, düsteres Geheimnis – und Freddie weiß, er muss Posys Herz noch einmal brechen, wenn er es für immer gewinnen will...

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Posy Montague lebt in Admiral House, das ihrer Familie schon lange gehört, doch es gab auch mal eine Zeit, wo es nicht wirklich bewohnt war, denn es scheint teilweise etwas Düsteres darauf zu lasten, besonders auf dem geheimnisvollen Turm, wo Posys Vater sein Arbeitszimmer hatte. Posy hat zwei Söhne, die beide so ihre Probleme und Sorgen haben und sie kennt nicht mal das ganze Ausmaß, außerdem begegnet sie Freddie wieder, ihrer ersten großen Liebe. Allerdings hat dieser sie damals verlassen und das ohne wirklichen Grund, doch möchte Posy den wirklich wissen?! Und haben sie und Freddie überhaupt noch eine zweite Chance?!


    Die meisten Charaktere waren mir eigentlich recht sympathisch, außer Sam, dem ich am liebsten die Meinung gesagt hätte. Wie er Amy und seine Kinder behandelt ist einfach nur schlimm und er ist sich natürlich nie einer Schuld bewußt, es sind immer die Anderen, die ihn zu gewissen Handlungen zwingen. Natürlich gibt es auch bei den anderen Personen einige Sachen, die ich nicht verstanden und teilweise auch erschreckend fand, aber es hielt sich trotzdem alles eher im Rahmen. Amy hätte ich allerdings mehr zugetraut und war dann auch mal kurz von ihr etwas enttäuscht, obwohl sie wirklich ein gutes Herz hat, aber das ist wahrscheinlich auch der Grund, wieso ihr manches so zum Verhängis wird. Nick, Posys jüngster Sohn, hat auch so seine Momente, wo man nur mit dem Kopf schütteln kann. Von allen Charakteren mochte ich aber Sebastian am liebsten, er ist immer für alle da, obwohl er sie erst kurz kennt und hat das Herz am rechten Fleck.


    In diesem Buch geht es um viele einzelne Schicksale, die aber trotzdem alle irgendwie miteinander verwoben sind und Posy hat eigentlich zu jedem eine Verbindung, was ich sehr interessant fand. Von Posy erfährt man auch am meisten, da von ihr auch die Vergangenheit ein wenig näher beleuchtet wird. Jedenfalls hat mich diese Geschichte von Lucinda Riley mal wieder total begeistert, auch wenn einiges doch sehr traurig ist, aber ich konnte kaum aufhören zu lesen. Die Charaktere sind recht facettenreich und ich war gespannt wie sich einige noch entwickeln werden und was für ein Geheimnis Freddie und Posy damals entfremdet hat. Allerdings wird hier auch wieder deutlich wie wichtig es ist miteinander zu sprechen, egal um was es geht, denn nur so kann man wirklich wissen was der andere darüber denkt und entscheidet nicht über seinen Kopf hinweg. Außerdem können so einige Missverständnisse vermieden werden. Das Ende fand ich auf jeden Fall ganz gut gelungen.


    Veröffentlicht am: 07.10.2019